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	<title>Grüne Eppelheim</title>
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	<description>Die Homepage der Grünen Eppelheim</description>
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		<title>&#8220;Behelfsbrücke muss bis zum Sommer stehen&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 19:09:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gemeinderatsfraktion Eppelheim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stadtentwicklung & Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Brücken verbinden gemeinhin zwei Seiten, sie überwinden Hindernisse und schaffen kurze Wege. Nicht so im Eppelheimer Süden, zumindest was derzeit Fußgänger und Radfahrer betrifft. „Seit dem Abriss der Radbrücke tun sich für sie regelrechte Gräben auf“, erklärt die Fraktion von Bündnis’90/DIE GRÜNEN. „Eine der wichtigsten und sichersten Radwegeachsen zwischen Eppelheim und Heidelberg ist abgeschnitten. Nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Brücken verbinden gemeinhin zwei Seiten, sie überwinden Hindernisse und schaffen kurze Wege. Nicht so im Eppelheimer Süden, zumindest was derzeit Fußgänger und Radfahrer betrifft. „Seit dem Abriss der Radbrücke tun sich für sie regelrechte Gräben auf“, erklärt die Fraktion von Bündnis’90/DIE GRÜNEN. „Eine der wichtigsten und sichersten Radwegeachsen zwischen Eppelheim und Heidelberg ist abgeschnitten. Nicht nur Schüler/innen, sondern auch viele Berufspendler, Freizeitradler und Nutzer der nahgelegenen Sportanlagen müssen jetzt weite Wege in Kauf nehmen. Diese große Lücke im Fuß- und Radwegenetz muss deshalb schnellstmöglich geschlossen werden. Der Umweg über die Brücke an der Hauptstraße kann nur eine kurzfristige Lösung sein“, so die Grünen.</p>
<p>Die Fraktion begrüßt deshalb die Bemühungen der Stadt, eine Behelfsbrücke zu errichten. Sie fordert hierzu konkrete Aussagen von Seiten des Regierungspräsidiums. Die Fraktion: „Bislang heißt es nur, es werde geprüft. Das ist nicht akzeptabel. Bis spätestens zum Sommer muss die Brücke stehen“.</p>
<p>Der Abriss der Radbrücke offenbart nach Auffassung der Grünen zugleich eklatante Versäumnisse in der städtischen Verkehrspolitik. „Radfahrer und Fußgänger sind in Eppelheim eine vernachlässigte Spezies. Während Heidelberg auf den ‚Notfall’ vorbereitet war &#8211; Radfahrer finden hier gut ausgebaute Wege vor -, mussten in Eppelheim Brücke und Kreuzung erst eiligst entschärft werden. Die Maßnahmen sind unseres Erachtens dennoch nicht ausreichend. Zu wünschen bleibt, dass der Vorfall als Chance gesehen wird und weiter in eine verbesserte Radinfrastruktur investiert wird. Hierzu hat unsere Fraktion zusammen mit dem ADFC breits vor Wochen zahlreiche Vorschläge unterbreitet,“ erklärt die Fraktion abschließend.</p>
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		<title>Grüne Position zum Haushalt 2012</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 07:52:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gemeinderatsfraktion Eppelheim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Eppelheim ist auf dem Weg der Haushaltsentschuldung und kann sorgenfrei in die Zukunft blicken – das könnte man derzeit glauben. Denn 2011 gab es eine erhebliche Gewerbesteuernachzahlung. Sie bescherte dem Verwaltungshaushalt ein außerordentlich positives Ergebnis. Eine Zuführung an den Vermögenshaushalt von über 8 Millionen Euro war dadurch möglich. Die Kehrseite der Medaille: Wir müssen 2013 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eppelheim ist auf dem Weg der Haushaltsentschuldung und kann sorgenfrei in die Zukunft blicken – das könnte man derzeit glauben. Denn 2011 gab es eine erhebliche Gewerbesteuernachzahlung. Sie bescherte dem Verwaltungshaushalt ein außerordentlich positives Ergebnis. Eine Zuführung an den Vermögenshaushalt von über 8 Millionen Euro war dadurch möglich. <span id="more-503"></span></p>
<p>Die Kehrseite der Medaille: Wir müssen 2013 mit einer deutlich geringeren Zuführung aus den Finanztöpfen des Landes rechnen und eine höhere Zuführung an den Kreis erbringen.</p>
<p>Mancher könnte dennoch fragen: Aber haben wir nicht trotzdem ein solides Finanzpolster? Sind die Rücklagen nicht prall gefüllt? Schlummern dort nicht über 13 Millionen Euro?</p>
<p>Leider ist dem nicht so. Ein Blick auf die Einnahmensituation des Verwaltungshaushaltes bringt das drastisch vor Augen. Dem Verwaltungshaushalt fehlen bereits dieses Jahr über 600.000 Euro. Gleichzeitig müssen wir 7,2 Millionen Euro neue Schulden aufnehmen. Das heißt: Ende des Jahres wird sich der Schuldenstand auf 11,2 Millionen Euro belaufen. Rechnen wir die Belastung von über 1,7 Millionen für sog. kreditähnliche Verpflichtungen aus dem ÖPP-Vertrag und die Schulden des Wasserwerkes hinzu, sind wir bei 32,8 Millionen angelangt.</p>
<p>Die Folgen: Bereits 2012 müssen wir für Kreditaufnahme und ÖPP über 1,7 Millionen Euro an Zins und Tilgung aufwenden. Diese erhöhen sich bis 2015 auf 3,1 Millionen Euro. Das ist eine Steigerung von zirka 80% in nur drei Jahren.</p>
<p>Zu beantworten wäre noch die Frage: Warum nimmt die Gemeinde bei einem Rücklagenbestand von mehr als 13 Millionen Euro dieses Jahr einen Kredit auf und entnimmt nur 759.110 Euro aus den Rücklagen?</p>
<p>Den Rücklagen darf nur so viel entnommen werden, dass in den Rücklagen noch so viel verbleibt, um die defizitären Verwaltungshaushalte der nächsten Jahre ausgeglichen werden können. Wenn wir wissen, dass uns in den kommenden Jahren die Einnahmen einbrechen, müssen wir das Geld als Reserve behalten. Nach derzeitigen Prognosen wird im Jahr 2014 mit einer Unterdeckung des Verwaltungshaushaltes von 7,7 Millionen Euro zu rechnen sein. – Das sollte jedem vor Augen führen, dass es nicht rosig um die Finanzlage dieser Gemeinde bestellt ist.</p>
<p>Gibt es überhaupt Einsparpotentiale bzw. frei verfügbare Laviermasse?</p>
<p>Bei den Personalkosten und dem Personalbestand sind kaum Einsparungen möglich. Die Lohnsteigerungen beim Personal sind eher zu niedrig angesetzt. Dafür hat sich unser Bürgermeister in eine höhere Gehaltsstufe eingruppiert. Rein rechtlich steht ihm ab einer Einwohnerzahl von 15.000 eine höhere Gehaltsstufe zu. Die Einwohnerzahl liegt aber nach der derzeitigen Statistik gerade mal 5 Personen darüber. Angesichts der schwierigen Haushaltslage wäre es ein Gebot der Stunde, zumindest das Ergebnis der Volkszählung abzuwarten.</p>
<p><strong>Wo müssen wir investieren? Wo liegen die Aufgaben, den wir uns stellen müssen?</strong></p>
<ul>
<li>Zweifellos im Ausbau von Kindergärten in Krippenplätzen;</li>
<li>In der Schulerweiterung für den Ganztagschulbetrieb;</li>
<li>In der energetischen Sanierung der gemeindeeigenen Gebäude, Sanierung der vorhandenen Sozialwohnungen, wie die Häuser in der Wasserturmstraße. Dafür gibt es sowohl Fördergelder des Bundes als auch des Landes.</li>
<li>In einer Verkehrsberuhigung der Hauptstraße und der Rudolf-Wild-Straße, in einer Forcierung der Weiterführung der Straßenbahn bis nach Schwetzingen;</li>
<li>In einem vernetzten und mit Heidelberg verknüpften Ausbau des Radwegenetzes.</li>
</ul>
<p>Einem Abriss der Rhein-Neckar-Halle und der Bibliothek werden wir dagegen nicht zustimmen. Wir können uns den Bau einer neuen Halle nicht leisten. Die dringend erforderlichen Nachrüstungen in den Brandschutz müssen schnellstmöglich umgesetzt werden, um den Schul- und Vereinssport zu gewährleisten. Eine Sanierung kann dann in den nächsten drei oder vier Jahren schrittweise angegangen werden.</p>
<p>Auch dafür gibt es Fördergelder. Eine schrittweise Sanierung wäre schon lange möglich gewesen. Mittel dafür wurden seit 2001 immer wieder in den Haushalt eingestellt. Auch gab es genügend Beschlüsse dieses Gremiums zu einem Energie-Contracting. Nichts wurde umbesetzt. Viele unserer Umlandgemeinden haben saniert oder sanieren gerade ihre Hallen. Nur in Eppelheim soll wieder einmal mit Hilfe der Abrissbirne eine angebliche billigere Lösung durch einen Neubau gefunden werden.</p>
<p>Tatsache ist: Bei fast allen Neubauten der letzten Jahre liefen die veranschlagten Baukosten aus dem Ruder. Das jüngste Beispiel ist das Capri-Sonnen-Sportcenter. Versprochen wurde uns die Halle für 4,5 Millionen, gekostest hat sie am Ende 7,2 Millionen. Der einzige Bau, bei dem der Kostenrahmen eingehalten wurde, sind die Sozialwohnungen in der Seestraße.</p>
<p>Wir können uns bei den sog. kostenrechnenden Einrichtungen, insbesondere bei den Parkplätzen, keine solchen Zuschüsse mehr leisten. Leider wurde den Bürgerinnen und Bürgern und den Pendlern, die in Eppelheim in die Straßenbahn umsteigen, in den letzten Jahren der Eindruck vermittelt, Parken kostet nichts. Jede Erhöhung des Nutzungsentgelds wird daher eine unpopuläre Maßnahme sein, bei denen mit Protesten zu rechnen ist.</p>
<p><strong>Fazit für unsere Fraktion:</strong> Wir müssen uns auf die oben genannten nicht aufschiebbaren Maßnahmen beschränken. Sie bedeuten eine Investition in eine nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung Eppelheims.</p>
<p>Unsere Fraktion bedankt sich bei den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Verwaltung und insbesondere beim Kämmerer, Herrn Büssecker, für die geleistete Arbeit und stimmt dem Haushalt und dem Wirtschaftsplan des Wasserwerks zu.</p>
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		<title>Abstufung der Hauptstraße: Grüne wollen Bürgerbeteiligung und Gesamtkonzept</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 14:43:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ortsverband Eppelheim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stadtentwicklung & Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Der AK Verkehr des Stadtverbands Bündnis’90/DIE GRÜNEN befasste sich in seiner letzten Sitzung mit der Abstufung der L543. Lang von den Grünen gefordert, wurde dies nun zum 1. April Realität. „Das ist eine Chance, aber auch eine Herausforderung“, so Isabel Moreira da Silva, Stadträtin und AK-Sprecherin. „Wir sind erst am Anfang des Wegs.“ Sie berichtete [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der AK Verkehr des Stadtverbands Bündnis’90/DIE GRÜNEN befasste sich in seiner letzten Sitzung mit der Abstufung der L543. Lang von den Grünen gefordert, wurde dies nun zum 1. April Realität. „Das ist eine Chance, aber auch eine Herausforderung“, so Isabel Moreira da Silva, Stadträtin und AK-Sprecherin. „Wir sind erst am Anfang des Wegs.“ Sie berichtete über den Stand der derzeitigen Planungen. „Die gute Nachricht: Vieles von dem Modell Begegnungszone, das wir vorgeschlagen haben, kann umgesetzt werden, z.B. in Form einer verkehrsberuhigten Geschäftszone. Tempo 20 ist laut Verkehrspolizei problemlos möglich. Auf Querungshilfen oder Ampeln kann ebenfalls verzichtet werden. Voraussetzung ist eine Umgestaltung der Straße. Was nicht geht, ist die komplette Absenkung des Gleiskörpers. Das wurde vom Regierungspräsidium aus Gründen der Verkehrssicherheit abgelehnt.“ <span id="more-519"></span></p>
<p>Als erste Entlastungsmaßnahmen begrüßte der AK den Vorschlag, die Hauptstraße für den Lkw-Verkehr zu sperren. „Für eine Verkehrsberuhigung und Umgestaltung ist das aber nicht ausreichend. Der Autoverkehr muss insgesamt weniger werden. Nur so können wir unser Zentrum attraktiver gestalten und die Straße auch für Fußgänger und Radfahrer sicherer machen“, so die Mitglieder des Arbeitskreises. Sie fordern deshalb, schon jetzt Radaranlagen in der Hauptstraße zu installieren.</p>
<p>„In einem weiteren Schritt muss ein Konzept für die gesamte Ortsmitte her. Wichtig ist dabei, dass die Bürger mitgenommen werden. Sie wollen kein fertiges Konzept vorgesetzt bekommen“, sagte der Arbeitskreis. Er plädiert für die Einrichtung einer Bürgerwerkstatt und/oder Arbeitsgruppe. In einer solchen Gruppe könnten neben Stadt und Gemeinderat auch Fachleute, wie RNV, ADFC, Verkehrspolizei, BDS, und Betroffene an einem Tisch sitzen. Ziel wäre es, Vorschläge zusammenzutragen und Lösungen gemeinsam zu erarbeiten.</p>
<p>Das Modell einer Begegnungszone bedeutet ein <strong>gleichberechtigtes Nebeneinander aller Verkehrsteilnehmer</strong>, d.h. Kinder, Fußgänger, Radfahrer, Behinderte, Autos, Straßenbahn. Fahrbahn und Gehwege sind auf einer Höhe. Straßenschilder und Ampeln werden nicht benötigt, eine Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h wird eingehalten, Parken ist nur in markierten Zonen möglich.</p>
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		<title>„Schließung unverhältnismäßig“: Grüne für Weiterbetrieb der Rhein-Neckar-Halle</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 14:46:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gemeinderatsfraktion Eppelheim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinder & Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur, Sport & Vereine]]></category>

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		<description><![CDATA[Als unverhältnismäßig bezeichnete die Fraktion von Bündnis’90/DIE GRÜNEN das Vorgehen der Verwaltungsspitze im Zusammenhang mit der Rhein-Neckar-Halle. Demnach soll die Halle aufgrund eines Brandschutzgutachtens zum 1. April für den Schul- und Vereinsport geschlossen werden. „Die Mängel sind seit Jahren bekannt. Maßnahmen wurde aber lange Zeit verschleppt“, kritisieren die Grünen, die in dem Vorgehen vor allem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft  wp-image-496" title="RNH1" src="http://www.gruene-eppelheim.de/wp-content/uploads/2012/04/RNH1-300x270.jpg" alt="" width="192" height="173" />Als unverhältnismäßig bezeichnete die Fraktion von Bündnis’90/DIE GRÜNEN das Vorgehen der Verwaltungsspitze im Zusammenhang mit der Rhein-Neckar-Halle. Demnach soll die Halle aufgrund eines Brandschutzgutachtens zum 1. April für den Schul- und Vereinsport geschlossen werden. „Die Mängel sind seit Jahren bekannt. Maßnahmen wurde aber lange Zeit verschleppt“, kritisieren die Grünen, die in dem Vorgehen vor allem ein Druckmittel sehen. „Seit Jahren forciert der Bürgermeister den Abriss. Diesen hat der Gemeinderat bislang abgelehnt. Nun schwingt er die Keule der Brandgefahr“, so die Fraktion. „Hier wird Politik auf dem Rücken der Schulen und Vereine gemacht.“<span id="more-495"></span></p>
<p>Ein Abriss und Neubau kommt für die Grünen derzeit nicht in Frage: „Die Kasse ist leer“. Priorität habe der Ausbau von Kitaplätzen und Schulen. Dieser verschlinge in den nächsten Jahren bis zu 15 Millionen Euro. Die Pro-Kopf-Verschuldung steige auf über 1.000 Euro. Die Fraktion: „Angesichts dieser Schuldenlast wäre es unverantwortlich, Millionen in eine neue Halle zu stecken“. Stattdessen fordern die Grünen, die Rhein-Neckar-Halle für den reinen Schul- und Vereinssport brandschutztechnisch zu ertüchtigen. Bis dahin sollte die Schließung überdacht werden. „Schließlich“, so ihr Argument, „ist uns nichts darüber bekannt, dass das Landratsamt die Schließung angeordnet hätte“.</p>
<p>Und was kommt danach? „Eine sukzessive Sanierung, wie von uns schon immer gefordert, erscheint uns immer noch möglich“, heißt es von Seiten der Grünen weiter. Eine solche könnte in einer abgespeckten Variante und über einen längeren Zeitraum gestreckt werden. Überhaupt sei das Gutachten auf ein Maximum getrimmt. Nicht alle Maßnahmen müssten in dem Umfang durchgeführt werden, wie vorgeschlagen. Die Grünen: „Die Halle ist auch ein Stück städtische Geschichte und Identität. Ein Abriss sollte deshalb wohlüberlegt werden.“ Fraglich sei überdies, ob ein Neubau tatsächlich billiger käme, wie vom Bürgermeister vorge-rechnet. „Das neue Capri-Sonnen-Sportcenter wurde uns für vier Millionen versprochen. Gekostet hat es am Ende sieben Millionen mit Erschließung.“</p>
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		<title>Grüne Position zur Abstufung der L543 (Hauptstraße)</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 13:56:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gemeinderatsfraktion Eppelheim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stadtentwicklung & Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war ein langer Weg. Aber wie sagte schon der Philosoph: &#8220;Politik ist das lange und langsame Bohren dicker Bretter“. Im August 2009 nahm der Gemeinderat einen erneuten Anlauf, die Hauptstraße herabzustufen. Heute, zweieinhalb Jahre später, ist es nun amtlich. Die Hauptstraße kann zum 1. April heragestuft werden – sofern kein Widerspruch kommt. Unsere Fraktion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war ein langer Weg. Aber wie sagte schon der Philosoph: &#8220;<em>Politik</em><strong> </strong>ist das lange und langsame <em>Bohren dicker Bretter“.</em> Im August 2009 nahm der Gemeinderat einen erneuten Anlauf, die Hauptstraße herabzustufen. Heute, zweieinhalb Jahre später, ist es nun amtlich. Die Hauptstraße kann zum 1. April heragestuft werden – sofern kein Widerspruch kommt. Unsere Fraktion hat das Vorhaben immer unterstützt und wird daher heute ihr OK zur endgültigen Abstufung geben.</p>
<p>Das Vorhaben war nicht unumstritten. Mit einer knappen Mehrheit von nur 11 Stimmen bei 7 Gegenstimmen und 3 Enthaltungen wurde der Antrag damals auf den Weg gebracht. Um so mehr freut es uns, dass die einstigen Skeptiker sich heute kreativ am Wettstreit der Ideen beteiligen. <span id="more-507"></span></p>
<p>Die Herabstufung <strong><span style="text-decoration: underline;">ist</span></strong> eine große Chance, aber auch eine Herausforderung – sowohl verkehrlich als auch städtebaulich. Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit. Dass das nicht von heute auf morgen zu machen ist, dürfte allen klar sein. Veränderungen brauchen Zeit. Da sind die gewachsenen Strukturen und liebgewordene Angewohnheiten. Ich denke da nur an das Parken. Da sind die verschiedenen Interessen, die scheinbar unvereinbar sind. Ich denke da nur an die Parker und Radfahrer. Da sind aber auch die Kosten. Verkehrsberuhigung und eine attraktive Ortsmitte sind nicht zum Nulltarif zu bekommen.</p>
<p>Leider hat auch manche Diskussion bei einigen Betroffenen eher zur Verunsicherung als zur Aufklärung geführt. Die einen befürchten eine Verlagerung des Verkehrs vor die Haustür, die anderen ein Parkverbot vor den Geschäften und ein Ladensterben, wieder andere fordern gar – völlig abwegig – die Abschaffung der Straßenbahn.</p>
<p><a href="http://www.gruene-eppelheim.de/wp-content/uploads/2012/04/Höhe-Wasserturmplatz-Zentrum.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-508" title="Höhe Wasserturmplatz (Zentrum)" src="http://www.gruene-eppelheim.de/wp-content/uploads/2012/04/Höhe-Wasserturmplatz-Zentrum-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Ja, das Thema Hauptstraße und Ortsmitte bewegt die Gemüter. Zurecht. Es betrifft alle Bürgerinnen und Bürger. Deshalb hat unsere Fraktion mehrfach beantragt, die Bürger aktiv zu beteiligen. Wir dürfen den Bürgern kein fertiges Konzept aufstülpen. Andere Kommunen machen Bürgerbeteiligung vor. Eppelheim kann das auch.</p>
<p>Unsere Fraktion stellt deshalb schon heute den Antrag, eine Arbeitsgruppe oder ein ähnliches Gremium einzurichten, in dem neben den städtischen Ämtern und Fraktionen auch Fachleute der unterschiedlichen Bereiche, wie etwa Verkehrsplaner, RNV, Verkehrspolizei, ADFC, sowie Betroffene an einem Tisch sitzen. Aufgabe dieser Arbeitsgruppe sollte sein, Vorschläge zusammenzutragen und ein Gesamtkonzept gemeinsam zu erarbeiten. Wir könnten uns im Vorfeld auch die Durchführung eines moderierten Bürgerworkshops vorstellen.</p>
<p>Die Grünen haben in Anlehnung an das Schweizer Modell der Begegnungszone den Vorschlag einer gleichberechtigten Nutzung der Hauptstraße für alle Verkehrsteilnehmer gemacht. Wir wissen: Ein solches Modell ist derzeit nach der Straßenverkehrsordnung nicht möglich. Dennoch: Vieles lässt sich mit den bestehenden Instrumentarien umsetzten. Dies wurde uns auch von der Verkehrspolizei bestätigt. Eine verkehrsberuhigte Geschäftsstraße, wie sie schon mehrfach angedacht wurde, wäre ein Mittelweg.</p>
<p>Wir halten das Konzept für zukunftsfähig, weil es alle Interessen vereint. Wer aber  gleichberechtigte Nutzung sagt, muss auch das Problem des Autoverkehrs angehen. Es ist nicht damit getan, den Schwerlastverkehr zu verbannen. Es reicht auch nicht die Geschwindigkeit zu senken. Es müssen umfassende verkehrslenkende und -beruhigende Maßnahmen getroffen werden, die auch die Seitenstraßen, Radfahrer und Fußgänger miteinbeziehen.</p>
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		<item>
		<title>Die neue BioEnergietonne: Schont das Klima und spart Geld</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Feb 2012 07:39:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ortsverband Eppelheim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Natur & Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Sitzung am 13.12.2011 hat der Kreistag des Rhein-Neckar-Kreises wesentliche Änderungen in der Abfallwirtschaft beschlossen. &#8220;Endlich wurde eine Mehrheit dafür gefunden, die Biomüllerfassung wieder zu forcieren&#8221;, berichtete die Grünen-Kreisrätin Christa Balling-Gündling in der letzten Versammlung des Ortverbands von Bündnis 90/DIE GRÜNEN. Mit Verwertung und Vermarktung des Biomülls und verstärkter energetischer Nutzung biologischer Abfälle kommt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-488" title="bioenergie" src="http://www.gruene-eppelheim.de/wp-content/uploads/2012/04/bioenergie.jpg" alt="" width="150" height="150" />In der Sitzung am 13.12.2011 hat der Kreistag des Rhein-Neckar-Kreises wesentliche Änderungen in der Abfallwirtschaft beschlossen. &#8220;Endlich wurde eine Mehrheit dafür gefunden, die Biomüllerfassung wieder zu forcieren&#8221;, berichtete die Grünen-Kreisrätin Christa Balling-Gündling in der letzten Versammlung des Ortverbands von Bündnis 90/DIE GRÜNEN. Mit Verwertung und Vermarktung des Biomülls und verstärkter energetischer Nutzung biologischer Abfälle kommt der Kreis damit einem wiederholt ein-gebrachten Antrag der Grünen im Kreistag nach. &#8220;Der Kreis hat damit einen wichtigen Schritt in Richtung Energiewende getan&#8221;, erklärte die Kreisrätin weiter. Nach Abschaffung der sogenannten Mehrkammertonne sei der Anteil des Biomülls von über 22.000 Tonnen kontinuierlich auf unter 6.000 Tonnen gesunken. Der Rohstoff landete in der Verbrennungsanlage. Statt 18 Euro pro Tonne für die Kompostierung seien über 139 Euro je Tonne bei der Verbrennung als Restmüll gezahlt worden. &#8220;Dieser ökonomische und ökologische Unsinn wird nun 2012 endgültig beendet&#8221;, so Balling-Gündling. Mit der neuen BioEnergietonne wird nicht nur ein wich-tiger Beitrag zum Klimaschutz geleistet. Da für die Nutzung keine Leerungs- und Behältergebühren anfallen, spart der Bürger auch bares Geld. <span id="more-483"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was ist neu an der BioEnergietonne? </strong></p>
<p><img class="size-full wp-image-485 alignright" title="tonne" src="http://www.gruene-eppelheim.de/wp-content/uploads/2012/04/tonne.png" alt="" width="196" height="136" />Die bisherige Biotonne wird ab dem 01.01.2012 als gebührenfreie BioEnergietonne angeboten. Diese kann für alle biologisch abbaubaren und organischen Abfälle (Obst- und Gemüsereste, Laub, Rasenschnitt, Kaffee- und Teefilter, Eierschalen) genutzt werden. Die BioEnergietonne gibt es in den Größen 80, 120 und 240 Liter und wird 14-tägig geleert. Die Bioabfälle werden im Kompostwerk in Heidelberg kompostiert. Für die Zukunft strebt der Rhein-Neckar-Kreis die Verwertung des Biomülls in Biogasanlagen an. Weiter hat der Kreistag beschlossen, ab dem nächsten Jahr holzigen Grünschnitt, wie Äste und Zweige, ebenfalls gebührenfrei bei den Abfallanlagen der AVR GmbH in Sinsheim, Wiesloch, Ketsch und Hirschberg entgegenzunehmen. Der Grünschnitt wird zu Holzhackschnitzel verarbeitet und dann in einem Biomasseheizkraftwerk thermisch verwertet und zur Erzeugung von Fernwärme genutzt. Außerdem können ab dem 1. Januar 2012 Bioabfälle, wie Laub und Rasenschnitt, verwelkte Blumen und Stauden, Obst- und Gemüseabfälle, bei den Abfallanlagen der AVR GmbH in Sinsheim, Wiesloch, Ketsch und Hirschberg gebührenfrei angeliefert werden. Mischanlieferungen von holzigem Grünschnitt und Biomüll sind allerdings aufgrund der unterschiedlichen Verwertungswege gebührenpflichtig. cbg/ids</p>
<p>Bestellt werden können die BioEnergietonnen beim AVR des Rhein-Neckar-Kreises unter Tel. 07261/931-2</p>
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		<item>
		<title>315 Mio. Euro mehr für die Kleinkindbetreuung</title>
		<link>http://www.gruene-eppelheim.de/475_315-mio-euro-mehr-fur-die-kleinkindbetreuung.html</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 20:31:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ortsverband Eppelheim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinder & Jugend]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein großer Erfolg für junge Familien und die Kommunen in Baden-Württemberg Für den Ausbau von Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren stehen den Kommunen ab 2012 zusätzlich 315 Millionen Euro zur Verfügung. „Damit wird die Landesförderung mehr als verdoppelt“, teilte Christa Balling-Gündling, Kreisrätin und Fraktionssprecherin der GRÜNEN im Gemeinderat, bei der jüngsten Sitzung des Stadtverbands [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein großer Erfolg für junge Familien und die Kommunen in Baden-Württemberg</strong></p>
<p>Für den Ausbau von Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren stehen den Kommunen ab 2012 zusätzlich 315 Millionen Euro zur Verfügung. „Damit wird die Landesförderung mehr als verdoppelt“, teilte Christa Balling-Gündling, Kreisrätin und Fraktionssprecherin der GRÜNEN im Gemeinderat, bei der jüngsten Sitzung des Stadtverbands mit. „Die neue Landesregierung leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf – gerade für junge Familien. Ich gehe davon aus, dass auch bei uns in Eppelheim dieses Geld für die weitere Verbesserung der Angebote eingesetzt wird“, sagte die Kreisrätin. „Unsere Stadt wird für den Ausbau mit insgesamt 800 000 Euro unterstützt. Das sind 500 000 Euro anstatt wie bisher nur 308 000 Euro.“ Das Geld bekommen die Städte und Gemeinden direkt über den kommunalen Finanzausgleich. <span id="more-475"></span><br />
Mit einer aktuellen Quote von 20,9 Prozent liegt Baden-Württemberg bisher noch weit hinter der gesetzlichen Vorgabe, jedem dritten Kind unter drei Jahren ab Sommer 2013 einen Betreuungsplatz anbieten zu können.<br />
Auch die Sprachförderung, die das Land mit zusätzlichen 11 Millionen Euro unterstützen wird, sei ein wichtiger Baustein in der Bildungspolitik. „Die Sprache ist der Schlüssel zur Bildung. Nur wenn Kinder über ein ausreichendes Sprachverständnis verfügen, sind sie in der Lage, Bildungsinhalte zu verstehen“, unterstrich Balling-Gündling. Sprachförderung wird künftig bereits vor der Einschulung ein fester Bestandteil der Kinderbetreuung sein. Die frühkindliche Bildung ist für uns der Einstieg in eine erfolgreiche Bildungskarriere, unabhängig von der Herkunft“.</p>
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		<title>Radwege im Praxistest</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 18:18:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ortsverband Eppelheim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stadtentwicklung & Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie sicher bewegen sich Radfahrer in Eppelheim? Das wollten die Grünen wissen und radelten mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) durch die Stadt. Das erste Ergebnis des Praxistests: Es gibt noch viel zu tun in Sachen Radverkehr. „Von der Tour werden wir viel mit-nehmen“, lautete auch das Resümee der Grünen nach eineinhalbstündiger Fahrtzeit. „Wir sehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie sicher bewegen sich Radfahrer in Eppelheim? Das wollten die Grünen wissen und radelten mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) durch die Stadt. Das erste Ergebnis des Praxistests: Es gibt noch viel zu tun in Sachen Radverkehr. „Von der Tour werden wir viel mit-nehmen“, lautete auch das Resümee der Grünen nach eineinhalbstündiger Fahrtzeit. „Wir sehen hier großen Nachholbedarf.“ Bemängelt wurden insbesondere die unsicheren Ausfallstraßen, die erschwerten Durchfahrtsrouten und die fehlende innerörtliche Ausschilderung. Lob gab es hingegen von den beiden ADFC-Experten für die vorbildlichen Radspuren am Knoten Mozart-, Haupt- und Hildastraße und die überregionale Routenbeschilderung.</p>
<p> <span id="more-460"></span></p>
<p>Auch ein Radweg hat seine Tücken. Das erfuhren die Teilnehmer gleich zu Beginn der Tour. „Es gibt nur ein kurzes Stück Radweg, der unvermittelt im Nichts endet“, sagte Norbert Schön vom ADFC, nachdem er den Radweg an der Grenzhöfer Straße unter die Lupe genommen hatte. Für ihn ebenfalls kritisch: Der Weg liegt teilweise hinter Hecken und parkenden Autos. „Wir empfehlen deshalb, grundsätzlich innerorts beidseitige Schutz- oder Radstreifen und außerorts Radwege anzulegen“, erklärte Schön. Radfahrer, die sich auf rot markierten Radfahrstreifen oder gestrichelten Schutzstreifen auf der Fahrbahn bewegen, würden von Autofahrern besser wahrgenommen werden.</p>
<p><div id="attachment_462" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img src="http://www.gruene-eppelheim.de/wp-content/uploads/2011/12/DSCN0002-300x206.jpg" alt=" " title="Nahmen Eppelheims Radwege unter die Lupe: H. Nickisch-Kastner, M. Gramm, N. Schön, ein Bürger, Ch. Balling-Gündling, L. Arnoldy, E. Xanthopoulos (von links; nicht auf dem Bild I. Mo-reira da Silva)" width="300" height="206" class="size-medium wp-image-462" /><p class="wp-caption-text">Nahmen Eppelheims Radwege unter die Lupe: H. Nickisch-Kastner, M. Gramm, N. Schön, ein Bürger, Ch. Balling-Gündling, L. Arnoldy, E. Xanthopoulos (von links; nicht auf dem Bild I. Mo-reira da Silva)</p></div> Solche Streifen empfahlen die Radexperten für alle Ortseinfahrten in unterschiedlicher Form. Beispielsweise für die Einfahrt aus Wieblingen als rot markierte Vorbeifahrspur mit Wartebe-reich an der Ampel. Hier endet der Brückenradweg ortseinwärts abrupt ohne sicheren Über-gang. Für die Ausfahrt Rudolf-Wild-Straße rieten sie zu einer Kombination aus Schutz- und Radstreifen. An der viel befahrenen Kreisstraße, die unter anderem zu den Wild-Werken führt, fehlen bislang Einrichtungen für Radfahrer. Hier hatte auch eine Anwohnerin auf die Gefahrensituation aufmerksam gemacht: „Es wird zu schnell gefahren und Radler werden oftmals von den Lastern an den Rand gedrängt“. Aufgrund der Breite der Straße bot sich für den ADFC an, mindestens ab der Justus-von-Liebig-Straße beidseitige Schutzstreifen einzu-richten. „Das kann gleich ohne großen Aufwand umgesetzt werden“, so Schön. Mit Bau des Gewerbegebiets könnten diese Streifen dann später ergänzt werden.</p>
<p>Innerorts erwies sich die Hauptstraße als neuralgischer Punkt. Als Im Feierabendverkehr waren hier viele Pendler mit dem Rad unterwegs – und es herrschten wie so oft chaotische Verhältnisse. Eine verzwickte Situation, wie auch die Vertreter des Fahrradclubs einräumen mussten. Aber nicht unlösbar. „Das könnte durch die Herausnahme der Parker und einen Schutzstreifen auf der gleisfreien Seite etwas entschärft werden,“ so ihr Vorschlag. Dringenden Handlungsbedarf sahen Norbert Schön und sein Kollege Larry Arnoldy an der Hauptstraßenbrücke. Die enge Straße mit den Gleisen ist eine regelrechte Radfalle. Ihr Rat: „Auch wenn die Brücke in den kommenden Jahren verbreitet wird, sollte dieser Brennpunkt sofort angegangen werden“. Die Situation könne durch rote Ein- und Ausschleifungen des Brückenradweges entschärft werden.</p>
<p>Ein weiteres Stichwort war die innerörtliche Beschilderung zur Umfahrung verkehrsreicher Straßen.  Zum Beispiel bis zum Rathaus, den Sportplätzen oder dem S-Bahnhof in Wieblingen. Voraussetzung hierfür: Einbahnstraßen müssen in Gegenrichtung freigegeben, das Abbiegen und die Querung von Straßen ermöglicht werden. Ein Beispiel war der Verbot, von der Wieblinger in die Scheffelstraße geradeaus zu fahren. Um hier eine sichere Nord-Süd-Verbindung für den Radverkehr herzustellen, schlug der ADFC deshalb vor, Radfahrern das Geradeausfahren an dieser Stelle zu erlauben. „Das kann durch eine größere Aufstellfläche mit Fahrradsymbol und Geradeauspfeil umgesetzt werden.“ Für einen sicheren Schulweg befürwortete die Radexperten die Einrichtung von Fahrradstraßen in unmittelbarer Nähe der Schule. Beispielsweise an der Richard-Wagner-Straße. Häufig überquerte Punkte an der Rudolf-Wild-Straße sollten zudem mit einem Radsymbol und einem Schild „Fahrradfahrer kreuzen“ gesichert werden.</p>
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		<title>Stuttgart 21: Warum „Ja“ sagen, wenn man „Nein“ meint?</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 17:33:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ortsverband Eppelheim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>

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		<description><![CDATA[Das erläuterte Daniel Renkonen, grüner MdL und S-21-Beauftragter der Fraktion, am 27. Oktober in der Rudolf-Wild-Halle. Zu dem Vortrag unter dem Titel „Volksabstimmung – und dann?“ hatte der grüne Kreisverband im Rahmen der S-21-Veranstaltungsreihe eingeladen. Der Referent erklärte den über 50 Zuhörern, wie es zu dieser Fragenkonstellation kam. Am 27. November sind die Bürger des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
Das erläuterte Daniel Renkonen, grüner MdL und S-21-Beauftragter der Fraktion, am 27. Oktober in der Rudolf-Wild-Halle. Zu dem Vortrag unter dem Titel „Volksabstimmung – und dann?“ hatte der grüne Kreisverband im Rahmen der S-21-Veranstaltungsreihe eingeladen. Der Referent erklärte den über 50 Zuhörern, wie es zu dieser Fragenkonstellation kam.</p>
<p>Am 27. November sind die Bürger des Landes erstmals zu einer Volksabstimmung aufgerufen. Im Kern geht es darum, ob das Land aus der Finanzierung des Projektes aussteigen soll. Denn allein der Landesanteil am Stuttgarter Tiefbahnhof beläuft sich auf 960 Millionen Euro. Die Regierung hat dafür im Landtag ein Kündigungsgesetz eingebracht, das jedoch am Nein der SPD und der Opposition scheiterte. Nun hat das Volk als Souverän das letzte Wort. Mit „Ja“ stimmt, wer möchte, dass die Landesregierung die Verträge über den Bau des Tiefbahnhofs („S21“) kündigt.</p>
<p> <span id="more-456"></span><br />
„Die Kündigung bezieht sich aber nur auf den Tiefbahnhof, nicht auf die Neubaustrecke Stuttgart-Ulm“, machte Renkonen klar. Diese werde in jedem Fall gebaut. Sind die Grünen deshalb eine fortschrittsfeindliche Partei? – fragte ein Teilnehmer. „Nein“, konterte der Landtagsabgeordnete, „das Land darf nur so viel Geld ausgeben, wenn der Bürger davon auch deutlich profitiert.“ Dies sei aber bei S 21 nicht der Fall. Im Gegenteil: Mit weniger Geld ließe sich viel mehr erreichen. So zum Beispiel mit einem integralen Taktfahrplan für ganz Baden-Württemberg. Dadurch würden die Züge immer zu festen Zeiten fahren, jeder Berufspendler wüsste also, sein Zug kommt zu jeder Stunde.</p>
<p>„Der Stresstest ist nur bestanden worden, weil in der Simulation an jedem Gleis gleichzeitig zwei Züge halten“, so Daniel Renkonen. Dadurch seien die Gleise ewig lang, die Haltezeiten der Züge zu kurz.  Als weitere ungeklärte Risiken führte er die mangelnde Behindertengerechtigkeit, das Brandschutzkonzept oder das Grundwassermanagement an. So könnten sich Rollstuhlfahrer oder Eltern mit Kinderwagen im Brandfall nicht alleine aus dem Bahnhof bewegen, sondern nur mit der Hilfe anderer Passagiere gerettet werden. Da die Bevölkerung nie richtig informiert und beteiligt wurde, tauchten jetzt im nachhinein immer neue Bereiche auf, in denen nachgebessert werden müsse. Da die aktuellen Kostenkalkulation aber nur knapp unterhalb der vom Land festgelegten Obergrenze läge, sei es nur eine Frage der Zeit, bis der Kostenrahmen gesprengt wird.</p>
<p>„Diese Kosten bleiben natürlich nicht ohne Folgen für andere Regionen“, gab der Referent zu bedenken. „Alle anderen Bahnprojekte in Baden-Württemberg wurden mittlerweile aus dem Bundesinvestitionsprogramm gestrichen, weil das Geld fehlt.“ Für die Kurpfalz bedeute das: Die zweite Ausbaustufe der Rhein-Neckar-S-Bahn wird sich auf unbestimmte Zeit verschieben. Voraussetzung hierfür wäre die neue Schnellbahntrasse Mannheim-Frankfurt und der Umbau des Mannheimer Bahnhofs. Hierfür seien aber keine Gelder vorgesehen. Auch werde es in der für Berufspendler so wichtigen Stunde zwischen sieben und neun Uhr keine schnellen Verbindungen von Heidelberg nach Stuttgart mehr geben.</p>
<p>Und die Ausstiegskosten? Hier unterstrich Renkonen, dass die Kalkulation der Bahn von 1,5 Milliarden Euro Makulatur sei. „Die Bahn rechnet hier Kosten ein, die noch gar nicht entstanden sind“. Wahrscheinlicher seien Kosten von weit weniger als 500 Millionen Euro. Dass die Landesregierung das Votum der Wähler in jeden Fall akzeptieren werde, stand für den Referenten außer Frage. Was ihn aber besondere Sorgen machte: Dass das Projekt bei einer Realisierung irgendwann von selbst stoppt. Weil den Projektpartnern das Geld ausgeht oder die technischen Probleme nicht beherrschbar sind. Renkonen: „Dann hätte das Projekt den Stuttgartern ein Milliardengrab mit einer klaffenden Wunde im Herzen der Stadt gebracht.“ Um so wichtiger sei es, an der Volksabstimmung teilzunehmen. Denn erstens müsse nicht nur die Mehrheit der Abstimmenden, sondern auch mindestens 1/3 der Wahlberechtigten dem Gesetz zustimmen, damit es umgesetzt werden kann. Und zweitens gehe nur von einer großen Wahlbeteiligung das Signal zur Stärkung der direkten Demokratie aus. (sa)</p>
<p>Für mehr Hintergrundinformationen, siehe auch:</p>
<p><a href="http://www.kopfbahnhof-21.de">http://www.kopfbahnhof-21.de</a></p>
<p><a href="http://www.ja-zum-ausstieg.de">http://www.ja-zum-ausstieg.de</a></p>
<p><a href="http://www.bund-bawue.de/themen-projekte/verkehr/stuttgart-21/">http://www.bund-bawue.de/themen-projekte/verkehr/stuttgart-21</a></p>
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		<item>
		<title>Radbefahrung mit ADFC</title>
		<link>http://www.gruene-eppelheim.de/454_radbefahrung-mit-adfc.html</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 14:49:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ortsverband Eppelheim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon heute ist jeder fünfte Verkehrsteilnehmer in Eppelheim mit dem Rad unterwegs, darunter viele Schüler und ältere Menschen. Doch wie steht es mit der Radsicherheit in unserer Stadt? Wo liegen die besonderen Gefahrenpunkte? Wie lassen sich diese ent-schärfen? Wie kann das Radnetz verbessert bzw. erweitert werden? – Diesen Fragen gehen der Ortsverband und die Fraktion [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon heute ist jeder fünfte Verkehrsteilnehmer in Eppelheim mit dem Rad unterwegs, darunter viele Schüler und ältere Menschen. Doch wie steht es mit der Radsicherheit in unserer Stadt? Wo liegen die besonderen Gefahrenpunkte? Wie lassen sich diese ent-schärfen? Wie kann das Radnetz verbessert bzw. erweitert werden? – Diesen Fragen gehen der Ortsverband und die Fraktion der Grünen mit einem Experten des Allgemei-nen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) in einer gemeinsamen Radbefahrung auf den Grund. Ziel ist es, die Schwachstellen im Rad-/Verkehrsnetz auszuloten und Verbesse-rungsvorschläge zusammenzutragen. Hierzu laden Bündnis’90/DIE GRÜNEN alle Bür-gerinnen und Bürger herzlich ein. </p>
<p> <span id="more-454"></span></p>
<p><strong>Wann:	Donnerstag, 20. Oktober, ab 16 Uhr<br />
Wo:	Startpunkt Grenzhöfer Straße (am Friedhof) </strong></p>
<p>Die Tour führt vom Startpunkt weiter über die Hauptstraße (Wasserturmplatz), Kreuzung Wieblinger/Hilda-/Schubertstraße (Nähe Ärztehaus), Brücke Hauptstraße, Kreuzung Haupt-/Hilda-/Mozartstraße, Richard-Wagner-Straße (Friedrich-Ebert-Schule) bis zur südlichen (Rudolf-Wild-Straße) und westlichen Ortseinfahrt (Schwetzinger Straße). </p>
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