Grüner Teilerfolg: Rhein-Neckar-Halle wird saniert

In der letzten Mitgliederversammlung berichteten die Grünen-Stadträte über den jüngsten Beschluss zur Sanierung der Rhein-Neckar-Halle sowie über den Planungsstand zum SMFZ und Ausbau von Krippenplätzen.
Freuen durften sich zunächst die Befürworter der Rhein-Neckar-Halle. Diese wird nun brandschutztechnisch soweit ertüchtigt, dass neben dem Vereins- und Schulsport auch kleinere Veranstaltungen mit bis zu 1000 Teilnehmern stattfinden können. Kostenpunkt: 2,4 Millionen Euro. „Eine komplette Sanierung wäre natürlich besser, kommt aber derzeit aufgrund anderer wichtiger Investitionen nicht in Frage. Wir haben aber dennoch eine tragbare Lösung gefunden, die allen Nutzern gerecht wird. Der Gemeinderat hat damit auch gezeigt, dass er handlungsfähig ist“, so Christa Balling-Gündling, Fraktionssprecherin. Der Beschluss wurde von den anwesenden Mitgliedern einhellig begrüßt, wurde doch damit eine langgehegte grüne Forderung umgesetzt.

Als nächstes stehe die energetische Sanierung der Halle an. Hierzu haben Grüne und SPD eine Umsetzung über das sogenannte Energiespar-Contracting beantragt. Hierbei führt eine Privatfirma die notwendigen Investitionen zur Energieeinsparung aus. Die Kosten lässt sie sich durch den Erfolg der Einsparmaßnahmen, also über die reduzierten Energiekosten des Gebäudes, vergüten. Die Stadt muss nicht investieren, trägt kein Risiko und ist trotzdem am Erfolg der Einsparmaßnahme beteiligt. Dieses Modell wird bereits an mehreren städtischen Gebäuden angewandt.

Balling-Gündling und ihre KollegInnen äußerten schließlich die Hoffnung, dass mit dem Beschluss zur Sanierung ein vorläufiger Schlussstrich unter die andauernde Debatte um die Halle gezogen wird. Schließlich stünden mit Schulerweiterung und Krippenausbau andere drängende Aufgaben an, die nicht zuletzt aufgrund der offenen Hallenfrage in den Hintergrund geraten waren. (ids)

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