Ostergrüße im Zeichen des Artenschutzes

Freuten sich über die gelungene Osteraktion (v.l.): Dorothea Birkholz, Isabel Moreira da Silva, Sandra Waßner, Christa Balling-Gündling, Christoph Girmond, Peter Pflästerer, Hubertus Mauss (hinten), Ann-Katrin Hönig, Marc Böhmann. Foto: B90/Grüne

„Bienenfreundliche Samen sind derzeit der Renner. Das freut uns, aber ganz besonders die Bienen und Insekten“, heißt es in einer Pressemitteilung des Grünen-Ortsverbands. Bunte Blühsamen verteilen die Ortsgrünen fast schon traditionell am Karsamstag. Doch aufgrund der großen Nachfrage waren die angekündigten Biosamen nicht erhältlich. Dafür gab es am diesjährigen Osterstand neben Ostereiern attraktive Preise rund um einen bienenfreundlichen Balkon und Garten zu gewinnen. Der Einladung zum Wasserturmplatz unter dem Motto „Grün wächst – Mitmachen und blühen lassen“ waren sodann viele Interessierte gefolgt. „Die Eier waren in kürzester Zeit vergriffen“, freut sich Grünensprecherin Isabel Moreira da Silva.
Neben dem Ostergruß gab es natürlich auch viel Information und Gesprächsstoff rund um die Kommunalwahl. Bei strahlendem Sonnenschein verteilten die Kandidatinnen und Kandidaten das frischgedruckte Programm, standen für Fragen zur Verfügung. Das Anliegen der Grünen anlässlich der Osteraktion: „Wir wollen auf die bedrohten Arten aufmerksam machen. Gerade im dicht bebauten Eppelheim muss man der Natur mehr Raum geben. Deshalb setzen wir uns für eine vielfältige und intakte Natur ein. Pestizide und andere Bienenkiller wollen wir nicht auf öffentlichen Grünflächen“, so Spitzenkandidatin Christa Balling-Gündling. Und Kandidat Peter Pflästerer wusste zu berichten: „Schon kleine Kinder wissen heute: Ohne Bienen gibt es keine Birnen und Äpfel – sie garantieren unsere Lebensgrundlage.“ Auch gegen den zunehmenden Trend zu immer mehr Steingärten wollten die Grünen ein Zeichen setzen. (mehr …)

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Einladung zum grünen Osterstand

 

Unter dem Motto „Grün wächst – Mitmachen und blühen lassen“ lädt der Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen zu seinem traditionellen Osterstand am Samstag, 20. April 2019, von 9 bis 12 Uhr, an den Wasserturmplatz ein. Neben grünen Ostereiern gibt es Wildblumensamen und Tipps für einen insektenfreundlichen Garten und Balkon. Unter den Besuchern werden um 11.30 Uhr ein gepflanzter bienenfreundlicher Balkonkasten und Blumensamenpakete verlost. Zudem gibt es Gelegenheit, sich über das grüne Programm zur Kommunalwahl zu informieren und mit den Kandidatinnen und Kandidaten ins Gespräch zu kommen.
Mit der Aktion machen die Grünen auf die bedrohten Arten aufmerksam. „Artenschutz geht uns alle an“, sagt Grünensprecherin Isabel Moreira da Silva. „Fast alle Kulturpflanzen werden von Insekten bestäubt – sie garantieren unsere Lebensgrundlage. Insbesondere Wildbienen und Schmetterlinge sind stark gefährdet. Doch jeder kann etwas für den Artenschutz tun. Vielfältige Blühflächen auf Balkonen, Terrassen und Gärten bieten nicht nur Nahrung für Biene und Co. Sie schaffen auch ein gutes Klima und verschönern unsere Stadt.“

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Für Artenvielfalt und gegen Klimakrise: Grüne pflanzen Eiche

Die Stadt grüner machen und eine vielfältige Landschaft schaffen, das haben sich die Grünen auf die Fahne geschrieben – und das Wahlprogramm. Dem ließen die Kandidatinnen und Kandidaten der grünen Liste jetzt Taten folgen und pflanzten eine Eiche. Der klimafeste Baum fand seine neue Heimat an der Grenzhöfer Straße auf Höhe der Handelsstraße. „Mit jedem gepflanzten Baum leisten wir einen wichtigen Beitrag für das Klima. Mehr Stadtgrün sorgt für Abkühlung und filtert jede Menge klimaschädliche Gase“, so Grünensprecher Isabel Moreira da Silva. Ein positiver Nebeneffekt: Der Baum verschönert die Ortseinfahrt. „Zusammen mit der geplanten Blühwiese wird die Ecke in ein paar Wochen richtig schön aussehen“, freute sich Spitzenkandidatin Christa Balling-Gündling.

Dass der Baum fachgerecht in die Erde kam, dafür sorgte Hubertus Mauss. Der Landschaftsplaner und bekennende Baumfreund zeigte sich begeistert von dem Hochstamm: „Eichen sind sehr robust und können sehr alt werden. Sie halten dem Klima besser stand als andere Baumarten, die unter der Aufheizung leiden.“ Doch Eichen können noch viel mehr: In Sachen Artenvielfalt sind sie kaum zu schlagen: „Sie beherbergen einen wahren Kosmos an Tieren“, erläuterte Mauss. „Von allen heimischen Bäumen leben in der Eiche die meisten Insektenarten. Bis zu 1000 Käferarten können es sein. Aber auch zahlreiche Schmetterlinge finden hier in ihr ein Zuhause. Und natürlich bietet sie auch Nahrung und Nistplatz für unzählige Vögel und andere Tiere.“ Viele gute Gründe also, sich für diese Baumart zu entscheiden, waren sich alle einig. (mehr …)

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Haushaltsrede 2019

Christa Balling-Gündling

Kann bereits Entwarnung für die Haushaltslage gegeben werden? Gegenüber den Haushaltsberatungen muss die Stadt mit „nur noch“ ca. 36 Millionen Euro Schulden statt der ursprünglich geplanten 39 Millionen Euro rechnen.

Zwischenbemerkung zur heutigen CDU-Stellungnahme: Es ist schon mehr als verwunderlich, wenn die CDU andere Fraktionen für den Schuldenstand verantwortlich machen will, war sie es doch, die hiervon vieles mit ihrer Mehrheit beschlosst hat.

Nein, von Entwarnung kann keine Rede sein. Da nach wie vor die Eröffnungsbilanz fehlt, ist das Haushaltsdefizit ein Schätzwert, der aus dem alten kommunalen Haushalt quasi übernommen wurde. Deshalb könnte das derzeitige Defizit größer – oder wenn wir Glück haben – auch kleiner ausfallen. Das macht eine abschließende Bewertung nach den Vorgaben der Doppik fast unmöglich. Zusätzlich fehlen weitgehend strategische Ziele mit einem zeitlichen Rahmen für deren Umsetzung. Es fehlen durchgehend nachvollziehbare Angaben über den Ressourcenverbrauch der einzelnen Haushaltsposten und deren Nutzen und die dafür maßgeblichen Kennzahlen. Das Kämmereiamt braucht dafür dringend die notwendige Menpower.

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Projekt Integration – Grüne wirken mit

Beitrag in „Eppelheimer Nachrichten“ von Stadträtin Isabel Moreira da Silva

Isabel Moreira da Silva

Vor vielen Jahren sagte einmal ein ausländischer Mitbürger bei einer Veranstaltung in Eppelheim, bei der es um Integration ging: „Wie sollen wir schwimmen lernen, wenn es kein Wasser gibt“. Dieser Satz hat sich mir eingebrannt. Denn er bringt die Herausforderung der Integration auf den Punkt: Integration ist kein Selbstläufer. Es braucht Anstrengung auf beiden Seiten. Zugewanderte müssen die Bereitschaft mitbringen, schwimmen zu lernen. Die aufnehmende Gesellschaft muss ihrerseits dafür sorgen, dass genügend Wasser da ist. Konkret gesprochen: Es braucht Angebote, um die Sprache zu lernen, sich zu begegnen und gegenseitig kennenzulernen, in Dialog zu treten und mitzugestalten, aber auch Grenzen aufzuzeigen. Nur so schafft man ein gutes Miteinander.

Genau hier setzt das neue Projekt der Stadt Eppelheim „Integration durch bürgerschaftliches Engagement und Zivilgesellschaft“ an. Es geht darum, das Engagement von Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte wertzuschätzen und sie in die Gestaltung der Integrationsarbeit und das Zusammenleben in unserer Stadt einzubeziehen. Vor allem die vielen Migrantinnen und Migranten, die schon lange bei uns leben, können ihre Erfahrungen einbringen. Und die Stadt kann hierfür die nötigen Strukturen schaffen. Das kann vieles sein: ein Ort der vielfältigen Begegnung, ein Netzwerk für Ehrenamtliche, ein Migrationsbeirat. (mehr …)

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Gelungene Aktion zum Internationalen Frauentag

Frauen wollen keine Schokolade oder Blumen. Frauen wollen gleichberechtigt mitbestimmen. Doch von einer echten Gleichberechtigung sind sie 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts noch weit entfernt. Insbesondere in der Politik sind sie stark unterrepräsentiert. Hierauf machten die Grünen mit ihrer Aktion „Alles auf Gleich“ aufmerksam.  Elf Stühle auf dem Wasserturmplatz standen symbolisch für die Hälfte des hiesigen Gemeinderats. Fünf T-Shirts zeigen, dass derzeit nur fünf Sitze besetzt sind: jeweils eins von SPD und CDU und drei von den Grünen. „Ziel grüner Frauenpolitik ist, die Hälfte der Macht den Frauen“, so Stadträtin und Sprecherin des Ortsverbands Isabel Moreira da Silva. „Bei den Grünen machen Frauen auf allen Ebenen in allen Bereichen Politik. Das spiegelt sich auch im Gemeinderat wieder: Hier stellen Frauen 60 Prozent der Grünen-Fraktion. Wir wollen, dass Frauen selbstverständlich die Plätze einnehmen, die ihnen zustehen. Deshalb kandidieren auf unserer Liste zwölf Frauen.“

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ALLES AUF GLEICH – Aktion zum Weltfrauentag

Wie weit sind wir von einer echten Gleichstellung entfernt? Wenn es nach der Zahl der Frauen im jetzigen Bundestag, Landtag oder Gemeinderat geht – dann noch ein ganz schönes Stück. Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März und 100 Jahre Frauenwahlrecht wollen die Grünen-Stadträtinnen Christa Balling-Gündling, Isabel Moreira da Silva und Ersi Xanthopolous mit einer Aktion auf dem Wasserturmplatz hierauf aufmerksam machen. Neben einem Frauenquiz und einer Stuhlaktion gibt es auch Gelegenheit, sich zu informieren und mit den weiteren Kandidatinnen und Kandidaten zur Kommunalwahl ins Gespräch zu kommen. Es winken interessante Preise. Hierzu sind alle Interessierten am Samstag, 9. März 2019, von 9 bis 12 Uhr, eingeladen.

ALLES AUF GLEICH – Aktion zum Weltfrauentag
Samstag, 09. März, 09.00 – 12.00 Uhr
Wasserturmplatz

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