Stadtentwicklung & Verkehr

Schwerlastverkehr aus Ortsmitte verbannen

Was passiert mit den Lkws? Warum fahren die Laster immer noch durch den Ort? Diese Fragen stellen sich immer mehr Anwohner. Seit der teilweisen Lkw-Sperrung der Hauptstraße bahnen sich die dicken Brummis jetzt ihren Weg durch die Mozart-, Peter-Böhm-, Scheffel- und Wieblinger Straße oder die durch enge Friedrich- und Kirchheimer Straße. Neben den Wild-Lkws sind es vor allem auch die Laster des Betonwerks. „Leider greifen die bisherigen Maßnahmen kaum oder nur wenig“, so das ernüchternde Fazit der Grünen-Fraktion bei einer örtlichen Begehung. Das Problem: Die bestehenden Sperrungen sind unzureichend oder werden über die Lieferverkehr- oder Anliegerregelung umgangen. Teilweise sind die Umfahrungen schlecht oder lückenhaft ausgeschildert, manche Schilder sind für ausländische Fahrer unverständlich. (mehr …)

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„Straßenbahn erleichtert Umstieg auf ÖPNV“ – Grüne der Region informierten über Straßenbahn nach Schwetzingen

Die Grünen Eppelheim, Schwetzingen und Plankstadt luden am vergangenen Mittwoch gemeinsam zum Thema „Mit der Straßenbahn nach Heidelberg und Schwetzingen – Mobilität für die Region“ ein – und viele sind trotz des schönen Wetters der Einladung gefolgt. Im voll besetzten Palais Hirsch in Schwetzingen hatten die Teilnehmer Gelegenheit, sich über die aktuellen Pläne des Mobilitätsnetzes Heideberg und das erfolgreiche Karlsruher Straßenbahnmodell zu informieren. Hierzu hatten die Grünen Dr. Dieter Ludwig, Ex-Geschäftsführer des Karlsruher Verkehrsverbundes, und Norbert Buter, Infrastruktur-Verantwortlicher bei der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV), als Referenten gewinnen können. (mehr …)

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Kritik gehört zur Demokratie

„Es ist mittlerweile zum Reflex geworden, sich auf die Grünen einzuschießen, wenn die Argumente fehlen. Kritik gehört nun einmal zur Demokratie, also muss auch ein Bürgermeister damit leben können“, lautete die einhellige Meinung der Grünen auf der letzten Vorstandssitzung. Der Vorstand reagiert damit auf die jüngsten Kommentare des Bürgermeisters (22. März) zu zwei Artikeln der Grünen. “Es darf nicht sein, dass ein Stadtoberhaupt auf Kritik und konstruktive Vorschläge mit Polemik und persönlichen Angriffen antwortet. Dagegen verwahren wir uns in aller Deutlichkeit“, so der Vorstand. Zu den Veröffentlichungen vom 1./8. März stellt er nochmals klar:

„In unserem Artikel ‚Chance vertan – Grüne kritisieren fehlende Barrierefreiheit der Schubertstraße’ hat Vorstandsmitglied Stephanie Aeffner aus der Sicht einer betroffenen Rollstuhlfahrerin ihre Enttäuschung über das Ergebnis des Umbaus zum Ausdruck gebracht. Sie benennt konkrete Schwachstellen und macht sachliche Vorschläge, wie man es künftig besser machen könnte. Dabei greift sie auch auf Empfehlungen der Behindertenverbände und Erfahrungen aus Heidelberg zurück. Dies als ‚karnevalistischen Scherz’ abzutun, ist überzogen und wertet die Belange von Menschen mit Behinderung ab. Statt Polemik brauchen wir eine ehrliche Debatte darüber, wie man Eppelheim unter Beteiligung der Betroffenen barrierefrei gestaltet. (mehr …)

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Maulbeerallee ade? – Grüne befürchten Zerstörung des alten Bahndamms und Ausbau der Leonie-Wild-Straße

Erholungsgebiete, die schnell zu erreichen sind, braucht jede Gemeinde. Der grüne Bahndamm ist so ein Gebiet. Er führt entlang der südlichen Bebauungsgrenze und ist eine der letzten natürlichen Flächen in Eppelheim. Den Menschen, die dort leben, dient er als Puffer zum lärmenden Gewerbegebiet. Bei schönem Wetter wird er von vielen Familien mit Kindern, Radfahrern und Joggern genutzt. Gleichzeitig ist er ein wichtiger Rückzugsraum für seltene Tiere und Pflanzen.

Dieses Gebiet sehen die Grünen nun gefährdet. „Wir beobachten mit Sorge, dass der Bürgermeister die Bebauung des Bahndamms massiv vorantreiben will“, sagt Christa Balling-Gündling. „Er weiß natürlich, dass den Bürgerinnen und Bürgern der Bahndamm wichtig ist. Die Angelegenheit soll deshalb nach seinem Willen möglichst geräuschlos im Technischen Ausschuss entschieden und nicht im Gemeinderat öffentlich diskutiert werden,“ ergänzt die Grünen-Fraktionsvorsitzende. (mehr …)

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„Gemeinsam für die Region“ – Grüne Arbeitsgruppe zur Straßenbahn gebildet

Ende vergangenen Jahres hat der Gemeinderat grünes Licht für eine vertiefende Untersuchung zur Straßenbahn gegeben. Im Rahmen des Mobilitätskonzepts sollen hierbei auch drei Varianten für eine alternative Straßenbahnführung in der Hauptstraße geprüft werden. „Diese Entscheidung war eine wichtige Weichenstellung für die Region und Eppelheim“, begrüßt der Vorstand der Grünen den Beschluss. „Für uns steht außer Frage: Eppelheim profitiert von der Verlängerung. Die Straßenbahn wird besser angenommen. Es steigen mehr Menschen auf ÖPNV um. Dadurch wird der Durchgangsverkehr in unserer Hauptstraße weniger. Auch der Parkdruck in den Straßen rund um die Endhaltestelle fällt weg.“ (mehr …)

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Straßenbahn nach Schwetzingen – eine zukunfsweisende Entscheidung

Stellungnahme der Fraktion (Christa Balling-Gündling)

Am 26.11.2012 fand eine zukunftsweisende Grundsatzentscheidung keine ausreichende Mehrheit. Worum ging es? Es ging darum, uns mit 29.576 € an den Kosten einer Voruntersuchungen für den Ausbau der Straßenbahn in unserer Hauptstraße zu beteiligen und damit grundsützlich einer Verlängerung der Straßenbahn nach Schwetzingen zuzustimmen. Die Argumente der Gegner zeugten von rückwärtsgewandtem Kirchturmdenken. Zu Recht konnte man in der Presse nachlesen, wie eine Woge von Häme und Spott über die Blockierer hinwegging.

Warum ist der Ausbau des ÖPNV auch für Eppelheim von Vorteil? (mehr …)

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Stellungnahme der Grünen Fraktion zur Rhein-Neckar-Halle

Noch vor der Sommerpause konnte es mit dem Bau des SMFZ nicht schnell genug gehen. Nun dieser plötztlicher Schwenk. Nicht das SMFZ steht jetzt auf der Agenda, sondern die Generalsanierung der Rhein-Neckar-Halle. Alle paar Wochen werden Beschlüsse und Planungen über den Haufen geworfen. Nicht nur der Gemeinderat, auch die Bevölkerung weiß allmählich nicht voran sie ist. (mehr …)

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Wie soll die neue Brücke über A5 aussehen?

Nach dem Abriss der beiden Brücken über die Autobahn laufen derzeit Verhandlungen zum Bau einer neuen Brücke. Angedacht ist nun, eine einzelne Brücke mit Fahr-, Rad- und Fußweg zu errichten. Dabei soll die Fahrbahn deutlich verbreitert, der Rad- und Fußweg hingegen verkleinert werden.

Hierzu hat sich die Grünen-Fraktion klar positioniert. In einem Schreiben an den Bürgermeister spricht sie sich für einen einspurigen Ausbau der Fahrbahn und damit gegen eine deutliche Verbreitung der Brücke aus. „Es ist unstrittig, dass wir hier eine neue Auto-Brücke brauchen. Diese sollte aber nicht mehr Verkehr als vorher aufnehmen. Ein Ausbau würde zu einem höheren Verkehrsaufkommen führen. Dafür ist aber die Straße nicht ausgelegt,“ so die Grünen. Hinzu käme, dass die Stadt die Mehrkosten für eine Verbreiterung selbst tragen müsste, das Geld hierfür aber nicht vorhanden ist. Eine klare Absage erteilt die Fraktion daher auch Bestrebungen, die Traglast der Brücke von 3 auf 30 Tonnen zu erhöhen und damit für den Schwerlastverkehr auszubauen. (mehr …)

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„Behelfsbrücke muss bis zum Sommer stehen“

Brücken verbinden gemeinhin zwei Seiten, sie überwinden Hindernisse und schaffen kurze Wege. Nicht so im Eppelheimer Süden, zumindest was derzeit Fußgänger und Radfahrer betrifft. „Seit dem Abriss der Radbrücke tun sich für sie regelrechte Gräben auf“, erklärt die Fraktion von Bündnis’90/DIE GRÜNEN. „Eine der wichtigsten und sichersten Radwegeachsen zwischen Eppelheim und Heidelberg ist abgeschnitten. Nicht nur Schüler/innen, sondern auch viele Berufspendler, Freizeitradler und Nutzer der nahgelegenen Sportanlagen müssen jetzt weite Wege in Kauf nehmen. Diese große Lücke im Fuß- und Radwegenetz muss deshalb schnellstmöglich geschlossen werden. Der Umweg über die Brücke an der Hauptstraße kann nur eine kurzfristige Lösung sein“, so die Grünen.

Die Fraktion begrüßt deshalb die Bemühungen der Stadt, eine Behelfsbrücke zu errichten. Sie fordert hierzu konkrete Aussagen von Seiten des Regierungspräsidiums. Die Fraktion: „Bislang heißt es nur, es werde geprüft. Das ist nicht akzeptabel. Bis spätestens zum Sommer muss die Brücke stehen“.

Der Abriss der Radbrücke offenbart nach Auffassung der Grünen zugleich eklatante Versäumnisse in der städtischen Verkehrspolitik. „Radfahrer und Fußgänger sind in Eppelheim eine vernachlässigte Spezies. Während Heidelberg auf den ‚Notfall’ vorbereitet war – Radfahrer finden hier gut ausgebaute Wege vor -, mussten in Eppelheim Brücke und Kreuzung erst eiligst entschärft werden. Die Maßnahmen sind unseres Erachtens dennoch nicht ausreichend. Zu wünschen bleibt, dass der Vorfall als Chance gesehen wird und weiter in eine verbesserte Radinfrastruktur investiert wird. Hierzu hat unsere Fraktion zusammen mit dem ADFC breits vor Wochen zahlreiche Vorschläge unterbreitet,“ erklärt die Fraktion abschließend.

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