Für Artenvielfalt und gegen Klimakrise: Grüne pflanzen Eiche

Die Stadt grüner machen und eine vielfältige Landschaft schaffen, das haben sich die Grünen auf die Fahne geschrieben – und das Wahlprogramm. Dem ließen die Kandidatinnen und Kandidaten der grünen Liste jetzt Taten folgen und pflanzten eine Eiche. Der klimafeste Baum fand seine neue Heimat an der Grenzhöfer Straße auf Höhe der Handelsstraße. „Mit jedem gepflanzten Baum leisten wir einen wichtigen Beitrag für das Klima. Mehr Stadtgrün sorgt für Abkühlung und filtert jede Menge klimaschädliche Gase“, so Grünensprecher Isabel Moreira da Silva. Ein positiver Nebeneffekt: Der Baum verschönert die Ortseinfahrt. „Zusammen mit der geplanten Blühwiese wird die Ecke in ein paar Wochen richtig schön aussehen“, freute sich Spitzenkandidatin Christa Balling-Gündling.

Dass der Baum fachgerecht in die Erde kam, dafür sorgte Hubertus Mauss. Der Landschaftsplaner und bekennende Baumfreund zeigte sich begeistert von dem Hochstamm: „Eichen sind sehr robust und können sehr alt werden. Sie halten dem Klima besser stand als andere Baumarten, die unter der Aufheizung leiden.“ Doch Eichen können noch viel mehr: In Sachen Artenvielfalt sind sie kaum zu schlagen: „Sie beherbergen einen wahren Kosmos an Tieren“, erläuterte Mauss. „Von allen heimischen Bäumen leben in der Eiche die meisten Insektenarten. Bis zu 1000 Käferarten können es sein. Aber auch zahlreiche Schmetterlinge finden hier in ihr ein Zuhause. Und natürlich bietet sie auch Nahrung und Nistplatz für unzählige Vögel und andere Tiere.“ Viele gute Gründe also, sich für diese Baumart zu entscheiden, waren sich alle einig. (mehr …)

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Haushaltsrede 2019

Christa Balling-Gündling

Kann bereits Entwarnung für die Haushaltslage gegeben werden? Gegenüber den Haushaltsberatungen muss die Stadt mit „nur noch“ ca. 36 Millionen Euro Schulden statt der ursprünglich geplanten 39 Millionen Euro rechnen.

Zwischenbemerkung zur heutigen CDU-Stellungnahme: Es ist schon mehr als verwunderlich, wenn die CDU andere Fraktionen für den Schuldenstand verantwortlich machen will, war sie es doch, die hiervon vieles mit ihrer Mehrheit beschlosst hat.

Nein, von Entwarnung kann keine Rede sein. Da nach wie vor die Eröffnungsbilanz fehlt, ist das Haushaltsdefizit ein Schätzwert, der aus dem alten kommunalen Haushalt quasi übernommen wurde. Deshalb könnte das derzeitige Defizit größer – oder wenn wir Glück haben – auch kleiner ausfallen. Das macht eine abschließende Bewertung nach den Vorgaben der Doppik fast unmöglich. Zusätzlich fehlen weitgehend strategische Ziele mit einem zeitlichen Rahmen für deren Umsetzung. Es fehlen durchgehend nachvollziehbare Angaben über den Ressourcenverbrauch der einzelnen Haushaltsposten und deren Nutzen und die dafür maßgeblichen Kennzahlen. Das Kämmereiamt braucht dafür dringend die notwendige Menpower.

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Projekt Integration – Grüne wirken mit

Beitrag in „Eppelheimer Nachrichten“ von Stadträtin Isabel Moreira da Silva

Isabel Moreira da Silva

Vor vielen Jahren sagte einmal ein ausländischer Mitbürger bei einer Veranstaltung in Eppelheim, bei der es um Integration ging: „Wie sollen wir schwimmen lernen, wenn es kein Wasser gibt“. Dieser Satz hat sich mir eingebrannt. Denn er bringt die Herausforderung der Integration auf den Punkt: Integration ist kein Selbstläufer. Es braucht Anstrengung auf beiden Seiten. Zugewanderte müssen die Bereitschaft mitbringen, schwimmen zu lernen. Die aufnehmende Gesellschaft muss ihrerseits dafür sorgen, dass genügend Wasser da ist. Konkret gesprochen: Es braucht Angebote, um die Sprache zu lernen, sich zu begegnen und gegenseitig kennenzulernen, in Dialog zu treten und mitzugestalten, aber auch Grenzen aufzuzeigen. Nur so schafft man ein gutes Miteinander.

Genau hier setzt das neue Projekt der Stadt Eppelheim „Integration durch bürgerschaftliches Engagement und Zivilgesellschaft“ an. Es geht darum, das Engagement von Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte wertzuschätzen und sie in die Gestaltung der Integrationsarbeit und das Zusammenleben in unserer Stadt einzubeziehen. Vor allem die vielen Migrantinnen und Migranten, die schon lange bei uns leben, können ihre Erfahrungen einbringen. Und die Stadt kann hierfür die nötigen Strukturen schaffen. Das kann vieles sein: ein Ort der vielfältigen Begegnung, ein Netzwerk für Ehrenamtliche, ein Migrationsbeirat. (mehr …)

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Gelungene Aktion zum Internationalen Frauentag

Frauen wollen keine Schokolade oder Blumen. Frauen wollen gleichberechtigt mitbestimmen. Doch von einer echten Gleichberechtigung sind sie 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts noch weit entfernt. Insbesondere in der Politik sind sie stark unterrepräsentiert. Hierauf machten die Grünen mit ihrer Aktion „Alles auf Gleich“ aufmerksam.  Elf Stühle auf dem Wasserturmplatz standen symbolisch für die Hälfte des hiesigen Gemeinderats. Fünf T-Shirts zeigen, dass derzeit nur fünf Sitze besetzt sind: jeweils eins von SPD und CDU und drei von den Grünen. „Ziel grüner Frauenpolitik ist, die Hälfte der Macht den Frauen“, so Stadträtin und Sprecherin des Ortsverbands Isabel Moreira da Silva. „Bei den Grünen machen Frauen auf allen Ebenen in allen Bereichen Politik. Das spiegelt sich auch im Gemeinderat wieder: Hier stellen Frauen 60 Prozent der Grünen-Fraktion. Wir wollen, dass Frauen selbstverständlich die Plätze einnehmen, die ihnen zustehen. Deshalb kandidieren auf unserer Liste zwölf Frauen.“

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ALLES AUF GLEICH – Aktion zum Weltfrauentag

Wie weit sind wir von einer echten Gleichstellung entfernt? Wenn es nach der Zahl der Frauen im jetzigen Bundestag, Landtag oder Gemeinderat geht – dann noch ein ganz schönes Stück. Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März und 100 Jahre Frauenwahlrecht wollen die Grünen-Stadträtinnen Christa Balling-Gündling, Isabel Moreira da Silva und Ersi Xanthopolous mit einer Aktion auf dem Wasserturmplatz hierauf aufmerksam machen. Neben einem Frauenquiz und einer Stuhlaktion gibt es auch Gelegenheit, sich zu informieren und mit den weiteren Kandidatinnen und Kandidaten zur Kommunalwahl ins Gespräch zu kommen. Es winken interessante Preise. Hierzu sind alle Interessierten am Samstag, 9. März 2019, von 9 bis 12 Uhr, eingeladen.

ALLES AUF GLEICH – Aktion zum Weltfrauentag
Samstag, 09. März, 09.00 – 12.00 Uhr
Wasserturmplatz

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Kreistagsliste steht: Balling-Gündling, Schönenberg und Schüller führen Team an

Die Grünen Ortsverbände von Eppelheim, Plankstadt und Oftersheim gehen mit einer guten Mischung aus neuen und bekannten Gesichtern in den Wahlkampf um den Kreistag. Die Liste für den Wahlkreis 5 führt erneut die ehemalige Gymnasiallehrerin Christa Balling-Gündling aus Eppelheim an. Bei Wiederwahl wäre dies die vierte Wahlperiode für die erfahrene und engagierte Kreispolitikerin. Ihr folgen auf den weiteren Plätzen Patrick Schönenberg aus Oftersheim und Sigrid Schüller aus Plankstadt. Als Fraktionssprecher und langjährige Kommunalpolitiker bringen beide große kommunalpolitische Erfahrung mit. Sigrid Schüller, die nicht mehr zur Kommunalwahl antritt, möchte künftig ihre Energie der Kreispolitik widmen und hofft auf viele Plankstädter Stimmen.

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Grüne ziehen mit starker Liste in die Kommunalwahl

In einer mehrstündigen Aufstellungsversammlung im Franziskushof hat der Ortsverband der Grünen seine 22-köpfige Liste, bestehend aus zwölf Frauen und zehn Männern, gewählt. „Unsere Kandidatenliste für die Kommunalwahl setzt personell ein deutliches Zeichen“, macht die Sprecherin des Ortsverbands Isabel Moreira da Silva deutlich: „Die starke Mischung aus bewährten Köpfen und vielen neuen Gesichter zeigt: Die Grünen sind voll auf der Höhe der Zeit und blicken mutig in die Zukunft Eppelheims“. Ingenieur, Erzieherin, Konditormeister oder Studentin, Zugewanderte oder Alteingesessene, Menschen mit und ohne Behinderung: „Das scheint mir schon eine besondere Qualität dieser Liste zu sein“, so die Sprecherin.

Angeführt wird die Liste von dem bewährten Duo aus Fraktionssprecherin Balling-Gündling und Stadtrat Martin Gramm. „Ich freue mich sehr über diesen Spitzenplatz und sehe ihn als Anerkennung meiner Arbeit der vergangenen Jahre. Dies gibt mir Rückenwind für den anstehenden Wahlkampf“, erklärt Balling-Gündling. Auf den weiteren vorderen Plätzen findet sich der Landschaftsplaner Hubertus Mauss, 53, der sich unter anderem um den Erhalt der Bäume im Kindergarten Villa Kunterbunt verdient gemacht hat. Mit Peter Pflästerer, 49, ehemaliger Gesamtelternbeiratsvorsitzender, ist ein ausgewiesener Kenner der Eppelheimer Schulen vertreten. Auf den Plätzen fünf und sieben bewerben sich die Studentin Nika Weiss, 22, und die Bürokauffrau Ann-Katrin Hönig, 29, beide in den Sportvereinen vielfältig engagiert, um den Einzug ins Rathaus.

Inhaltlich wird sich der Wahlkampf der Grünen auf die Themen umweltverträgliche Mobilität und Stadtgestaltung, bezahlbarer Wohnraum, sozialer Zusammenhalt und vielfältige Beteiligung, Stärkung der Vereine und Wirtschaftsförderung konzentrieren. Derart gut aufgestellt freuen sich Fraktion und Vorstand auf einen spannenden Wahlkampf: „Unser Ziel ist es, mit diesem hervorragenden Team stärkste Fraktion im Eppelheimer Rathaus zu werden.“ (ids)

Foto: H. Nickisch-Kastner

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Klimaschutz: Aus Kattowitz kann ein Signal für Eppelheim ausgehen

Vom 2. bis 14. Dezember treffen sich fast 200 Staaten in Kattowitz in Polen zur alljährlichen UN-Klimakonferenz. Zeitgleich warnen Forscher: Die Staaten müssen ihre Bemühungen verdreifachen, wenn sie die Klimaziele erreichen wollen. Die heutige Generation ist wahrscheinlich die letzte, die den ungebremsten Klimawandel abwenden kann. Die ersten Vorboten sind längst da: Unwetter, Starkregen, Dürren und Artensterben. Millionen Menschen auf der Flucht und politische Instabilität in vielen Regionen sind die globalen Folgen, ausgelöst durch Wüstenausbreitung, Wassermangel und Hunger.
„Noch haben wir es in der Hand, zur Erreichung der Klimaziele von Paris beizutragen“, erklärte Fraktionssprecherin Christa Balling-Gündling bei einer gemeinsamen Klausur von Vorstand und Fraktion der Eppelheimer Grünen. „Denn Klimaschutz beginnt vor Ort.“ Gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen zog sie eine ernüchternde Bilanz. Balling-Gündling: „Beim Klimaschutz tritt Eppelheim bisher auf der Stelle. Die Stadt verfehlt ihre selbstgesetzten Klimaziele.“ Zwar ist Eppelheim der Kooperationsvereinbarung zum Klimaschutz mit dem Rhein-Neckar-Kreis und dem Konvent der Bürgermeister beigetreten. Demnach hat sich die Stadt verpflichtet, die CO2-Emissionen um 20 % bis 2020 bzw. 30 % bis 2030 zu senken. Bei der Ökobilanz liegt die Stadt aber im kreis- und bundesweiten Vergleich weit abgeschlagen. Beim Verkehr sind die CO2-Emissionen gar im Zeitraum von 2010 bis 2015 gestiegen. (mehr …)

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Plastikmüll vermeiden: Stadt soll aktiv werden

Es ist mittlerweile bekannt: Plastikmüll ist längst zu einer globalen Bedrohung für die Umwelt geworden. Der Kunststoff, der in den letzten 100 Jahren produziert wurde, reicht aus, um den gesamten Erdball sechsmal einzupacken. Wegwerfprodukte aus Plastik sind allgegenwärtig – in den Meeren, der Natur, den Städten. Auch in Eppelheim trifft man ihn überall am Wegesrand, in den Straßen oder den Grünanlagen. Er ist nicht nur ein Ärgernis. Er gefährdet auch die Gesundheit von Mensch und Tier. Über die Nahrungskette landet der Plastikmüll schließlich auf unseren Tellern. Deshalb hat die Europäische Union unlängst darauf reagiert, will Einwegprodukte aus Kunststoff verbieten. Und in Eppelheim?

Die Fraktion von Bündnis90/Die Grünen wollte es in der letzten Gemeinderatssitzung genauer wissen. Sie stellte eine Anfrage auf Verzicht von kleinen Portionsverpackungen aus Plastik für Butter, Konfitüre oder Kaffeemilch. Denn dies ist immer noch gängige Praxis bei städtischen Veranstaltungen. „Das verursacht nicht nur Unmengen an vermeidbaren Plastikmüll. Es ist auch teurer als größere Verpackungen“, warb die Fraktion für ein Weniger an Müll – und erntete hierfür allgemeines Unverständnis im Räterund.  (mehr …)

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