Veranstaltungsreihe zum Internationalen Jahr der Artenvielfalt 2010

2006 erklärte die Uno das Jahr 2010 zum Internationalen Jahr der Artenvielfalt – einerseits mit dem Ziel, Rechenschaft darüber abzulegen, ob deren Rückgang in den vergangenen Jahren aufgehalten werden konnte. Andererseits soll in diesem besonderen Jahr das Bewusstsein der Öffentlichkeit für die Erhaltung der Biodiversität gestärkt werden. Den Aufruf der Uno nimmt der neu gegründete „Arbeitskreis Natur + Naherholung“ des Ortsverbandes Bündnis’90/DIE GRÜNEN zum Anlass, auch vor Ort auf die Artenvielfalt und den Schutz der heimischen Natur und Landschaft aufmerksam zu machen. Unter dem Motto „Eppelheims Natur erleben und erhalten“ startet der Arbeitskreis deshalb eine Reihe von Veranstaltungen und Exkursionen. Neben vogel- und naturkundlichen Führungen sind Vorträge und Infostände geplant. (mehr …)

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Atomkraftwerke abschalten: Menschenkette in Biblis am 24. April

„Keine Verlängerung der Laufzeiten und sofortige Stilllegung der Uraltmeiler Biblis und Neckarwestheim “ – das war die einhellige Meinung der versammelten Kreisgrünen am vergangenen Donnerstag in Schwetzingen. Kreisrätin Christa Balling-Gündling führte aus, dass die Atomenergie vom Steuerzahler bisher mit ca. 250 Milliarden Euro subventioniert wurde. Nach wie vor gebe es kein sicheres Endlager. Neueste Enthüllungen über die Standortsuche in den 70er Jahren hätten gezeigt, dass der Standort Gorleben nicht nach Sicherheitskriterien ausgesucht wurde, sondern eine rein politische Entscheidung war. Auch zeige das „Absaufen“ des mit schwach bis mittelradioaktiven Mülls gefüllte Lager Asse, dass der Steuerzahler wieder einmal mit mehr als 1 Milliarde Euro für die Räumung des Lagers aufkommen müsse. (mehr …)

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Die Lärmschutzwand im Süden kommt?

Stellungnahme der Grünen-Fraktion zur Ankündigung des Bürgermeisters

In der Rhein-Neckar-Zeitung (RNZ) vom 6. Februar kündigt Bürgermeister Mörlein an, die Lärmschutzwand im Süden verlängern zu wollen. Die Kosten beziffert er mit 150.000 Euro. Zudem wird der Eindruck vermittelt, die Idee für die Wand im Süden sei im Dezember 2009 am Schreibtisch des Bürgermeisters entstanden. Dies veranlasst die Grünen-Fraktion zu folgender Stellungnahme:

Wir nehmen wahr, dass der Bürgermeister in Wahlkampfzeiten sich regelmäßig vom Saulus zum Paulus wandelt – und plötzlich verspricht, was er zuvor selbst abgelehnt hat. Tatsache ist, dass unsere Fraktion bereits am 17.12.2007 den Antrag gestellt, die Lärmschutzwand bis zur Leonie-Wild-Straße zu verlängern. Wir waren der Auffassung, dass die Heidelberger Wand den Lärm auch im Süden reflektiert und die Autobahn hier ansteigt, was zu einer stärkeren Belastung der Anwohner führt. Der Antrag wurde abgelehnt. Leider folgte damals eine Mehrheit der Argumentation des Bürgermeisters, wonach eine Umsetzung teuer und planungsrechtlich schwierig ist, weil u.a. das Gelände auf Heidelberger Gemarkung liegt und der dort verlaufende Fußweg verlegt werden müsste. (mehr …)

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Kommunalpolitischer Frühschoppen mit Dr. Gerhard Schick

Auf Einladung des Bürgermeisterkandidaten Martin Gramm kommt am 24.1. der finanzpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion Dr. Gerhard Schick zum kommunalpolitischen Frühschoppen.
Die Veranstaltung findet um 11.00 Uhr im Nebenzimmer der Eiche in der Friedrich Ebert Str. statt.
Der promovierte Finanzwissenschaftler ist im parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung und im Ausschuss für Wirtschaft und Technologie des Bundestages tätig.
Dr. Schick gehört mit seinen 37 Jahren zu den ambitionierten Abgeordneten, die durch ihre Fachkompetenz Anerkennung über alle Parteigrenzen hinweg erfahren.
Gerhard Schick und Martin Gramm werden im Rahmen der Veranstaltung für Fragen zur Verfügung stehen.
Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen.

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16 Jahre Mörlein sind genug

Stadtrat Martin Gramm, Bündnis 90/Die Grünen wirft seinen Hut in den Ring und wird bei der Bürgermeisterwahl am 31. Januar als Kandidat gegen den Amtsinhaber Dieter Mörlein antreten, der sich um eine dritte Amtszeit bewirbt. „Demokratie braucht Alternativen“, so Martin Gramm bei einer Mitgliederversammlung der Eppelheimer Grünen, die am Mittwoch eine einstimmige Entscheidung zu seiner Kandidatur trafen.

Deutlich macht Gramm im Gespräch mit unserer Zeitung, dass es ihm mit seiner Kandidatur ernst ist: „Ich bin entschlossen, das Amt auszuführen“, stellt Gramm fest, der sich seine Bewerbung um das Amt reiflich, auch im Gespräch mit seiner Frau, überlegte. Doch letztlich, so seine Überzeugung, „habe ich nichts zu verlieren und werde das Votum der Wähler akzeptieren“. Sein Ziel sei es auf jeden Fall, „dafür zu sorgen, dass Bürgermeister Mörlein in den wohlverdienten Ruhestand gehen kann“. (mehr …)

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Martin Gramm tritt bei Bürgermeisterwahl an

Martin GrammBei der Mitgliederversammlung der Eppelheimer Grünen wurde die Kandidatur des Stadtrates Martin Gramm für die Bürgermeisterwahl am 31.1.2010. einstimmig unterstützt.
Mit ihrer Entscheidung wollen die Eppelheimer Grünen den Eppelheimer Bürgern und Bürgerinnen eine Alternative aufzeigen. Nach 16 Jahren Amtszeit des bisherigen Stelleninhabers ist ein personeller Wechsel notwendig, damit sich nicht Strukturen und Denkweisen verfestigen, die eine zukunftsorientierte und verantwortungsvolle Kommunalpolitik verhindern.
Martin Gramm, aufgewachsen und mit Familie in Eppelheim verwurzelt, nimmt nicht die Interessen einzelner Gruppen war. Er wird die Bürgerschaft aktiv in Entscheidungen einbinden und immer den Blick auf die langfristigen Auswirkungen für die Menschen, die Umwelt und die Finanzen werfen; so die Eppelheimer Grünen.
Weitere Informationen finden Sie auch unter www.martin-gramm.de

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Grüne für Umsetzung in Eigenregie – „ÖPP ist Kostentreiber“

Neubau im Schulzentrum

Mit Sorge reagierte die Fraktion von Bündnis’90/DIE GRÜNEN auf die Pläne der Verwaltung, nach den Schulen und Hallen nun auch das neue Schul-, Medien- und Freizeitzentrum (SMFZ) über ÖPP umsetzen zu wollen, und warnt in diesem Zusammenhang vor einer Kostenexplosion. Demnach soll das SMFZ von einem Privatinvestor gebaut, finanziert und betrieben werden. Im Gegenzug würde sich die Stadt verpflichten, über einen längeren Zeitraum (25-30 Jahre) einen hohen Betrag an den Investor zu zahlen.

Zwar sei die Umsetzung über ÖPP noch keine beschlossene Sache, so die Fraktion. Mit dem nun gegen die Stimmen der Grünen für über 40.000 Euro in Auftrag gegebenen Wirtschaftlichkeitsvergleich seien jedoch „die Weichen klar in Richtung ÖPP“ gelegt worden. „Mit noch mehr ÖPP begibt sich Eppelheim vollends auf ein unsicheres Gleis“, warnt die Grünen-Fraktion, die sich für den Bau in Eigenregie und eine Finanzierung über Kreditmittel ausspricht. (mehr …)

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Schul-, Medien- und Freizeitzentrum: Grüne mehrheitlich für zweiten Siegerentwurf

„Letztlich gaben die Kosten und die Flexibilität den Ausschlag“, lautete das Resümee der Grünen-Fraktion bei einem gemeinsamen Treffen mit dem Vorstand von Bündnis’90/DIE GRÜNEN, bei dem der jüngste Beschluss des Gemeinderats zum Neubau im Schulzentrum auf der Tagesordnung stand. Demnach soll nun entgegen der Empfehlung der Verwaltung der zweitprämierte Entwurf des Büros Weindel umgesetzt werden. Dem Beschluss war eine mehrstündige Vorstellung beider Entwürfe vorangegangen, bei der letzte offene Fragen ausgeräumt wurden. Hierzu hatte die Grünen-Fraktion einen umfangreichen Fragenkatalog vorgelegt. Wie flexibel sind die Entwürfe in bezug auf mögliche Erweiterungen und Umnutzungen, welches Konzept vereint die verschiedenen Nutzerinteressen am besten, welches ist das umweltfreundlichste und welches das kostengünstigste Konzept – waren nur einige der Fragen, die von den Büros dezidiert beantwortet wurden. Schließlich votierten vier Grünen-Stadträte für den Entwurf des Büros Weindel, eine Stimme ging an den Siegerentwurf von Wulf & Partner. (mehr …)

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Danke!

Der wiedergewählte Bundestagsabgeordnete und Fraktionssprecher der Fraktion von Bündnis90/Die GRÜNEN, Fritz Kuhn, übermittelte in einen Telefonat seinen Dank an die Wählerinnen und Wähler in Eppelheim. Mit einem Zuwachs von 1.6 % bei den Zweitstimmen auf nunmehr 15.4 % und einem Zugewinn von 4.1 % bei den Erststimmen, haben sich die Eppelheimer GRÜNEN eine solide Basis für die weitere politische Arbeit auf allen politischen Ebenen geschaffen. Fitz Kuhn wird zusammen mit der deutlich größeren Fraktion in Berlin darauf achten; dass durch den schwarz-gelben Wahlsieg  keine rückwärtsgewandte Politik umgesetzt wird. Fritz Kuhn verweist in diesem Zusammenhang auf die bereits unmittelbar nach Bekanntwerden des Wahlergebnisses veröffentlichen Bestrebungen, den Ausstieg aus der Atomkraft wieder umzukehren. So hat sich bereits am Montagmorgen das CDU-Vorstandsmitglied Katharina Reiche mit der Äußerung „ Wir wollen auf eine Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke“ zu Wort gemeldet. (mehr …)

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