16 Jahre Mörlein sind genug

Stadtrat Martin Gramm, Bündnis 90/Die Grünen wirft seinen Hut in den Ring und wird bei der Bürgermeisterwahl am 31. Januar als Kandidat gegen den Amtsinhaber Dieter Mörlein antreten, der sich um eine dritte Amtszeit bewirbt. „Demokratie braucht Alternativen“, so Martin Gramm bei einer Mitgliederversammlung der Eppelheimer Grünen, die am Mittwoch eine einstimmige Entscheidung zu seiner Kandidatur trafen.

Deutlich macht Gramm im Gespräch mit unserer Zeitung, dass es ihm mit seiner Kandidatur ernst ist: „Ich bin entschlossen, das Amt auszuführen“, stellt Gramm fest, der sich seine Bewerbung um das Amt reiflich, auch im Gespräch mit seiner Frau, überlegte. Doch letztlich, so seine Überzeugung, „habe ich nichts zu verlieren und werde das Votum der Wähler akzeptieren“. Sein Ziel sei es auf jeden Fall, „dafür zu sorgen, dass Bürgermeister Mörlein in den wohlverdienten Ruhestand gehen kann“. (mehr …)

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Martin Gramm tritt bei Bürgermeisterwahl an

Martin GrammBei der Mitgliederversammlung der Eppelheimer Grünen wurde die Kandidatur des Stadtrates Martin Gramm für die Bürgermeisterwahl am 31.1.2010. einstimmig unterstützt.
Mit ihrer Entscheidung wollen die Eppelheimer Grünen den Eppelheimer Bürgern und Bürgerinnen eine Alternative aufzeigen. Nach 16 Jahren Amtszeit des bisherigen Stelleninhabers ist ein personeller Wechsel notwendig, damit sich nicht Strukturen und Denkweisen verfestigen, die eine zukunftsorientierte und verantwortungsvolle Kommunalpolitik verhindern.
Martin Gramm, aufgewachsen und mit Familie in Eppelheim verwurzelt, nimmt nicht die Interessen einzelner Gruppen war. Er wird die Bürgerschaft aktiv in Entscheidungen einbinden und immer den Blick auf die langfristigen Auswirkungen für die Menschen, die Umwelt und die Finanzen werfen; so die Eppelheimer Grünen.
Weitere Informationen finden Sie auch unter www.martin-gramm.de

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Grüne für Umsetzung in Eigenregie – „ÖPP ist Kostentreiber“

Neubau im Schulzentrum

Mit Sorge reagierte die Fraktion von Bündnis’90/DIE GRÜNEN auf die Pläne der Verwaltung, nach den Schulen und Hallen nun auch das neue Schul-, Medien- und Freizeitzentrum (SMFZ) über ÖPP umsetzen zu wollen, und warnt in diesem Zusammenhang vor einer Kostenexplosion. Demnach soll das SMFZ von einem Privatinvestor gebaut, finanziert und betrieben werden. Im Gegenzug würde sich die Stadt verpflichten, über einen längeren Zeitraum (25-30 Jahre) einen hohen Betrag an den Investor zu zahlen.

Zwar sei die Umsetzung über ÖPP noch keine beschlossene Sache, so die Fraktion. Mit dem nun gegen die Stimmen der Grünen für über 40.000 Euro in Auftrag gegebenen Wirtschaftlichkeitsvergleich seien jedoch „die Weichen klar in Richtung ÖPP“ gelegt worden. „Mit noch mehr ÖPP begibt sich Eppelheim vollends auf ein unsicheres Gleis“, warnt die Grünen-Fraktion, die sich für den Bau in Eigenregie und eine Finanzierung über Kreditmittel ausspricht. (mehr …)

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Schul-, Medien- und Freizeitzentrum: Grüne mehrheitlich für zweiten Siegerentwurf

„Letztlich gaben die Kosten und die Flexibilität den Ausschlag“, lautete das Resümee der Grünen-Fraktion bei einem gemeinsamen Treffen mit dem Vorstand von Bündnis’90/DIE GRÜNEN, bei dem der jüngste Beschluss des Gemeinderats zum Neubau im Schulzentrum auf der Tagesordnung stand. Demnach soll nun entgegen der Empfehlung der Verwaltung der zweitprämierte Entwurf des Büros Weindel umgesetzt werden. Dem Beschluss war eine mehrstündige Vorstellung beider Entwürfe vorangegangen, bei der letzte offene Fragen ausgeräumt wurden. Hierzu hatte die Grünen-Fraktion einen umfangreichen Fragenkatalog vorgelegt. Wie flexibel sind die Entwürfe in bezug auf mögliche Erweiterungen und Umnutzungen, welches Konzept vereint die verschiedenen Nutzerinteressen am besten, welches ist das umweltfreundlichste und welches das kostengünstigste Konzept – waren nur einige der Fragen, die von den Büros dezidiert beantwortet wurden. Schließlich votierten vier Grünen-Stadträte für den Entwurf des Büros Weindel, eine Stimme ging an den Siegerentwurf von Wulf & Partner. (mehr …)

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Danke!

Der wiedergewählte Bundestagsabgeordnete und Fraktionssprecher der Fraktion von Bündnis90/Die GRÜNEN, Fritz Kuhn, übermittelte in einen Telefonat seinen Dank an die Wählerinnen und Wähler in Eppelheim. Mit einem Zuwachs von 1.6 % bei den Zweitstimmen auf nunmehr 15.4 % und einem Zugewinn von 4.1 % bei den Erststimmen, haben sich die Eppelheimer GRÜNEN eine solide Basis für die weitere politische Arbeit auf allen politischen Ebenen geschaffen. Fitz Kuhn wird zusammen mit der deutlich größeren Fraktion in Berlin darauf achten; dass durch den schwarz-gelben Wahlsieg  keine rückwärtsgewandte Politik umgesetzt wird. Fritz Kuhn verweist in diesem Zusammenhang auf die bereits unmittelbar nach Bekanntwerden des Wahlergebnisses veröffentlichen Bestrebungen, den Ausstieg aus der Atomkraft wieder umzukehren. So hat sich bereits am Montagmorgen das CDU-Vorstandsmitglied Katharina Reiche mit der Äußerung „ Wir wollen auf eine Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke“ zu Wort gemeldet. (mehr …)

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Grüne Jugend auf Hochtouren

Auch die Eppelheimer Jugend leistet ihren Beitrag im Wahlkampf der Grünen Jugend. Mit dem Schüler Dominik Robker (1.v.l.h.) war sie vom 7. bis zum 13. September in Nord-West-Württemberg vertreten, wo zahlreiche Kreisverbände im Wahlkampf unterstützt wurden. Am 24. September macht sie in Schwetzinger auf dem Schlossplatz Station, Näheres siehe unter Termine.

Grüne Jugend auf Hochtouren

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Herabstufung der Hauptstraße formal auf den Weg gebracht

„Anwohner und Geschäfte profitieren gleichermaßen“
Die lärmgeplagten Anwohner der Hauptstraße dürfen hoffen. Denn geht es nach dem jüngsten Beschluss des Gemeinderates, soll sich die Verkehrssituation auf der Hauptverkehrsachse unserer Stadt mittelfristig deutlich verbessern. Voraussetzung hierfür ist die Herabstufung der jetzigen Landesstraße L543 in eine Ortstraße. Seit Jahren von der Grünen-Fraktion gefordert scheiterten hier bislang alle Bemühungen am Widerstand der überregionalen Behörden. Mit der für Ende 2010 geplanten Fertigstellung der B535 bei Plankstadt ist nun die Umsetzung in greifbare Nähe gerückt. Die neue Bundesstraße bildet die Ortsumgehung Schwetzingen-Plankstadt und entlastet die L543 bei Plankstadt. „Nun lassen wir keine Ausflüchte mehr gelten“, so die Aufforderung der Grünen an das Regierungspräsidium, der zuständigen Genehmigungsbehörde. (mehr …)

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Renate Künast: Es geht ums Ganze!

Zusammen mit unserem Bundestagabgeordneten Fritz Kuhn, steht Renate Künast seit nunmehr vier Jahren an der Spitze der Bundestagsfraktion von Bündnis90/Die GRÜNEN.Fritz Kuhn begrüßte im vollbesetzten Saal des DAI viele Mitglieder und Freunde.

Renate Künast,  Martin Gramm, Ersi Xanthopoulos,

Renate Künast, Martin Gramm, Ersi Xanthopoulos

Renate Künast, von 2001 bis 2005 streitbare Bundesministerin für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft, plauderte aus dem politischen Nähkästchen ihre Zeit als Ministerin, als sie sich zunächst durch einen Filz von Lobbyinteressen durchkämpfen musste. Hier entstand auch die klare Aussage: “es muss draufstehen, was drin ist“. Und hier ist nicht nur die Kennzeichnungspflicht gentechnisch veränderter Lebensmittel gemeint, sondern auch die Information der Wählerinnen und Wähler über die politischen Ziele der Parteien nach der Bundestagswahl. Wo sind die Antworten auf Klima-, Finanz- und Bildungskrise bei den politischen Mitbewerbern? Wo ist das Bekenntnis zum vertraglich festgelegten Ausstieg aus der Atomenergie? Jedes bereits abgeschriebene Atomkraftwerk bringt den Energiekonzernen tägliche Profite von über 1 Million Euro. „Stillstand ist Rückschritt, wer was ändern will, muss Grün wählen. Die Wahl ist richtungsentscheidend“, so Renate Künast. (mehr …)

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Grüne für mehr Energieeffizienz und separate Ausschreibung der Erschließungsarbeiten

„Wir stehen weiter zur neuen Halle, sagen aber nein zu ausufernden Kosten“, bekräftigte erneut die Fraktion von Bündnis 90/DIE GRÜNEN ihre Position in Sachen neue Sporthalle im Schulzentrum. Wie erst kurz vor der letzten Sitzung des alten Gemeinderates bekannt wurde, ist der Bau der neuen Dreifeldsporthalle entgegen dem Beschluss des Gemeinderates mit erheblichen Mehrkosten verbundenen. So hatte im Januar der Gemeinderat mit den Stimmen der Grünen beschlossen, eine neue Dreifeldsporthalle östlich des Hallenbades zu bauen. Durch die Einsparung des Abrisses der Rhein-Neckar-Halle, die aus dem ÖPP-Vertrag herausgenommen wurde, und Verkleinerung des Zuschauerraums von 750 auf maximal 400 Zuschauerplätze sollte die Planung und der Bau der neuen Halle im finanziellen Rahmen des ÖPP-Projektes bleiben. Nun bezifferte der ÖPP-Partner allein die Kosten für die Erschließung auf zusätzliche 390.000 Euro, hinzu kommen weitere Kosten für die Bewirtschaftung der Halle, die zum Teil von den Vereinen zu tragen wären. (mehr …)

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