Stadtentwicklung & Verkehr

„Wir brauchen keine Bahnstadt“

„Wir fühlen uns an der Nase herumgeführt“, reagiert die Grünen-Fraktion auf die jüngsten Vorgänge um den alten Bahndamm. Auch der zweite Anlauf des Gemeinderats, für das Gelände einen Bebauungsplan mit Veränderungssperre auf den Weg zu bringen, ist gescheitert. Weil die Stadtverwaltung eine wichtige Frist verstreichen ließ, musste das Landratsamt Anfang Oktober einer Voranfrage für einen zweiten umstrittenen Supermarkt stattgeben. Damit ist nicht nur der Beschluss des Gemeinderats erneut hinfällig. Es droht eine großflächige Bebauung, die eigentlich keiner will. Und: Auch mögliche Pläne für einen Fuß- und Radweg wären damit endgültig passé. (mehr …)

Weiterlesen »

Ausbau der Leonie-Wild-Straße

Sebastian Unglaube

Sebastian Unglaube

Stellungnahme Sebastian Unglaube

In der Stellungnahme meine Fraktionskollegin Balling-Gündling in der Gemeinderatssitzung vom 17.6.2013, TOP Brückenersatzbau über die BAB 5, heißt es: „Keinesfalls gewünscht werde von der Fraktion, dass dort ein 4. Weg nach Heidelberg gebaut und (mit einer 9,5 m breiten Straße) indirekt eine Umgehungsstraße gebaut werde.“ In der Stellungnahme in der Sitzung vom 23.9.2013, TOP Brückenersatzbau über die BAB 5, heißt es erneut: „Einer Freigabe der Brücke für den Individualverkehr werde sie [die Fraktion] jedoch nicht zustimmen.

Mit der heutigen Beschlussvorlage sehen wir nun unsere Befürchtungen bestätigt und werden demnach nicht zustimmen:

  • Erst wurde eine Brücke genehmigt, mit einer ausreichenden Tragkraft auch für LKWs
  • Jetzt soll der Anschluss auf der östlichen Seite auf fünf Meter verbreitert werden
  • Planungen für den Ausbau auf der westlichen Seite haben wir im Zusammenhang mit dem Bebauungsplan „Wild“ auch schon gesehen.

(mehr …)

Weiterlesen »

Einführung einer Fahrradstraße in der Richard-Wagner-Straße

Stellungnahme Isabel Moreira da Silva

Isabel Moreira da Silva

Isabel Moreira da Silva

Schon vor einigen Jahren hat unsere Fraktion gemeinsam mit dem ADFC die Einrichtung einer Fahrradstraße an der Richard-Wagner-Straße vorgeschlagen. Wir freuen uns deshalb, dass dieser Vorschlag nunmehr aufgegriffen wurde.

Die Verkehrssituation vor der Friedrich-Ebert-Schule ist seit Jahren ein Dauerthema. Zu Schulbeginn und Schulschluss immer wieder das gleiche Bild: Heerscharen von Mama- und Papa-Taxis, die kreuz und quer entlang der Richard-Wagner-Straße parken und auf dem Parkplatz der Schule unkontrolliert vor- und rückwärtsfahren. Gerade auf dem Parkplatz kommt es hierbei immer wieder zu brenzlichen Situationen. Zur unübersichtlichen Kurve gesellt sich die hohe Zahl an Schülern, die das Schulzentrum täglich über diesen Parkplatzt mit dem Rad anfahren.
Überhaupt steigt in den letzten Jahren die Zahl der Eltern, die Ihre Kinder mit dem Auto zur Schule fahren, von Tag zu Tag. Man spricht auch von der sogenannten „Rücksitzgeneration“. Das Paradoxe dabei: Die Eltern nehmen die zeitraubenden Chauffeurdienste deshalb in Kauf, weil sie aufgrund des erhöhten Verkehrsaufkommens Angst um die Sicherheit ihrer Kinder haben – und gefährden dabei andere Kinder. (mehr …)

Weiterlesen »

Kindergarten Villa Kunterbunt: „Fällen der Bäume ist ein Fehler“

Grüne fordern Umsetzung des ursprünglichen Plans
„Das Fällen der Bäume im Zuge des geplanten Kindergartenneubaus halten wir für einen großen Fehler. Die bis zu 80 und 100 Jahre alten Robinien und Linden sind stadtbildprägende Naturdenkmäler. Sie erfüllen eine wichtige Funktion für das Stadtklima, da sie für Frischluft und Kühlung sorgen. Sie bieten Lebensräume für die heimische Tierwelt und dienen den Kindern als natürliche Schattenspender. Zudem binden sie eine Menge klimaschädliche CO2-Emissionen“, erklärt die Fraktion der Grünen in einer Pressemitteilung. „Wir fordern deshalb, dass das benachbarte Grundstück wie ursprünglich geplant mit in die Planungen einbezogen wird. Damit wäre eine Verlegung des neuen Kita-Gebäudes nach Osten möglich. Die Bäume könnten so größtenteils vor dem Kahlschlag gerettet werden“, ergänzt die Fraktion. (mehr …)

Weiterlesen »

Nach dem Nein zur Straßenbahn: Neue Strategien müssen her!

„Wir bedauern das Nein der Bürger von Plankstadt zum Ausbau der Straßenbahn nach Schwetzingen. Die Debatte wurde zum Teil sehr emotional geführt. Die Hardliner in CDU und SPD haben sich letztlich durchgesetzt und damit eine Jahrhundertchance verstreichen lassen. Für Eppelheim bleibt dies nicht ohne Folgen. Die erhoffte Entlastung der Hauptstraße und des Parkdrucks an der Endhaltestelle hat sich damit vorerst zerschlagen“, lautet das nüchterne Fazit des Grünen-Vorstands. (mehr …)

Weiterlesen »

Straßenbahn verbindet

Zum Gedankenaustausch trafen sich am Donnerstag, den 17. April, der Ortsverband Eppelheim mit der Grüne Liste Plankstadt und den Ortsverbänden Heidelberg und Oftersheim sowie Manfred Kern, MdL, im Restaurant Aelia, Plankstadt. Gleich zum Einstieg wurde das Thema Straßenbahn erörtert, das schon viele Jahre die grünen Gruppen beschäftigt und zu gemeinsamen Veranstaltungen und Unterschriftensammlungen geführt hatte.

Christoph Rothfuß, Stadtrat aus Heidelberg, berichtete, dass Verkehrsminister Hermann die Gelder für das Mobilitätsnetz zugesagt habe. Darin enthalten seien nicht nur die Teilprojekte in Heidelberg selbst, sondern auch die Neubaustrecke nach Plankstadt. Die Teilnehmer waren sich einig, dass diese Chance, Plankstadt und Schwetzingen ins Mobilitätsnetz einzubinden, genutzt werden müsse.

Neben reduzierter Fahrzeit, mehr Platz, bequemem und barrierefreiem Ein- und Ausstieg bietet die Straßenbahn einen direkten Anschluss an den Heidelberger Hauptbahnhof und die S-Bahnlinien in den Odenwald und Kraichgau. Weiter gilt es, wenn die Straßenbahn durch Plankstadt fährt, durch den Bürgerbus die abgelegenen Wohngebiete anzuschließen. (mehr …)

Weiterlesen »

Eppelheimer Radler sind gefragt

Der neue Landesradverkehrsplan wird derzeit erstellt. Erstmals können auch die Bürgerinnen und Bürger daran mitwirken. Die Eppelheimer Grünen rufen daher alle Eppelheimer Radfahrerinnen und Radfahrer auf, an einer Online-Befragung des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg teilzunehmen. Unter www.radkultur-bw.de können sie ihre Alltagserfahrungen beim Radfahren einbringen und Vorschläge machen, wie dies in Baden-Württemberg besser gestaltet werden kann.

Die Eppelheimer Grünen haben bereits im Oktober 2011 gemeinsam mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub Vorschläge zur Verbesserung der örtlichen Radinfrastruktur erarbeitet und vorgelegt. Ergänzend hierzu hat die Grünen-Fraktion im Januar 2013 die Erstellung eines Radverkehrskonzeptes beantragt. „Besondere Priorität haben dabei sichere Schulwege und Beseitigung von Radfallen an den Hauptverkehrsrouten und Ortseinfahrten, wie zum Beispiel an der Hauptstraße oder Rudolf-Wild-Straße“, so Stadträtin Isabel Moreira da Silva. „Einen weiteren Schwerpunkt sehen wir in der Schließung von Lücken im überregionalen Radwegenetz“, ergänzt Fraktionssprecherin Christa Balling-Gündling. Hierzu gehöre unter anderem der fahrradfreundliche Ausbau der Brücke am Stückerweg in Richtung Kirchheim und Sandhausen, ein durchgängiger Radweg zwischen Heidelberg und Schwetzingen entlang der ehemaligen Bahntrasse, der sogenannten historischen Maulbeerallee, sowie eine Radverbindung zum S-Bahnhof entlang der Gleise im Norden. „Auch der Kreis hat die Zeichen der Zeit erkannt und plant derzeit den Ausbau des kreisweiten Radwegenetzes. Das ist die Chance für Eppelheim, eigene Ideen aktiv in die Planungen einzubringen“, so Balling-Gündling.   (mehr …)

Weiterlesen »

Stellungnahme zu Verkehrskonzept Eppelheim: „Wir brauchen ein grundlegendes Umdenken“

Eppelheim ist in den vergangenen Jahrzehnten stetig gewachsen. Es entstanden neue Wohngebiete, ein Gewerbegebiet im Süden, Einkaufsmärkte im Norden, die Duale Hochschule. So erfreulich diese Entwicklung ist, sie bringt viele Probleme mit sich: Der Verkehr nimmt stetig zu und mit ihm Lärm und Abgase. Die Probleme sind nicht neu. Die Zahl der Planer, die über Lösungen gebrütet haben, ist Legion. Die Pläne füllen mittlerweile dicke Ordner. Einfache Lösungen sind nicht in Sicht. Dafür ist Eppelheim zu dicht besiedelt, sind die Gemarkungsgrenzen zu eng.

Eppelheim also ein hoffnungsloser Fall? Nein, ganz gewiss nicht. Es wurden bereits einige Probleme angepackt. Hierzu gehört die Herabstufung der Hauptstraße und das Lkw-Verbot. Das trägt erste Früchte, ist aber bei Weitem nicht genug. Die Lösungen sind zu halbherzig, zu wenig durchdacht. Die heutige Vorlage ist ein Sammelsurium an Lösungsansätzen. Was uns fehlt sind Leitlinien, Ziele, Prioritäten, auch ein Zeitplan, was wann umgesetzt werden kann. Mit einem Bauchladen voller Ideen kann man die Verkehrsprobleme Eppelheims nicht lösen. (mehr …)

Weiterlesen »