Gelungene Aktion zum Internationalen Frauentag

Frauen wollen keine Schokolade oder Blumen. Frauen wollen gleichberechtigt mitbestimmen. Doch von einer echten Gleichberechtigung sind sie 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts noch weit entfernt. Insbesondere in der Politik sind sie stark unterrepräsentiert. Hierauf machten die Grünen mit ihrer Aktion „Alles auf Gleich“ aufmerksam.  Elf Stühle auf dem Wasserturmplatz standen symbolisch für die Hälfte des hiesigen Gemeinderats. Fünf T-Shirts zeigen, dass derzeit nur fünf Sitze besetzt sind: jeweils eins von SPD und CDU und drei von den Grünen. „Ziel grüner Frauenpolitik ist, die Hälfte der Macht den Frauen“, so Stadträtin und Sprecherin des Ortsverbands Isabel Moreira da Silva. „Bei den Grünen machen Frauen auf allen Ebenen in allen Bereichen Politik. Das spiegelt sich auch im Gemeinderat wieder: Hier stellen Frauen 60 Prozent der Grünen-Fraktion. Wir wollen, dass Frauen selbstverständlich die Plätze einnehmen, die ihnen zustehen. Deshalb kandidieren auf unserer Liste zwölf Frauen.“

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ALLES AUF GLEICH – Aktion zum Weltfrauentag

Wie weit sind wir von einer echten Gleichstellung entfernt? Wenn es nach der Zahl der Frauen im jetzigen Bundestag, Landtag oder Gemeinderat geht – dann noch ein ganz schönes Stück. Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März und 100 Jahre Frauenwahlrecht wollen die Grünen-Stadträtinnen Christa Balling-Gündling, Isabel Moreira da Silva und Ersi Xanthopolous mit einer Aktion auf dem Wasserturmplatz hierauf aufmerksam machen. Neben einem Frauenquiz und einer Stuhlaktion gibt es auch Gelegenheit, sich zu informieren und mit den weiteren Kandidatinnen und Kandidaten zur Kommunalwahl ins Gespräch zu kommen. Es winken interessante Preise. Hierzu sind alle Interessierten am Samstag, 9. März 2019, von 9 bis 12 Uhr, eingeladen.

ALLES AUF GLEICH – Aktion zum Weltfrauentag
Samstag, 09. März, 09.00 – 12.00 Uhr
Wasserturmplatz

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Kreistagsliste steht: Balling-Gündling, Schönenberg und Schüller führen Team an

Die Grünen Ortsverbände von Eppelheim, Plankstadt und Oftersheim gehen mit einer guten Mischung aus neuen und bekannten Gesichtern in den Wahlkampf um den Kreistag. Die Liste für den Wahlkreis 5 führt erneut die ehemalige Gymnasiallehrerin Christa Balling-Gündling aus Eppelheim an. Bei Wiederwahl wäre dies die vierte Wahlperiode für die erfahrene und engagierte Kreispolitikerin. Ihr folgen auf den weiteren Plätzen Patrick Schönenberg aus Oftersheim und Sigrid Schüller aus Plankstadt. Als Fraktionssprecher und langjährige Kommunalpolitiker bringen beide große kommunalpolitische Erfahrung mit. Sigrid Schüller, die nicht mehr zur Kommunalwahl antritt, möchte künftig ihre Energie der Kreispolitik widmen und hofft auf viele Plankstädter Stimmen.

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Grüne ziehen mit starker Liste in die Kommunalwahl

In einer mehrstündigen Aufstellungsversammlung im Franziskushof hat der Ortsverband der Grünen seine 22-köpfige Liste, bestehend aus zwölf Frauen und zehn Männern, gewählt. „Unsere Kandidatenliste für die Kommunalwahl setzt personell ein deutliches Zeichen“, macht die Sprecherin des Ortsverbands Isabel Moreira da Silva deutlich: „Die starke Mischung aus bewährten Köpfen und vielen neuen Gesichter zeigt: Die Grünen sind voll auf der Höhe der Zeit und blicken mutig in die Zukunft Eppelheims“. Ingenieur, Erzieherin, Konditormeister oder Studentin, Zugewanderte oder Alteingesessene, Menschen mit und ohne Behinderung: „Das scheint mir schon eine besondere Qualität dieser Liste zu sein“, so die Sprecherin.

Angeführt wird die Liste von dem bewährten Duo aus Fraktionssprecherin Balling-Gündling und Stadtrat Martin Gramm. „Ich freue mich sehr über diesen Spitzenplatz und sehe ihn als Anerkennung meiner Arbeit der vergangenen Jahre. Dies gibt mir Rückenwind für den anstehenden Wahlkampf“, erklärt Balling-Gündling. Auf den weiteren vorderen Plätzen findet sich der Landschaftsplaner Hubertus Mauss, 53, der sich unter anderem um den Erhalt der Bäume im Kindergarten Villa Kunterbunt verdient gemacht hat. Mit Peter Pflästerer, 49, ehemaliger Gesamtelternbeiratsvorsitzender, ist ein ausgewiesener Kenner der Eppelheimer Schulen vertreten. Auf den Plätzen fünf und sieben bewerben sich die Studentin Nika Weiss, 22, und die Bürokauffrau Ann-Katrin Hönig, 29, beide in den Sportvereinen vielfältig engagiert, um den Einzug ins Rathaus.

Inhaltlich wird sich der Wahlkampf der Grünen auf die Themen umweltverträgliche Mobilität und Stadtgestaltung, bezahlbarer Wohnraum, sozialer Zusammenhalt und vielfältige Beteiligung, Stärkung der Vereine und Wirtschaftsförderung konzentrieren. Derart gut aufgestellt freuen sich Fraktion und Vorstand auf einen spannenden Wahlkampf: „Unser Ziel ist es, mit diesem hervorragenden Team stärkste Fraktion im Eppelheimer Rathaus zu werden.“ (ids)

Foto: H. Nickisch-Kastner

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Klimaschutz: Aus Kattowitz kann ein Signal für Eppelheim ausgehen

Vom 2. bis 14. Dezember treffen sich fast 200 Staaten in Kattowitz in Polen zur alljährlichen UN-Klimakonferenz. Zeitgleich warnen Forscher: Die Staaten müssen ihre Bemühungen verdreifachen, wenn sie die Klimaziele erreichen wollen. Die heutige Generation ist wahrscheinlich die letzte, die den ungebremsten Klimawandel abwenden kann. Die ersten Vorboten sind längst da: Unwetter, Starkregen, Dürren und Artensterben. Millionen Menschen auf der Flucht und politische Instabilität in vielen Regionen sind die globalen Folgen, ausgelöst durch Wüstenausbreitung, Wassermangel und Hunger.
„Noch haben wir es in der Hand, zur Erreichung der Klimaziele von Paris beizutragen“, erklärte Fraktionssprecherin Christa Balling-Gündling bei einer gemeinsamen Klausur von Vorstand und Fraktion der Eppelheimer Grünen. „Denn Klimaschutz beginnt vor Ort.“ Gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen zog sie eine ernüchternde Bilanz. Balling-Gündling: „Beim Klimaschutz tritt Eppelheim bisher auf der Stelle. Die Stadt verfehlt ihre selbstgesetzten Klimaziele.“ Zwar ist Eppelheim der Kooperationsvereinbarung zum Klimaschutz mit dem Rhein-Neckar-Kreis und dem Konvent der Bürgermeister beigetreten. Demnach hat sich die Stadt verpflichtet, die CO2-Emissionen um 20 % bis 2020 bzw. 30 % bis 2030 zu senken. Bei der Ökobilanz liegt die Stadt aber im kreis- und bundesweiten Vergleich weit abgeschlagen. Beim Verkehr sind die CO2-Emissionen gar im Zeitraum von 2010 bis 2015 gestiegen. (mehr …)

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Plastikmüll vermeiden: Stadt soll aktiv werden

Es ist mittlerweile bekannt: Plastikmüll ist längst zu einer globalen Bedrohung für die Umwelt geworden. Der Kunststoff, der in den letzten 100 Jahren produziert wurde, reicht aus, um den gesamten Erdball sechsmal einzupacken. Wegwerfprodukte aus Plastik sind allgegenwärtig – in den Meeren, der Natur, den Städten. Auch in Eppelheim trifft man ihn überall am Wegesrand, in den Straßen oder den Grünanlagen. Er ist nicht nur ein Ärgernis. Er gefährdet auch die Gesundheit von Mensch und Tier. Über die Nahrungskette landet der Plastikmüll schließlich auf unseren Tellern. Deshalb hat die Europäische Union unlängst darauf reagiert, will Einwegprodukte aus Kunststoff verbieten. Und in Eppelheim?

Die Fraktion von Bündnis90/Die Grünen wollte es in der letzten Gemeinderatssitzung genauer wissen. Sie stellte eine Anfrage auf Verzicht von kleinen Portionsverpackungen aus Plastik für Butter, Konfitüre oder Kaffeemilch. Denn dies ist immer noch gängige Praxis bei städtischen Veranstaltungen. „Das verursacht nicht nur Unmengen an vermeidbaren Plastikmüll. Es ist auch teurer als größere Verpackungen“, warb die Fraktion für ein Weniger an Müll – und erntete hierfür allgemeines Unverständnis im Räterund.  (mehr …)

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Grüne erinnern an Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren

 

In einer gemeinsamen Erklärung erinnern Ortsverband und Gemeinderatsfraktion der Eppelheimer Grünen an das Ende des Ersten Weltkrieges am 11. November 1918. Vier Jahre wütete der Krieg in Europa, Asien und  Afrika und forderte weltweit über 17 Millionen Menschenleben. Die Zahl der Verwundeten ging ebenfalls in die Millionen. Die Landkarten Europas und des Nahen Ostens wurden nachhaltig verändert. Wer Anfang des letzten Jahrhunderts nun dachte, der Schrecken des Krieges wäre ausreichend gewesen, um neue kriegerische Auseinandersetzungen zu verhindern, wurde getäuscht. Nur 15 Jahre nach Ende des Ersten Weltkrieges übernahmen die Nationalsozialisten die Macht, führten die Welt in die Katastrophe des Zweiten Weltkrieges.

„Vieles in der heutigen politischen Situation weist erschreckenden Parallelen zur Zeit vor dem Ersten und Zweiten Weltkrieg auf: Nationalisten mit völkischem und faschistoidem Gedankengut sind weltweit auf dem Vormarsch. Streit und neue Grenzen in Europa entstehen entlang ethnischer und religiöser Gruppen. Der Rückzug auf den Nationalstaat, Großmannssucht und egoistische Denkweisen gefährden den Frieden in Europa“, so die Eppelheimer Grünen.

In ihrer gemeinsamen Stellungnahme weisen Ortsverband und Fraktion auf die Bedeutung der im Frühjahr nächsten Jahres anstehenden Europawahlen hin, um ein deutliches Zeichen für Europa zu setzten. „Europa ist Garant für Frieden, Versöhnung und Demokratie. Diese Werte gilt es mehr denn je zu verteidigen“, so die Grünen. Das Foto entstand vor 15 Jahren auf der größten Friedensdemonstration in Berlin am 15. Februar 2003 gegen den Irakkrieg. „Es hat seither nicht an Bedeutung verloren und ist aktueller denn je“, mahnen die Grünen. (mg)

Foto: Martin Gramm

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VB-Plan für Spitalstraße 32-34 – Grüne wollen Bebauungsplan für gesamtes Quarier

Christa Balling-Gündling

Unsere Fraktion will nicht verhindern, dass in diesem Gebiet eine verträgliche Nachverdichtung  erfolgt. Wie bereits das letzte Mal dargelegt, ist dies aber nur gewährleistet, wenn für das gesamte Gebiet zwischen Christoph-, Peter-Böhm-, Rudolf-Wild- und Spitalstraße ein Bebauungsplan aufgestellt wird. Beim Tagesordnungspunkt Strategische Ziele für Eppelheim wird unter dem Punkt: Grundvoraussetzungen für „Die Strategie 1/2„ darauf hingewiesen, dass für nachhaltiges Sparen zuerst investiert werden muss. Eine solche rentierliche Investition wäre auch ein Bebauungsplan für das gesamte Areal. Die heutige Behauptung der CDU, dass die Grünen sich bei den Haushaltsberatungen gegen die Aufstellung von Bebauungsplänen ausgesprochen haben, ist schlichtweg gelogen. Immer wieder wurde von den anderen Fraktionen bedauert, dass es nach wie vor für viele Gebiete in Eppelheim keine Bebauungspläne gibt und deshalb Baugesuche von der übergeordneten Behörde genehmigt werden, obwohl der Gemeinderat aus städtebaulicher Sicht dies mehrheitlich abgelehnte.

Deshalb ist die Absicht über einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan Baurecht zu schaffen mit Problemen behaftet. Wir haben noch kein Stadtentwicklungskonzept in dem eigentlich entschieden werden soll, wie wir Stadtplanung insgesamt in Zukunft gestalten wollen. Durch diesen vorhabenbezogenen Bebauungsplan wird wieder nur Flickwerk geschaffen. Dieses Bauvorhaben wird als Referenzobjekt für weitere Baumaßnahmen in diesem Quartier dienen. Mit dem Bauträger Akin haben wir gesehen, wie problematisch Bauten sein können, wenn kein Bebauungsplan für ein gesamtes Gebiet vorliegt.  (mehr …)

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Lärmaktionsplan – Grüne wollen Nachbesserung

Isabel Moreira da Silva

Isabel Moreira da Silva

„Eppelheim ist großflächig verlärmt“ – so beschreiben die Planer die Lärmsituation in Eppelheim.  Lärm ist ein drängendes Problem in Eppelheim. Umso mehr erwarten die Bürgerinnen und Bürger klare Antworten. Deshalb stellt sich die Frage: Bringt der Lärmaktionplan das, was er verspricht? Die Antwort: nur teilweise.

Der vorliegende Lärmaktionplan erfasst zunächst nur die A5 und die Hauptstraße. In den Genuss möglicher lärmmindernder Maßnahmen kommen zunächst nur die Menschen, die in diesen Bereichen wohnen. Die Betroffenen bekommen Gelegenheit, im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung ihre Vorschläge einbringen. Wir können deshalb nur dazu aufrufen, sich aktiv zu beteiligen.

Dieser Plan ist nur ein Anfang. Ziel ist es, die Planung fortzuschreiben. Das heißt: Der Lärm anderer Straßen ist ebenfalls langfristig zu erfassen, sind hierfür ebenfalls lärmmindernde Maßnahmen festzulegen. Für die Rudolf-Wild-, Peter-Böhm- und Mozartstraße gibt es bereits einen entsprechender Beschluss des Gemeinderats. Weitere Straßenzüge sollten folgen.

Heidelberg hat im Zuge des Umbaus der Eppelheimer Straße die Durchfahrt auf Höhe des Diebswegs gekappt. Der Verkehr soll – auch nach Öffnung der Brücke – zum Teil weiterhin über das Gewerbegebiet im Pfaffengrund und die Heinrich-Schott-Straße fließen. Betroffen dürften hiervon vor allem die Menschen in der Wieblinger und Hildastraße sein. Sie müssen künftig mit erhöhtem Verkehrsaufkommen rechnen. Deshalb sehen wir auch hier Handlungsbedarf.  (mehr …)

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