„Gewerbegebiet im Süden beschränken“

„Wir stehen zu Wild, wollen aber kein neues Gewerbe im Süden“, lautete das Resümee der Fraktion von Bündnis’90/DIE GRÜNEN in ihrer jüngsten Sitzung zum geplanten Gewerbegebiet Süd. „Es steht außer Zweifel, dass der Standort unseres größten Arbeitsgebers vor Ort gesichert werden muss“, so die Grünen-Stadträte. „Es kann aber nicht sein, dass im Zuge einer Werkserweiterung nun zusätzliches Gewerbe im Süden angesiedelt werden soll.“ (mehr …)

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Eppler Frühjahrsputz: Berge von Müll gesammelt

Vom Kaugummipapier über Glasflaschen, Taschen, Matratzen, Kinderwagen, Bauschutt bis zur Autobatterie – alles war dabei, als 16 fleißige Hände am Samstag vor Ostern zum Großreinemachen anrückten. Und es kam einiges zusammen: neben zahlreichem Sperrmüll sammelten die Helfer acht große Säcke mit Müll. Die Aktion zeigte, dass dies nur die Spitze des Eisberges ist. Immerhin sind ein kleiner Teil des Bahndamms, einige Feldwege und die ehemalige Kiesgrube mit der BMX-Anlage von Müll befreit. Es ist jedoch erschreckend, wie achtlos die Menschen ihren Müll einfach hinter sich lassen und wie viel bei genauerem Hinschauen überall herumliegt. (mehr …)

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Haushaltsrede 2011

Eppelheim,  das Kap der guten Hoffnung – das vermittelt unser Bürgermeister derzeit als Handlungsreisender in Sachen ÖPP, nicht nur in Baden Württemberg, inzwischen auch in anderen Bundesländern. Bei diesen Handlungsreisen verbreitet er so manche Mär, die einen zum Staunen bringt. Er sagt: Die Infrastruktur war grausam, als er 1994 in Eppelheim Bürgermeister wurde. Und: Eppelheim hatte bei seinem Amtsantritt  20 Mio. Euro Schulden – tatsächlich waren es  ca. 4,5 Mio. Euro. Wir lesen weiter: „Jetzt haben wir 10 Mio. Euro Guthaben“.  – Wir fragen Sie: Wo haben Sie diese Millionen versteckt, Herr Bürgermeister? Im Haushaltsplan tauchen sie jedenfalls nicht auf.

Und wir lesen weiter: „Ich habe die Verwaltung in Eppelheim abgespeckt. Als ich anfing 1994 waren wir  116 Mitarbeiter – heute sind wir 34“. Tatsächlich sind es heute 98 Angestellte und Beamte,  plus 10 Nachwuchskräfte, also 118 Mitarbeiter, was auch angemessen ist für die Größe unserer Gemeinde. Wir dürfen auch nicht außer Acht lassen, dass wir damals noch Reinigungskräfte hatten, die „outgesourced“ wurden und für die wir heute ebenfalls über die ÖPP Rate bezahlen. Stimmt also alles nicht, womit Sie sich, Herr Bürgermeister, das Mäntelchen des Großen Machers anziehen wollen. (mehr …)

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Begegnungszone – Eine Lösung für Eppelheims Verkehrsprobleme?

Eppelheim. Verkehr in der Innenstadt – eine der wichtigsten Herausforderungen für die Zukunft – ist das Thema einer Informationsveranstaltung der Grünen Eppelheim am 12. April im Restaurant der Rudolf-Wild-Halle „Belcanto“. Wie können wir das Problem des Verkehrs im Zentrum und hier insbesondere in der Hauptstraße lösen? Wie können wir einen attraktiven und sicheren Ort für Fußgänger und Radfahrer schaffen, ohne die Ortsmitte für den motorisierten Individualverkehr zu sperren? Wie kann dieser Bereich verkehrsberuhigt werden, ohne den Verkehr auf Nebenstraßen zu verlagern?
Viel Geld wurde in der Vergangenheit in Planungen und Studien zur Lösung des Verkehrsproblems in Eppelheim gesteckt. Geschehen ist bislang nichts. Das große Manko aller Vorschläge: Sie verlagerten den Verkehr auf andere Bereiche – und scheiterten verständlicherweise am Widerstand der jeweils betroffenen Anwohner. Wie also aus diesem Stillstand herauskommen?

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Arbeitskreis „Verkehr“ besichtigte Begegnungszonen in Burgdorf und Biel

Auf Ideensuche in der Schweiz
Die Schweizer sind uns in vielen Dingen voraus. Auch in Sachen alternative Verkehrskonzepte. Dass da etwas abzuschauen ist, das erfuhren jetzt auch einige Mitglieder des Arbeitskreises „Verkehr“ der Eppelheimer Grünen, die im Dezember eine Exkursion nach Burgdorf und Biel unternahmen.

Foto (ids) (v.l.n.r.): Chr. Girmond, M. Gramm, I. Moreira da Silva, H. Nickisch-Kastner, W. Schmittel (alle AK Verkehr), P. Hänsenberger (Leiter Baudirektion Burgdorf), D. Ammon (Geschäftführer Velostation)

Die 5-köpfige Delegation zeigte sich beeindruckt vom Schweizer Konzept der Begegnungszonen. Das Modell, das Fußgängern, Radfahrern, Auto-Fahrern und ÖPNV eine gleichberechtigte Nutzung des Straßenraums ermöglicht, hat bei den Eidgenossen mittlerweile eine 15-jährige Tradition und wird in schätzungsweise 400 Orten in vielen Varianten mit Erfolg umgesetzt.

Der Hintergrund: Seit 20 Jahren werden Untersuchungen und Pläne für den Verkehr in Eppelheim gemacht. Passiert ist bislang nichts. Allen bisherigen Vorschlägen war gemeinsam: Eine Entlastung der Hauptstraße musste stets durch Verlagerung des Verkehrs in benachbarte Straßen erkauft werden. Mit dem Ergebnis, dass die Betroffenen sich vehement zur Wehr setzten und die Stadt immer wieder von einer Realisierung Abstand nahm. (mehr …)

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Nachtwanderung zu den Nistplätzen der Nachtigall in Eppelheims Süden

 

Am 12.Mai lud der Arbeitskreis Natur & Naherholung des Ortsverbandes von Bündnis 90/DIE GRÜNEN zu einer Dämmerungs- und Nachtexkursion ein. Eine stattliche, nette Gruppe Interessierter fand sich am Treffpunkt „Feldkreuz“ ein. Unter der sachkundigen Führung von Claudia Grau-Bojunga, Diplom-Biologin und ausgewiesene ornithologische Fachkraft, konnten die Teilnehmer die verschiedenen Bewohner unserer Flur „heraushören“. (mehr …)

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Sparen, aber an der richtigen Stelle!

Anfang der Woche beriet der Gemeinderat über ein Sparpaket für Eppelheim. Ergebnisse standen zu Redaktionsschluss noch nicht fest. Die grünen Stadträte gingen aber mit einer klaren Zielvorgabe in die Beratungen, die ihnen die grüne Basis mit auf den Weg gab: Die Sparmaßnahmen müssen sozial und ökologisch ausgewogen sein.

„Das bedeutet, dass man nicht einfach nach dem Rasenmäher-Prinzip kürzen darf. Der Gemeinderat muss sich vielmehr die Frage stellen, welche Bereiche für das soziale Miteinander und die Zukunft unserer Stadt wirklich wichtig sind“, fasst der Vorstand das Ergebnis der Diskussion der Mitglieder zusammen. Und weiter: „Wir brauchen klare Prioritäten, und die Menschen müssen bei den anstehenden Entscheidungen mitgenommen werden.“ Am wichtigsten seien jetzt die Zukunftsbereiche Bildung, Soziales sowie Umwelt und Klimaschutz. Hierbei dürfe die derzeitige Debatte um die Finanzierung der Kinderbetreuung nicht dazu genutzt werden, andere wichtige Bereiche runterzufahren. „Dass das natürlich nicht ohne Einschnitte in liebgewordene Gewohnheiten und Verzicht auf Wünschenswertes geht, versteht sich von selbst. Es ist klar, dass vor allem auch die Freiwilligkeitsleistungen auf den Prüfstand müssen“, machten die Grünen-Stadträte deutlich, die zugleich den „Eiertanz“ der CDU in dieser Frage kritisierten. „Man kann nicht allen Interessen gerecht werden.“ (mehr …)

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Wir stehen zu den Kindergärten – aber mit nachhaltiger Finanzierung!

Klarstellung zur Kritik der CDU

Die Fraktion von Bündnis’90/DIE GRÜNEN beschäftigte sich in ihrer letzten Sitzung mit der jüngsten Reaktion der CDU auf Stellungnahmen der Fraktion in der Schulden- und Kindergartenfrage. Hierbei unterstellt u.a. CDU-Stadtrat Linus Wiegand den Grünen, sie würden das Kindergartenkonzept verhindern wollen, weil sie gegen deren Finanzierung seien. Hierzu gibt die Fraktion folgende Stellungnahme ab:

Wir sehen aktuell, dass bei der CDU wenig Geschlossenheit da ist und man daher gerne ein Feindbild sucht. Die Empörung gegenüber den Äußerungen unserer Fraktionschefin in der Schuldenfrage und der Angriff von Stadtrat Linus Wiegand in der vergangenen Gemeinderatssitzung dienen allein dazu, von der Haushaltsmisere und der unklaren Haltung der CDU bei der Suche nach Lösungen abzulenken. Die Unterstellung, wir würden das Kindergartenkonzept verhindern wollen, entbehrt jeder Grundlage. (mehr …)

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