Sicher auf dem Fahrrad: Radfalle an Schott-Brücke entschärft

Radler können ein wenig aufatmen. Seit einigen Monaten schützen große rote Barken Radfahrer, die von der Heinrich-Schott-Brücke in die Kreuzung am Ärztehaus einfahren. Sie gelangen nun relativ sicher von der Brücke auf die Fahrbahn. Umgesetzt wurde dies auf Antrag der Grünen, die auf eine Entschärfung drängten.

Doch von Anfang an: „Eppelheim hat in den letzten Jahren vieles für Radfahrer getan. Doch noch immer sind die Hauptverkehrswege nicht überall sicher zu befahren. So etwa auch die Ortseinfahrt an der Wieblinger Straße. Wer etwa als Radler von der Brücke am Ende des Radwegs auf die Fahrbahn wechselte, wurde vom herannahenden Verkehr regelrecht an den Rand gedrängt. Trotz mehrfacher Begehungen und Anträge war jahrelang nichts geschehen. Die Fraktion: „Das hat uns sehr gefuchst, zumal hier ein richtiger Gefahrenpunkt vorlag. Da es sich um eine Kreisstraße handelt, hieß es immer, Eppelheim sei nicht zuständig“, so die Fraktion. Mit dem Brückenabriss und der neuen Umleitung hatte sich die Situation weiter zugespitzt, so dass dringend etwas passieren musste. Auf Antrag der Grünen wurde daher die Lage vor Ort bei der letzten Verkehrstagfahrt begutachtet, die Gefahrensituation sodann zügig behoben. „Wir waren überrascht, wie schnell es auf einmal ging“, freut sich die Fraktion. (mehr …)

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PHV-Konversion und die Auswirkungen auf Eppelheim – Gut besuchte Veranstaltung der Eppelheimer Grünen

Seit Jahren wird auf vielen Ebenen in Heidelberg die Konversion des Patrick-Henry-Village (PHV) geplant. Obwohl nur einen Steinwurf von der Eppelheimer Gemarkungsgrenze entfernt, ging die Debatte um die Zukunft der früheren amerikanischen Wohnsiedlung bislang größtenteils an Eppelheim vorbei. Deshalb war bei der Diskussionsveranstaltung der Eppelheimer Grünen spürbar, dass die zahlreichen Gäste von den Referenten einerseits genau wissen wollten, was der bisherige Planungsstand ist. Gleichzeitig machten die Veranstalter und auch die Bürgerinnen und Bürger deutlich: Die PHV-Konversion brennt den Menschen unter den Nägel und die Eppelheimer Bürgerschaft möchte sich gerne einmischen, wenn es um die zukünftige Nutzung des PHV geht.

Nach einem kurzen Exkurs in die Geschichte des PHV durch den Moderator des Abends, Marc Böhmann, übernahmen die beiden Grünen Stadträtinnen Christa Balling-Gündling und Isabel Moreira da Silva den Einstieg in die Diskussion. Sie benannten die wichtigen Themenfelder und brachten Fragen bezüglich der Wechselwirkungen zwischen der PHV-Konversion und der Entwicklung von Eppelheim ins Gespräch. Welche ÖPNV-Anbindung ist für das PHV denkbar? Welche Arbeitsplätze in Eppelheim können gefährdet sein oder entstehen neu? Welche Auswirkungen hat die PHV-Konversion auf das Vereinsleben oder das Mikroklima und die sensible Frischluftschneise?

Michael Braum, Geschäftsführer der Internationalen Bauausstellung (IBA), schlug einen Bogen von der Industrie- zur Wissensgesellschaft und den jeweiligen Wohn- und Siedlungsformen. Die IBA, die federführend die Projektentwicklung übernommen hat, stellte nach breiter Diskussion in Heidelberg einen „Plan Null“ vor. Demnach sollen in dem zukünftigen Stadtteil neue Wohnformen und Arbeitsplätze für mehr als 10.000 Menschen entstehen. Braum denkt auch an neue Mobilitätskonzepte und mehrere Mikroquartiere mit unterschiedlichem Charakter. „Machen Sie sich keine Sorgen, das geht sich gut aus“, so Braum abschließend. (mehr …)

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Zwischen Jahrhundertprojekt und Gartenstadt: Welche Auswirkungen hat die Konversion des Patrick-Henry-Village für Eppelheim?

mit Prof. Michael Braum (IBA), Abraham de Wolf („Bürger für Heidelberg“)

Das ehemalige Militärgelände Patrick-Henry-Village vor den Toren Eppelheims soll zu einem Modell für die Wissensstadt von morgen werden. Die Konzeptentwicklung ist derzeit in vollem Gange. Für bis zu 15.000 Menschen soll der neue Stadtteil Arbeits- und Wohnraum bieten.
Doch welche Auswirkungen hat dies für Eppelheim? Mit welchen Verkehrsströmen ist zu rechnen? Ergeben sich Kooperationsmöglichkeiten? Welche Nahverkehrs- und Radwegeverbindungen sollen entstehen? Diesen und anderen Fragen gehen die Grünen Eppelheim bei einer öffentlichen Informations- und Diskussionsrunde mit Prof. Michael Braum, IBA Heidelberg, und Abraham de Wolf, Bürgerinitiative „Bürger für Heidelberg“, nach. Die beiden Referenten stellen ihre Entwicklungsentwürfe einer Wissensstadt bzw. Gartenstadt vor. Bei der anschließenden Diskussionsrunde haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gelegenheit, Fragen zu stellen, aber auch eigene Vorschläge und Ideen einzubringen.

Datum: Mittwoch, 28. Februar 2018
Uhrzeit: 19.00 Uhr
Ort: Gaststätte Sole D’Oro, Seestraße 52, Eppelheim

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!

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ASV-Sportplatz: Biotop zerstört – Stadt muss Ausgleich schaffen

Erst jüngst hat der Gemeinderat für den Umbau des ASV-Sportplatzes einen Zuschuss von rund 600.000 Euro genehmigt. Nun dürfte die Baumaßnahme der Stadt noch teurer kommen. Denn im Zuge der Erweiterung wurden geschützte Biotopflächen illegal gerodet. Nun drohen teure Ausgleichsmaßnahmen. Dies bestätigten die zuständigen Behörden auf Anfrage der Grünen-Fraktion.
Rückblick: Ende November wurden am Sportplatz umfangreiche Rodungen beobachtet. Hiervon betroffen war auch ein breiter Streifen entlang des Bahndamms. Dieser wurde im Zuge von Erdarbeiten vollständig gerodet. Die Crux: Der Bereich war nach § 30 BNatSchG geschützt. Es folgten diverse Anfragen der Fraktion und eine Umweltmeldung durch den Naturschutzbund (NABU). Die Antwort der Naturschutzbehörde, die nun der Fraktion vorliegt, bestätigt: Die Rodungen stellen einen erheblichen Eingriff in Biotopflächen dar. „Die Zerstörung von Biotopen ist keine Bagatelle“, reagiert die Fraktion. Besonders bitter für die Grünen: „Die Rodungen waren unnötig und vermeidbar“. Weitere Recherchen ergaben zudem: Die Tribüne wurde ohne Genehmigung errichtet. Jetzt muss ein Bauantrag nachgereicht werden. Dabei sehen die Grünen weniger Bürgermeisterin Rebmann in der Verantwortung: „Der Bau wurde noch unter der Regie ihres Amtsvorgängers begonnen. Alles musste schnell gehen, und da standen offenbar gesetzliche Vorgaben im Weg.“ (mehr …)

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Grüne beantragen Baumlehrpfad für Eppelheim – Bürger sollen sich beteiligen können

Natur und Naherholung spielen für die Attraktivität einer Stadt eine wichtige Rolle. Seit Jahren fordern deshalb die Grünen mehr Anstrengungen in diesem Bereich. Nun haben sie einen Vorschlag erarbeitet, der Eppelheim eine neue Attraktion bescheren könnte: Im Süden soll ein Baumlehrpfad mit Blühwiesen entstehen. Das Gute daran: Die Stadt soll es nicht viel kosten. Und die Bürgerinnen und Bürger sollen sich beteiligen können.

„Klimawandel und der Rückgang von Tier- und Pflanzenarten sind einige der drängendste Fragen unserer Zeit. Insbesondere das dramatische Insektensterben zeigt, dass gegensteuernde Maßnahmen dringend erforderlich sind. Ein Baumlehrpfad leistet nicht nur einen Beitrag zum Naturschutz. Eine abwechslungsreiche Landschaft lädt auch zu mehr Bewegung ein und trägt zur Gesundheit der Menschen bei. Bäume senken zudem die CO2-Emissionen und schaffen ein besseres Stadtklima“, heißt es in dem Antrag von Bündnis 90/Die Grünen. (mehr …)

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Grüne lehnen Radschnellweg auf dem Bahndamm ab

Christa Balling-Gündling

Für unsere Fraktion war es immer ein großes Anliegen, die Radwegesituation in Eppelheim  zu verbessern und auszubauen. Radverkehr ist ein wichtiger Baustein für das Erreichen unserer Klimaziele. Wo Fahrräder sicher und zügig unterwegs sind, vermindern sie Verkehrsdichte und Stau. Radschnellwege können da einen wichtigen Beitrag leisten.

Gleichzeitig hat sich unsere Fraktion auch immer für den Erhalt des Alten Bahndamms eingesetzt und dessen Bedeutung als Biotop sowie als Naherholungszone für Fußgänger und Radfahrer hingewiesen – Stichwort: Maulbeerallee.

Der Antrag der SPD klingt daher auf den ersten Blick unterstützenswert. Näher betrachtet stellen sich jedoch für uns große Fragezeichen. Die Frage ist: Liegen die Voraussetzungen für ein Radschnellweg überhaupt vor? Und ist die alte Bahntrasse hierfür geeignet?  (mehr …)

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Stadt muss Rotstift ansetzen – Bürger sollen bei Entscheidungen mitgenommen werden

„Ohne eisernes Sparen sind die Rücklagen bald aufgebraucht.“ – „Dass das natürlich nicht ohne Einschnitte in liebgewordene Gewohnheiten und Verzicht auf Wünschenswertes geht, versteht sich von selbst. Es ist klar, dass vor allem auch die Freiwilligkeitsleistungen auf den Prüfstand müssen.“ – „Wir haben uns zu lange nur mit ÖPP beschäftigt, andere wichtige Projekte dafür aufgeschoben. Dass diese Pflichtaufgaben nun in mageren Zeiten nachgeholt werden müssen, ist bitter“, – schon 2010 mahnte die Grünen-Fraktion einen strikten Sparkurs angesichts der anstehenden Investitionen und leerer Kassen an. Es folgte ein Sparprogramm nach dem anderen. Doch zu mehr als Lippenbekenntnissen ist es nicht gekommen. „Nun holt uns die Realität ein: Die Rechtsaufsicht hat Eppelheim zu einem strikten Konsolidierungskurs verdonnert. Das heißt: Die Stadt muss den Rotstift ansetzen und Gebühren erhöhen. Andernfalls droht die Zwangsverwaltung“, so die Grünen in einer Pressemitteilung.

Dass diese Botschaft just zum Amtseintritt von Bürgermeisterin Rebmann öffentlich die Runde macht, wundert die Grünen nicht: „Den Bürgern wurde zu lange etwas vorgemacht. Bis zuletzt lautete offenbar die Devise ihres Amtsvorgängers: Nach mir die Sintflut.“ Umso mehr begrüßt die Grünen-Fraktion die nun anstehende Bürgerinformation zur Haushaltslage in der kommenden Woche. „Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht drauf, zu erfahren, wie es um ihre Stadt steht. Und die bittere Wahrheit lautet: Die Ampeln stehen auf Dunkelrot. Eppelheim wird die nächsten Jahre den Gürtel deutlich enger schnallen müssen.“  (mehr …)

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Grüne Fraktion irritiert über Verkehrspolitik der Eppelheimer Liste

Die Grüne Gemeinderatsfraktion wundert sich über ihre Ratskollegen von der Eppelheimer Liste. Sie fordern zwar mehr Sicherheit bei der Querung der Schüler an der Kreuzung Rudolf-Wild- und Richard-Wagner-Straße. Die Fahrradstraße, die erwiesenermaßen zu den sichersten Straßen für Radfahrer und Schüler gelten, wollen sie aber abschaffen. „Den Ratskollegen liegen offenbar die Interessen der Autofahrer näher. Anders ist nicht zu erklären, dass ein paar notorische Falschfahrer für sie das Maß der Verkehrspolitik zu sein scheinen. Wenn wir uns immer an regelwidrigem Verhalten orientieren würden, würde Eppelheim bald im Verkehrschaos versinken.“
Die Grünen weiter: „Für unsere Fraktion hat die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler Vorrang. Die Fahrradstraße hat sich bewährt. Sie wurde nach einem langen Diskussionsprozess eingeführt. Schule, Verkehrsbehörde und Allgemeiner Fahrradclub haben dies befürwortet. Die Sicherheit hat sich seither im Umfeld der Schule deutlich verbessert. Auch die Anwohner profitieren davon, da der Verkehr ruhiger geworden ist. Dass das Konzept der Fahrradstraße ein Erfolgsmodell ist, zeigen zudem die Städte im Umland: Sie bauen ihr Fahrradstraßennetz aus.“ (ids)

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