Lärmaktionsplan für Rudolf-Wild-Straße soll kommen

„Wir begrüßen es, dass der Gemeinderat unserem Antrag auf Lärmaktionsplan für die Scheffel- und Rudolf-Wild-Straße gefolgt ist“, reagiert die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen auf den Beschluss am vorvergangenen Montag. Demnach soll zunächst eine Ausschreibung stattfinden, die auch die Mozart- und Peter-Böhm-Straße erfasst. Ebenfalls Zustimmung fand der Antrag, Gespräche mit den Nachbarkommunen und den ortsansässigen Firmen wegen einer Lkw-Umfahrung zu führen.

„Auslöser war eine Anfrage einer Anwohnerin der Rudolf-Wild-Straße zu Tempo 30“, erklärte Christa Balling-Gündling in ihrer Stellungnahme. „Die Anfrage wurde mit dem Hinweis abgelehnt, dass lediglich vor Kindergärten in Kreisstraßen Tempo 30 zulässig sei. Unsere Fraktion hat dies zum Anlass genommen, endlich Nägel mit Köpfen zu machen: Während die Kommunen im Umland aktiv an Lärmaktionsplänen und der Einführung von Tempo 30 arbeiten, hinkt Eppelheim dem Zeitgeist hinterher. Zwar wurde 2014 für die Hauptstraße ein Lärmaktionplan gestartet, andere stark befahrene Straßen wie die Rudolf-Wild-Straße blieben jedoch außen vor.“

Für die Grünen nicht nachvollziehbar, denn die problematische Verkehrssituation in der Kreisstraße sei seit langem bekannt. (mehr …)

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Ehrenamt wieder angemessen würdigen

In einem Antrag hat die Fraktion der Grünen die Wiedereinführung der Ehrung engagierter Menschen aus Eppelheim gefordert. „Ein aktives Gemeindeleben braucht ehrenamtlich engagierte Menschen, die sich für die Allgemeinheit einsetzen. Die besondere Bedeutung dieses Engagements soll daher in einem angemessenen Rahmen regelmäßig öffentlich gewürdigt werden“, heißt es in dem Antrag. Wie die Stadtverwaltung nun bestätigte, soll diese Würdigung nun im Rahmen des Neujahrsempfangs stattfinden. „Wir freuen uns, dass die Stadtverwaltung den Vorschlag aufgegriffen hat“, so die Grünen.

Besondere Würdigung soll darüber hinaus die Arbeit der ehrenamtlich Engagierten in der Flüchtlingshilfe erhalten. Die Grünen: „In Eppelheim hat sich eine Reihe von Bürgerinnen und Bürgern in besonderem Maße in der Flüchtlingshilfe zum Wohl der Allgemeinheit und der Stadt engagiert. Die Stadt hat in vielerlei Hinsicht von deren Arbeit profitiert, z.B bei der Beschaffung von Wohnungen, der Arbeitssuche oder Behördengängen. Das hohe Engagement der Helferinnen und Helfer in der Flüchtlingsarbeit wurde jedoch bislang in keiner Weise gewürdigt.“ Deshalb schlägt die Fraktion vor, zu einem Kennlernabend einzuladen, bei dem sich Bürgerinnen und Bürger, Ehrenamtliche und Flüchtlinge begegnen können. „Dies wäre auch ein geeigneter Rahmen, die Arbeit der Ehrenamtlichen hervorzuheben und gleichzeitig eventuelle Berührungsängste zwischen der Bevölkerung und Flüchtlingen abzubauen“, heißt es in dem Antrag.

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Lärmmessungen und effizientes Lkw-Leitsystem: Grüne stellen Antrag auf Entlastung der Rudolf-Wild-Straße

„Was passiert mit den Lkw? Warum fahren die Laster immer noch durch den Ort?“, hatten die Grünen schon 2013 angefragt. Fünf Jahre später fällt das Resümee ernüchternd aus. „Die bisherigen Maßnahmen greifen kaum oder nur wenig. Denn der Schwerlastverkehr nimmt innerorts stetig zu“, so die Fraktion der Grünen. Hinzu kommen die nächtlichen Pendler zum Gewerbegebiet im Süden, Raser, Poser und getunten Motorräder. Besonders gebeutelt sind hiervon die Anwohner zwischen Blumen- und Peter-Böhm-Straße. In der engen Häuserschlucht erreicht der Lärmpegel Spitzenwerte. Ein gesundes Wohnen und Schlafen ist hier kaum möglich. Aber auch die Anwohner der übrigen Rudolf-Wild-Straße stöhnen.

Deshalb beantragte die Grüne Fraktion Lärmmessungen in dieser Kreisstraße und ein effizientes Lkw-Leitsystem für die Betriebe ADM/Wild und Sisi im Süden. Das Ziel: Die schweren 30-Toner sollen aus der Ortsmitte raus, in der Rudolf-Wild-Straße durchgängig Tempo 30 eingeführt werden.

Hintergrund: Wie Anwohner berichten, fahren derzeit zu jeder Tages- und Nachtzeit verstärkt 30-Tonner in beide Richtungen durch die Kreisstraße und die Wohngebiete. Schon Anfang des Jahres hatte die Fraktion angefragt, warum die Lkw-Verbote nicht greifen. So habe der Anlieferverkehr in das Gewerbegebiet Süd deutlich zugenommen, es fehlten Wartebuchten und Wendemöglichkeiten. Fahrer, die nach 20 Uhr oder wegen Auslastung an der Pforte abgewiesen würden, könnten mangels Wendemöglichkeit nur stadteinwärts fahren, irrten dann durch die Stadt. Einige suchten sich einen Schlafplatz auf öffentlichen Plätzen und Straßen, belasteten dadurch die Wohngebiete und die städtische Infrastruktur.  (mehr …)

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Grüne nehmen an Kampagne „Stadtradeln“ teil

„Eppelheim zeigt Flagge für mehr Klimaschutz. Wir freuen uns, dass Eppelheim an der kreisweiten Kampagne Stadtradeln teilnimmt“, erklärt die Grüne Fraktion. „Erstmals können auch Eppelheimerinnen und Eppelheimer drei Wochen lang offiziell für ein klima- und fahrradfreundliches Eppelheim in die Pedale treten. Auch die Grünen nehmen aktiv daran teil.“

Bei der Initiative des Klima-Bündnisses geht es darum, welche Stadt und Gemeinde mit Spaß die meisten Fahrradkilometer erradelt. Teams aus Bürgerinnen und Bürgern werden gebildet und treten in einem Wettstreit gegeneinander an. Auch Schulklassen, Vereine, Organisationen und Unternehmen sind aufgerufen, Teams zu bilden. Die Aktion startet offiziell am 9. Juni und endet am 29. Juni 2018.

Ziel der Aktion ist der Klimaschutz und die Förderung des Radverkehrs. Zugleich wird für die Benutzung des Fahrrads im Alltag geworben. Ausgezeichnet wird dann die fahrradaktivste Kommune im Rhein-Neckar-Kreis. „Da sich Eppelheim im Rahmen des Europäischen Konvents der Bürgermeister verpflichtet hat, die CO2-Emissionen bis 2020 um 20 Prozent zu senken, passt die Kampagne haargenau“, erklärt die Fraktion. „Hier ist aber noch viel zu tun. Die Aktion sollte keine Eintagsfliege bleiben. Vielmehr sollte sie Ansporn sein, aktiv daran zu arbeiten, Eppelheim zur fahrradfreundlichen Stadt zu machen.“

„Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger ein, an der Kampagne teilzunehmen. Schwingen Sie sich auf Ihr Rad und sammeln Sie Kilometer für Ihr Team und Ihre Stadt.“

Mehr Infos unter: www.stadtradeln.de/eppelheim/

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Gut besuchter Osterstand – Blumensamen fanden reißenden Absatz

Am diesjährigen Osterstand der Eppelheimer Grünen auf dem Wasserturmplatz drehte sich alles rund um Biene und Co. „Viele nützliche Insekten wie Bienen, Schmetterlinge und Käfer sind stark in ihrem Bestand bedroht. Das hat verheerende Folgen für das gesamte Ökosystem. Ohne Bienen keine Kirschen und Äpfel. Dagegen kann jedoch jeder einzelne etwas tun“, so Isabel Moreira da Silva, Sprecherin des Ortsverbands. Dies nahmen die Grünen zum Anlass, passend zum Start in die Gartensaison neben grünen Ostereiern auch Blumensamen zu verteilen, die man im eigenen Garten oder auf dem Balkon aussäen kann. „So kann jeder seine eigene ‚Bienenweide’ anlegen und für ein blühendes Eppelheim sorgen“, so Vorstandsmitglied Steffen Bühle. Der Stand erfreute sich großen Andrangs, die Samen reißender Nachfrage. Schon um 11.30 Uhr war auch das letzte Tütchen Blumensamen vergriffen.

Unterstützt wurden die Eppelheimer Grünen von Günther Martin. Der Imker und passionierte Naturschützer aus Ketsch gab viele nützliche Tipps rund um einen bienenfreundlichen Garten und erklärte die Funktionsweise eines Insektenhotels. Hierzu hatte er eigens ein selbst gebautes Exemplar mitgebracht. „Eine tolle Sache“, erklärte ein Vater, der mit seinen drei Kindern an den Stand gekommen war. Er regte an, so ein Insektenhotel im Stadtpark zu errichten. Auch der grüne Landtagsabgeordnete des Wahlkreises, Manfred Kern, unterstützte die Eppelheimer Aktiven vor Ort. „Wir haben in der Vergangenheit auf Kosten der Natur gewirtschaftet. Angefangen beim Insektensterben, zeigt der drohende Verlust der Artenvielfalt bei Tieren und Pflanzen, dass wir etwas tun müssen. Das Land fördert deshalb Maßnahmen zum Erhalt der biologischen Vielfalt mit 36 Millionen Euro. Hiervon kann auch Eppelheim profitieren“, so Kern.

„Das war eine prima Idee“, waren sich viele Besucherinnen und Besucher einig, die von der Aktion „Tu was für Biene und Co.“ in der Presse gelesen hatten.

Foto Privat: Ersi Xanthopoulos (Stadträtin), Stephanie Aeffner, Marc Böhmann, Isabel Moreira da Silva (Stadträtin, Sprecherin), Günther Martin (Imker), MdL Manfred Kern (Grüne), Steffen Bühle (Vorstandsmitglied) (v.l.n.r)

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Sicher auf dem Fahrrad: Radfalle an Schott-Brücke entschärft

Radler können ein wenig aufatmen. Seit einigen Monaten schützen große rote Barken Radfahrer, die von der Heinrich-Schott-Brücke in die Kreuzung am Ärztehaus einfahren. Sie gelangen nun relativ sicher von der Brücke auf die Fahrbahn. Umgesetzt wurde dies auf Antrag der Grünen, die auf eine Entschärfung drängten.

Doch von Anfang an: „Eppelheim hat in den letzten Jahren vieles für Radfahrer getan. Doch noch immer sind die Hauptverkehrswege nicht überall sicher zu befahren. So etwa auch die Ortseinfahrt an der Wieblinger Straße. Wer etwa als Radler von der Brücke am Ende des Radwegs auf die Fahrbahn wechselte, wurde vom herannahenden Verkehr regelrecht an den Rand gedrängt. Trotz mehrfacher Begehungen und Anträge war jahrelang nichts geschehen. Die Fraktion: „Das hat uns sehr gefuchst, zumal hier ein richtiger Gefahrenpunkt vorlag. Da es sich um eine Kreisstraße handelt, hieß es immer, Eppelheim sei nicht zuständig“, so die Fraktion. Mit dem Brückenabriss und der neuen Umleitung hatte sich die Situation weiter zugespitzt, so dass dringend etwas passieren musste. Auf Antrag der Grünen wurde daher die Lage vor Ort bei der letzten Verkehrstagfahrt begutachtet, die Gefahrensituation sodann zügig behoben. „Wir waren überrascht, wie schnell es auf einmal ging“, freut sich die Fraktion. (mehr …)

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