Begegnungszone – Eine Lösung für Eppelheims Verkehrsprobleme?

Eppelheim. Verkehr in der Innenstadt – eine der wichtigsten Herausforderungen für die Zukunft – ist das Thema einer Informationsveranstaltung der Grünen Eppelheim am 12. April im Restaurant der Rudolf-Wild-Halle „Belcanto“. Wie können wir das Problem des Verkehrs im Zentrum und hier insbesondere in der Hauptstraße lösen? Wie können wir einen attraktiven und sicheren Ort für Fußgänger und Radfahrer schaffen, ohne die Ortsmitte für den motorisierten Individualverkehr zu sperren? Wie kann dieser Bereich verkehrsberuhigt werden, ohne den Verkehr auf Nebenstraßen zu verlagern?
Viel Geld wurde in der Vergangenheit in Planungen und Studien zur Lösung des Verkehrsproblems in Eppelheim gesteckt. Geschehen ist bislang nichts. Das große Manko aller Vorschläge: Sie verlagerten den Verkehr auf andere Bereiche – und scheiterten verständlicherweise am Widerstand der jeweils betroffenen Anwohner. Wie also aus diesem Stillstand herauskommen?

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Arbeitskreis „Verkehr“ besichtigte Begegnungszonen in Burgdorf und Biel

Auf Ideensuche in der Schweiz
Die Schweizer sind uns in vielen Dingen voraus. Auch in Sachen alternative Verkehrskonzepte. Dass da etwas abzuschauen ist, das erfuhren jetzt auch einige Mitglieder des Arbeitskreises „Verkehr“ der Eppelheimer Grünen, die im Dezember eine Exkursion nach Burgdorf und Biel unternahmen.

Foto (ids) (v.l.n.r.): Chr. Girmond, M. Gramm, I. Moreira da Silva, H. Nickisch-Kastner, W. Schmittel (alle AK Verkehr), P. Hänsenberger (Leiter Baudirektion Burgdorf), D. Ammon (Geschäftführer Velostation)

Die 5-köpfige Delegation zeigte sich beeindruckt vom Schweizer Konzept der Begegnungszonen. Das Modell, das Fußgängern, Radfahrern, Auto-Fahrern und ÖPNV eine gleichberechtigte Nutzung des Straßenraums ermöglicht, hat bei den Eidgenossen mittlerweile eine 15-jährige Tradition und wird in schätzungsweise 400 Orten in vielen Varianten mit Erfolg umgesetzt.

Der Hintergrund: Seit 20 Jahren werden Untersuchungen und Pläne für den Verkehr in Eppelheim gemacht. Passiert ist bislang nichts. Allen bisherigen Vorschlägen war gemeinsam: Eine Entlastung der Hauptstraße musste stets durch Verlagerung des Verkehrs in benachbarte Straßen erkauft werden. Mit dem Ergebnis, dass die Betroffenen sich vehement zur Wehr setzten und die Stadt immer wieder von einer Realisierung Abstand nahm. (mehr …)

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Nachtwanderung zu den Nistplätzen der Nachtigall in Eppelheims Süden

 

Am 12.Mai lud der Arbeitskreis Natur & Naherholung des Ortsverbandes von Bündnis 90/DIE GRÜNEN zu einer Dämmerungs- und Nachtexkursion ein. Eine stattliche, nette Gruppe Interessierter fand sich am Treffpunkt „Feldkreuz“ ein. Unter der sachkundigen Führung von Claudia Grau-Bojunga, Diplom-Biologin und ausgewiesene ornithologische Fachkraft, konnten die Teilnehmer die verschiedenen Bewohner unserer Flur „heraushören“. (mehr …)

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Sparen, aber an der richtigen Stelle!

Anfang der Woche beriet der Gemeinderat über ein Sparpaket für Eppelheim. Ergebnisse standen zu Redaktionsschluss noch nicht fest. Die grünen Stadträte gingen aber mit einer klaren Zielvorgabe in die Beratungen, die ihnen die grüne Basis mit auf den Weg gab: Die Sparmaßnahmen müssen sozial und ökologisch ausgewogen sein.

„Das bedeutet, dass man nicht einfach nach dem Rasenmäher-Prinzip kürzen darf. Der Gemeinderat muss sich vielmehr die Frage stellen, welche Bereiche für das soziale Miteinander und die Zukunft unserer Stadt wirklich wichtig sind“, fasst der Vorstand das Ergebnis der Diskussion der Mitglieder zusammen. Und weiter: „Wir brauchen klare Prioritäten, und die Menschen müssen bei den anstehenden Entscheidungen mitgenommen werden.“ Am wichtigsten seien jetzt die Zukunftsbereiche Bildung, Soziales sowie Umwelt und Klimaschutz. Hierbei dürfe die derzeitige Debatte um die Finanzierung der Kinderbetreuung nicht dazu genutzt werden, andere wichtige Bereiche runterzufahren. „Dass das natürlich nicht ohne Einschnitte in liebgewordene Gewohnheiten und Verzicht auf Wünschenswertes geht, versteht sich von selbst. Es ist klar, dass vor allem auch die Freiwilligkeitsleistungen auf den Prüfstand müssen“, machten die Grünen-Stadträte deutlich, die zugleich den „Eiertanz“ der CDU in dieser Frage kritisierten. „Man kann nicht allen Interessen gerecht werden.“ (mehr …)

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Wir stehen zu den Kindergärten – aber mit nachhaltiger Finanzierung!

Klarstellung zur Kritik der CDU

Die Fraktion von Bündnis’90/DIE GRÜNEN beschäftigte sich in ihrer letzten Sitzung mit der jüngsten Reaktion der CDU auf Stellungnahmen der Fraktion in der Schulden- und Kindergartenfrage. Hierbei unterstellt u.a. CDU-Stadtrat Linus Wiegand den Grünen, sie würden das Kindergartenkonzept verhindern wollen, weil sie gegen deren Finanzierung seien. Hierzu gibt die Fraktion folgende Stellungnahme ab:

Wir sehen aktuell, dass bei der CDU wenig Geschlossenheit da ist und man daher gerne ein Feindbild sucht. Die Empörung gegenüber den Äußerungen unserer Fraktionschefin in der Schuldenfrage und der Angriff von Stadtrat Linus Wiegand in der vergangenen Gemeinderatssitzung dienen allein dazu, von der Haushaltsmisere und der unklaren Haltung der CDU bei der Suche nach Lösungen abzulenken. Die Unterstellung, wir würden das Kindergartenkonzept verhindern wollen, entbehrt jeder Grundlage. (mehr …)

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Eppelheimer Grüne demonstrieren gegen Gen-Kartoffel in Mannheim

„Der Dickste Konzern hat die dümmsten Kartoffeln“, mit diesem provokanten Spruch protestierten am vorvergangenen Donnerstag zahlreiche Demonstranten in Mannheim gegen die Zulassung der Gen-Kartoffel Amflora des Chemieriesen BASF, der an diesem Tag seine Hauptversammlung im Rosengarten abhielt. Dem Aufruf des Vereins „Gentechnikfreies Europa“ waren Vertreter mehrerer Organisationen und Verbände gefolgt. Mit von der Partie: Mitglieder des Arbeitskreises Naturschutz der Eppelheimer Grünen. Mit einer Wagenladung Bio-Kartoffeln und großen Spruchbändern machten die Demonstranten ihren Protest deutlich. Gleichzeitig wiesen sie auf die unkalkulierbaren Gefahren von Amflora hin. (mehr …)

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Bericht über Haushaltslage – Strikter Sparkurs – Kindergärten gehen vor

Grünen-Fraktion: „Pflicht vor Kür“
Warum muss Eppelheim den Rotstift ansetzen, wenn wir doch schuldenfrei sind? Auf was müssen wir uns einstellen? – Seit bekannt wurde, dass sich die städtischen Finanzen im Sinkflug befinden, ist die allgemeine Verunsicherung groß. „Zurecht“, meinte die Grünen-Fraktion in ihrem Bericht vor der jüngsten Versammlung des Ortsverbandes. „Zu lange wurde den Menschen etwas vorgemacht.“

Tatsächlich sehen die Aussichten für die kommenden Jahre wenig rosig aus. Zwar brechen die Einnahmen 2010 nicht so stark ein. Spätestens in den kommenden zwei Jahren tun sich aber Millionenlöcher auf. Denn just jetzt stehen der Stadt unaufschiebbare Ausgaben ins Haus. Allein für Ausbau von Krippenplätzen, Erweiterung des Schulzentrums und Sanierung bestehender Kindergärten sind in den nächsten Jahren bis zu 20 Millionen Euro aufzuwenden. „Zwar können diese Investitionen über Kredite getätigt werden“, gab die Fraktion zu bedenken. „Zins und Tilgung belasten aber den Haushalt zusätzlich“. (mehr …)

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Veranstaltungsreihe zum Internationalen Jahr der Artenvielfalt 2010

2006 erklärte die Uno das Jahr 2010 zum Internationalen Jahr der Artenvielfalt – einerseits mit dem Ziel, Rechenschaft darüber abzulegen, ob deren Rückgang in den vergangenen Jahren aufgehalten werden konnte. Andererseits soll in diesem besonderen Jahr das Bewusstsein der Öffentlichkeit für die Erhaltung der Biodiversität gestärkt werden. Den Aufruf der Uno nimmt der neu gegründete „Arbeitskreis Natur + Naherholung“ des Ortsverbandes Bündnis’90/DIE GRÜNEN zum Anlass, auch vor Ort auf die Artenvielfalt und den Schutz der heimischen Natur und Landschaft aufmerksam zu machen. Unter dem Motto „Eppelheims Natur erleben und erhalten“ startet der Arbeitskreis deshalb eine Reihe von Veranstaltungen und Exkursionen. Neben vogel- und naturkundlichen Führungen sind Vorträge und Infostände geplant. (mehr …)

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Atomkraftwerke abschalten: Menschenkette in Biblis am 24. April

„Keine Verlängerung der Laufzeiten und sofortige Stilllegung der Uraltmeiler Biblis und Neckarwestheim “ – das war die einhellige Meinung der versammelten Kreisgrünen am vergangenen Donnerstag in Schwetzingen. Kreisrätin Christa Balling-Gündling führte aus, dass die Atomenergie vom Steuerzahler bisher mit ca. 250 Milliarden Euro subventioniert wurde. Nach wie vor gebe es kein sicheres Endlager. Neueste Enthüllungen über die Standortsuche in den 70er Jahren hätten gezeigt, dass der Standort Gorleben nicht nach Sicherheitskriterien ausgesucht wurde, sondern eine rein politische Entscheidung war. Auch zeige das „Absaufen“ des mit schwach bis mittelradioaktiven Mülls gefüllte Lager Asse, dass der Steuerzahler wieder einmal mit mehr als 1 Milliarde Euro für die Räumung des Lagers aufkommen müsse. (mehr …)

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