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	<title>Grüne Eppelheim &#187; Kultur, Sport &amp; Vereine</title>
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	<description>Die Homepage der Grünen Eppelheim</description>
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		<title>Grüne für mehr Energieeffizienz und separate Ausschreibung der Erschließungsarbeiten</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 08:02:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gemeinderatsfraktion Eppelheim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur, Sport & Vereine]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtentwicklung & Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[„Wir stehen weiter zur neuen Halle, sagen aber nein zu ausufernden Kosten“, bekräftigte erneut die Fraktion von Bündnis 90/DIE GRÜNEN ihre Position in Sachen neue Sporthalle im Schulzentrum. Wie erst kurz vor der letzten Sitzung des alten Gemeinderates bekannt wurde, ist der Bau der neuen Dreifeldsporthalle entgegen dem Beschluss des Gemeinderates mit erheblichen Mehrkosten verbundenen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Wir stehen weiter zur neuen Halle, sagen aber nein zu ausufernden Kosten“, bekräftigte erneut die Fraktion von Bündnis 90/DIE GRÜNEN ihre Position in Sachen neue Sporthalle im Schulzentrum. Wie erst kurz vor der letzten Sitzung des alten Gemeinderates bekannt wurde, ist der Bau der neuen Dreifeldsporthalle entgegen dem Beschluss des Gemeinderates mit erheblichen Mehrkosten verbundenen. So hatte im Januar der Gemeinderat mit den Stimmen der Grünen beschlossen, eine neue Dreifeldsporthalle östlich des Hallenbades zu bauen. Durch die Einsparung des Abrisses der Rhein-Neckar-Halle, die aus dem ÖPP-Vertrag herausgenommen wurde, und Verkleinerung des Zuschauerraums von 750 auf maximal 400 Zuschauerplätze sollte die Planung und der Bau der neuen Halle im finanziellen Rahmen des ÖPP-Projektes bleiben. Nun bezifferte der ÖPP-Partner allein die Kosten für die Erschließung auf zusätzliche 390.000 Euro, hinzu kommen weitere Kosten für die Bewirtschaftung der Halle, die zum Teil von den Vereinen zu tragen wären.<span id="more-339"></span></p>
<p>Angesichts drohender Mehrkosten und einer „immer undurchsichtigeren Vertragssituation“ beantragte die Grünen-Fraktion eine Überprüfung der Planungsunterlagen auf energetische Effizienz und kostensparenden Einsatz erneuerbarer Energien sowie eine unabhängige rechtliche Prüfung des Vertrags und aller zwischenzeitlich gestellten Nachforderungen. Auch müssten nach ihrer Überzeugung die Erschließarbeiten separat ausgeschrieben werden. Die Anträge fanden zum Teil Zustimmung im Gemeinderat, so dass nun die Planungen von der unabhängigen Klimaschutzagentur KliBa auf energetische Effizienz geprüft werden.<span id="_marker"> (mg)</span></p>
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		<title>Grüne für neue Halle und Sanierung der Rhein-Neckar-Halle</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 20:31:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ortsverband Eppelheim</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur, Sport & Vereine]]></category>
		<category><![CDATA[Schulen]]></category>

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		<description><![CDATA[„Die am wenigsten defizile und transparenteste Lösung&#8221;
„Ja zu neuer Halle und Erhalt der Rhein-Neckar-Halle, nein zu mehr ÖPP&#8221;, lautete das einhellige Credo der Fraktion der Grünen zur Hallensituation im Schulzentrum, die auf der Tagesordnung der jüngsten Versammlung von Bündnis&#8217;90/DIE GRÜNEN stand. Für die am wenigsten defizile und transparenteste Lösung hatte sich die Fraktion schon im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Die am wenigsten defizile und transparenteste Lösung&#8221;</strong></p>
<p>„Ja zu neuer Halle und Erhalt der Rhein-Neckar-Halle, nein zu mehr ÖPP&#8221;, lautete das einhellige Credo der Fraktion der Grünen zur Hallensituation im Schulzentrum, die auf der Tagesordnung der jüngsten Versammlung von Bündnis&#8217;90/DIE GRÜNEN stand. Für die am wenigsten defizile und transparenteste Lösung hatte sich die Fraktion schon im Vorfeld ausgesprochen. Demnach sollte eine neue Halle in Passiv- oder zumindest in Niedrigenergiebauweise gebaut und zusätzlich die Rhein-Neckar-Halle (RNH) in Eigenregie nach Neuausschreibung saniert werden. Nachdem der Vorschlag zunächst von einer Mehrheit des Gemeinderats abgelehnt worden war, fand er schließlich im zweiten Anlauf breite Zustimmung, insbesondere nachdem sich abzeichnete, dass die von der Mehrheitsfraktion ursprünglich geforderte Lösung &#8211; Neubau mit zusätzlicher Sanierung über ÖPP &#8211; nicht finanzierbar ist.<span id="more-123"></span></p>
<div id="attachment_124" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-124" title="Rhein-Neckar-Halle Eppelheim" src="http://www.gruene-eppelheim.de/wp-content/uploads/2009/03/rnh-150x150.jpg" alt="Rhein-Neckar-Halle Eppelheim" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Rhein-Neckar-Halle Eppelheim</p></div>
<p>Der ÖPP-Vertrag, der ursprünglich den Abriss der RNH mit Neubau einer kleineren Sporthalle vorsah, war in diesem Punkt hinfällig geworden, nachdem die Sportvereine mehr Hallenkapazität eingefordert hatten. Für eine tragbare Lösung hatte sich anschließend auch die Fraktion der Grünen ausgesprochen. „Dass es aber nicht so einfach zu bewerkstelligen war, liegt an der Natur des ÖPP-Vertrags, der uns quasi knebelt&#8221;, so die Grünen-Stadträte. „Jede Ergänzung oder Änderung kostet uns richtig viel Geld&#8221;. So hätte allein die zusätzliche Sanierung der RNH jährliche Kosten in Höhe von über 800.000 Euro auf 25 Jahre verursacht und damit die jährliche ÖPP-Rate von derzeit 2,558 Mio. auf 3,3 Mio. Euro ansteigen lassen. Selbst die Herausnahme eines Bausteins aus dem Vertrag, wie etwa den Abriss der RNH, produziere zusätzliche Kosten „trotz  weniger Leistung&#8221;, weil dann Vorfälligkeitszinsen anfielen. Die Fraktion: „Da klingt es fast schon wie eine Bankrotterklärung, wenn es heißt, das Geld, das in ÖPP verplant wurde, müsse ausgegeben werden&#8221;. Dieses „frei werdende&#8221; Geld wird daher nun in eine Erweiterung der neuen Sporthalle gesteckt.</p>
<p>Angesichts des defizilen Vertragskonstrukts und drohender Mehrkosten, die nach Ansicht der Fraktionsmitglieder nicht zu stemmen sind &#8211; „Wir haben in den nächsten Jahren eine Reihe von dringenden Pflichtaufgaben zu erfüllen, wie Neubau eines Kindergartens mit Krippenplätzen, Sozialwohnungen und Schulerweiterungsbauten&#8221; -, plädierte die Fraktion dafür, den Vertrag so zu erfüllen „wie er auf dem Papier steht&#8221; und die neue Halle so zu planen und zu bauen, „dass trotz Erweiterung das ÖPP-Budget mit keinem Cent überschritten wird&#8221;. Da dies entsprechend in den Beschluss aufgenommen wurde, konnte die Fraktion die Lösung bei zwei Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen im Grundsatz mittragen.</p>
<p>Gutes zu berichten wusste abschließend noch die Grünen-Fraktionsvorsitzende und Kreisrätin Christa Balling-Gündling in Sachen Sanierung RNH: Demnach stehen der Stadt hierfür circa 600.000 Euro aus dem Fördertopf des Konjunkturpakets II zu. Hierzu muss die Stadt allerdings noch einen Eigenanteil von mindestens 25% ohne Kreditmittel aufbringen, und das Vorhaben muss noch dieses Jahr auf den Weg gebracht werden. (ids)</p>
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		<title>Ernesto Cardenal begeistert gefeiert</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Oct 2008 16:04:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Gramm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur, Sport & Vereine]]></category>

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		<description><![CDATA[Einen kulturellen Höhepunkt erlebte die Stadt mit einem spektakulären Besuch: Der 83-jährige Priester, Dichter und Revolutionär Ernesto Cardenal war zusammen mit der &#8220;Grupo Sal&#8221; Gast in der Rudolf-Wild-Halle Eppelheim.
Auf die gemeinsame Einladung der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden Eppelheim und des Kreisverbandes von Bündnis 90/ Grüne war der Vertreter der südamerikanischen Befreiungstheologie im Rahmen seiner Tournee durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen kulturellen Höhepunkt erlebte die Stadt mit einem spektakulären Besuch: Der 83-jährige Priester, Dichter und Revolutionär Ernesto Cardenal war zusammen mit der &#8220;Grupo Sal&#8221; Gast in der Rudolf-Wild-Halle Eppelheim.<span id="more-85"></span></p>
<p>Auf die gemeinsame Einladung der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden Eppelheim und des Kreisverbandes von Bündnis 90/ Grüne war der Vertreter der südamerikanischen Befreiungstheologie im Rahmen seiner Tournee durch Nordamerika und Europa zu Gast in Eppelheim. Die Organisatoren mussten im Vorfeld der Veranstaltung lange Zeit zittern, ob Ernesto Cardenal überhaupt aus Nicaragua ausreisen durfte.</p>
<p><strong>Repressalien in Nicaragua</strong><br />
Er wird mittlerweile in Nicaragua mit einer Welle von Repressionen verfolgt, da er von der herrschenden Regierung, seinen einstigen Weggefährten, die Einhaltung demokratischer Spielregeln einfordert. Umso größer war die Erleichterung, als Ernesto Cardenal und die &#8220;Grupo Sal&#8221; nach den Auftritten in Madrid und Brüssel in Eppelheim eintrafen. Lothar Wesch, der Stellvertreter des Bürgermeisters, begrüßte den weltberühmten Gast im Namen der Stadt Eppelheim.</p>
<div class="mceTemp">Stadtrat Martin Gramm, auf dessen persönliche Einladung hin Cardenal und seine musikalischen Begleiter nach Eppelheim kamen, zitierte in seiner Begrüßung Ingrid Betancourt, grüne Präsidentschaftskandidatin in Kolumbien, die nach ihrer Entführung mehr als sechs Jahre in Geiselhaft im kolumbianischen Dschungel festgehalten wurde. Bei ihrer Dankesrede vor dem europäischen Parlament für die Hilfe bei ihrer Befreiung sagte sie, dass sie sich für Südamerika viele solcher &#8220;Tempel der Worte&#8221;, wie sie das Parlament bezeichnet, wünsche. Die Rudolf-Wild-Halle wurde nicht nur ein &#8220;Tempel der Worte&#8221;, sondern auch ein &#8220;Tempel der Musik&#8221;.</div>
<div id="attachment_87" class="wp-caption aligncenter" style="width: 488px"><a href="http://www.gruene-eppelheim.de/wp-content/uploads/2008/10/20081022_spl-ernesto_gr.jpg"><img class="size-full wp-image-87" title="20081022_spl-ernesto_gr" src="http://www.gruene-eppelheim.de/wp-content/uploads/2008/10/20081022_spl-ernesto_gr.jpg" alt="Ernesto Cardenal (M.) mit (v. l.) Pastoralreferent Saam, Pfarrer Goebelbecker, Stadtrat Gramm, Dolmetscher Götte. Bild: Thomas Gramm" width="478" height="358" /></a><p class="wp-caption-text">Ernesto Cardenal (M.) mit (v. l.) Pastoralreferent Saam, Pfarrer Goebelbecker, Stadtrat Gramm, Dolmetscher Götte. Bild: Thomas Gramm</p></div>
<p><strong><br />
Theologe mit Kultstatus</strong><br />
Ernesto Cardenal: Schon seine äußere Erscheinung hat Kultstatus &#8211; die schwarze Baskenmütze auf dem langen weißen Haar, sein weißes Bauernhemd, Jeans und barfuß in Jesuslatschen. Nicht nur äußerlich verkörpert er gleichsam eine Symbiose aus Christ, Marxist und Che Guevara. Kaum ein anderer Dichter Lateinamerikas hat als Literat, Theologe, Politiker und Agitator eine bewegendere Rolle gespielt, sein Lebenslauf ist ein Ringen der lateinamerikanischen Länder um Unabhängigkeit und soziale Gerechtigkeit.</p>
<p>Cardenal erzählt authentisch in seinen Gedichten über sein wohl recht wildes vorpriesterliches Leben, in seinen Memoiren spricht er von einem Wettlauf; er sei hinter den Mädchen hergewesen, aber Gott sei schneller gewesen und habe ihn in ein nordamerikanisches Kloster gesteckt, wo er Theologie studierte und zum Priester geweiht wurde. Er klagt nicht an, auch in seiner Rolle als Revolutionär sei er immer von Gottes Liebe umgeben.</p>
<p>Gottes Liebe, die Liebe Cardenals zu den Menschen, zog sich wie ein roter Faden durch die gesamte Veranstaltung. Ernesto Cardenals spanische Worte wurden von Klaus Götte, einem bekannten Schauspieler, kraftvoll ins Deutsche übersetzt.</p>
<p>Cardenal sprach über die grausame Diktatur in Nicaragua, gegen die er kämpfte, die Menschen, Junge, Alte, Frauen, Männer und Kinder, in Latrinen verschwinden ließ. Er spricht auch in den Stunden der Angst und Bedrängnis von der Liebe zu den Menschen und zu Gott. Cardenal spricht über das Universum, jeder im Saal spürte, wie klein und unbedeutend wir im Kontext der Schöpfung sind. Aber dennoch habe jeder Verantwortung für seine Nächsten, diese Botschaft war eindringlich zu spüren.</p>
<p>Zwischen den einzelnen Teilen der Lesung spielte die &#8220;Grupo Sal&#8221; lateinamerikanische Musik, jene Musik, die von tiefer Melancholie bis hin zu überschäumender Lebensfreude reicht. Die Musik wurde zu einem Spiegelbild zur Kraft der Worte jenes kleinen Mannes auf der Bühne der Rudolf-Wild-Halle. Jener Ernesto Cardenal, der 1980 den Friedenspreis des deutschen Buchhandels erhielt und 2005 und 2007 auf der Vorschlagsliste für den Literaturnobelpreis stand.</p>
<p><strong>Stehender Applaus für Cardenal</strong><br />
Die Veranstaltung wirkte weit über Eppelheim hinaus, Besucher aus Bochum, Mainz, Karlsruhe waren zu dem außergewöhnlichen Kulturereignis nach Eppelheim gekommen. In einer Zeit, wo es scheint, dass nur noch Comedy und leichte Kost als Kultur bezeichnet werden, ging von Ernesto Cardenal und seine Begleitern ein Signal der Hoffnung und Zuversicht aus.</p>
<p>Am Ende der Veranstaltung gibt es stehenden Applaus für Ernesto Cardenal und die &#8220;Grupo Sal&#8221;, die vor Freude über so viel herzliche Teilnahme umgehend eine Zugabe folgen ließen. Die Kraft der Worte und der Musik werden noch lange wirken, weit über Stadt hinaus.</p>
<p>Nach der Veranstaltung sprachen Ernesto Cardenal und die &#8220;Grupo Sal&#8221; vom schönsten Gastspiel ihrer Tournee, ein schöneres Kompliment hätten die Veranstalter nicht bekommen können. (mg) </p>
<hr />Klicken Sie hier, um den Artikel der Rhein-Neckar-Zeitung vom 13.10.2008 zu lesen:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.gruene-eppelheim.de/wp-content/uploads/2008/10/ernesto-rnz.pdf" border="2"><img class="size-medium wp-image-94 aligncenter" title="Zeitungsartikel RNZ (pdf)" src="http://www.gruene-eppelheim.de/wp-content/uploads/2008/10/ernesto-300x194.jpg" alt="" width="300" height="194" border="2" /></a></p>
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