Lehren aus Akin-Bauten: Stadtentwicklungskonzept als Chance für Eppelheim

„Der Fall Akin zeigt: Eppelheim braucht klare städtebauliche Leitlinien, die für alle gleichermaßen gelten. Dazu brauchen wir das Stadtentwicklungskonzept. Dieses sollte endlich starten“, fordert die grüne Fraktion. Damit reagieren die Grünen auf das jüngste Urteil des Verwaltungsgerichts im Fall der massiven Bebauung der Firma Akin in der Spitalstraße. Demnach ist der Bau rechtens. Das Haus füge sich entgegen der Auffassung der Stadt in die nähere Umgebung ein. Zwar hat nun der Bauausschuss mehrheitlich beschlossen, das Urteil anzufechten. Dem bescheinigt jedoch die städtische Anwältin wenig Aussicht. „Wir werden wohl mit dem Gebäude leben müssen, sollten aber daraus unsere Lehren für eine künftige Stadtentwicklung ziehen“, erklärt Fraktionssprecherin Christa Balling-Gündling.  (mehr …)

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Grüne starten Stickoxidmessung

Der Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen startete zusammen mit der Gemeinderatsfraktion der Grünen eine erste Stickoxidmessung in Eppelheim. Stickstoffoxid ein Teil der Feinstaubbelastung, der als besonders gesundheitsschädlich gilt. Doch wie hoch ist die Belastung in Eppelheim? Das wollten nun die Grünen wissen. In Zusammenarbeit mit dem Verkehrsclub Deutschland (VCD), Regionalverband Heidelberg und Rhein- Neckar- Kreis, brachten sie Messröhrchen des renommierten Schweizer Herstellers Passam an ausgewählten Schwerpunkten in Eppelheim an.

Die Messröhrchen müssen in einer Höhe von zirka zwei Metern angebracht werden. Andernfalls können die Messwerte verfälscht werden. Der Hersteller der Messröhrchen schreibt weiterhin vor, in welchem Zeitraum die Messungen durchzuführen sind. Gemessen wird die Konzentration an Stickstoffdioxid in der Luft. Stickstoffdioxid (NO2) ist ein Luftschadstoff, der als Nebenprodukt unter anderem in Dieselmotoren entsteht. Hauptverursacher erhöhter Konzentrationen an NO2 sind der Verkehr und Kraftwerke, die fossile Brennstoffe wie Kohle verbrennen. Stickstoffdioxid belastet Mensch und Umwelt. Beim Menschen kann es zu erheblichen Beeinträchtigungen der Lungenfunktion und letztlich zu chronischen Herz-Kreislauferkrankungen kommen.  (mehr …)

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Hitze und Klimawandel: Grün hilft Eppelheim

Der Klimawandel ist auch in Eppelheim angekommen. Die sommerlichen Hitzeextreme der vergangenen Wochen bleiben nicht ohne Folgen – für die Lebensqualität, die kommunale Infrastruktur und die Gesundheit der Menschen. So war die Stadt in diesem Sommer mehrfach von Feldbränden betroffen, öffentliche Grünflächen sind zum Teil braun, Bäume und Pflanzen leiden. Nicht nur für Ältere und Kranke ist diese extreme Hitze gefährlich. Sie ist belastend für alle Menschen. Dabei prognostizieren Forscher für den Raum Heidelberg in den nächsten Jahrzehnten eine weitere deutliche Zunahme von Hitzesommern.

Hierauf wollen die Grünen Antworten finden. „Bevor Eppelheim den Hitzekollaps erleidet, müssen wir jetzt gegensteuern“, fordert die Grüne Fraktion. „Eppelheim kann die globale Erwärmung nicht aufhalten, aber wir können lokal handeln. Bäume und Grünflächen spielen hierbei eine zentrale Rolle. Pflanzen verdunsten Wasser und kühlen damit die Umgebung. Die Blätter binden zusätzlich Staub. Pflanzen werfen Schatten und verhindern somit das Aufheizen der Flächen.“ (mehr …)

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Die Grüne Bundestagsabgeordnete Dr. Franziska Brantner zu Besuch bei „Konser OHG“ und „Future Now“

Im Rahmen ihrer Wahlkreistour stattete die Bundestagsabgeordnete Dr. Franziska Brantner nicht nur der Bürgermeisterin Patricia Rebmann ihren Antrittsbesuch ab, sondern erkundete auch ein Eppelheimer Unternehmen und eine Eppelheimer Einrichtung, die beide Innovation und Nachhaltigkeit auf besondere Weise verbinden. Zuerst stand der Besuch bei „Konser OHG“ in der Wasserturmstraße auf dem Plan. Geschäftsführer Konstantin Nagel und Marketing-Leiter Heiko Ihrig ließen es sich nicht nehmen, Franziska Brantner bei einem Rundgang durch ihr Unternehmen den Weg von der Gründung 2002 bis heute zu schildern. Mittlerweile handelt die „Notebookgalerie“, so der Name ihres Online-Portals, mit gebrauchten Notebooks und weiteren IT-Produkten. „Bei uns ist Nachhaltigkeit ein großes Thema“, so Unternehmensgründer Nagel. Die Grüne Bundestagsabgeordnete, die von der Eppelheimer Fraktionsvorsitzenden Christa Balling-Gündling begleitet wurde, war beeindruckt von der innovativen Geschäftsidee und der modernen Unternehmensführung. Von der Politik wünscht sich Nagel unter anderem eine Vereinfachung der gesetzlichen Regelungen für gebrauchte IT-Geräte.
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Lärmaktionsplan für Rudolf-Wild-Straße soll kommen

„Wir begrüßen es, dass der Gemeinderat unserem Antrag auf Lärmaktionsplan für die Scheffel- und Rudolf-Wild-Straße gefolgt ist“, reagiert die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen auf den Beschluss am vorvergangenen Montag. Demnach soll zunächst eine Ausschreibung stattfinden, die auch die Mozart- und Peter-Böhm-Straße erfasst. Ebenfalls Zustimmung fand der Antrag, Gespräche mit den Nachbarkommunen und den ortsansässigen Firmen wegen einer Lkw-Umfahrung zu führen.

„Auslöser war eine Anfrage einer Anwohnerin der Rudolf-Wild-Straße zu Tempo 30“, erklärte Christa Balling-Gündling in ihrer Stellungnahme. „Die Anfrage wurde mit dem Hinweis abgelehnt, dass lediglich vor Kindergärten in Kreisstraßen Tempo 30 zulässig sei. Unsere Fraktion hat dies zum Anlass genommen, endlich Nägel mit Köpfen zu machen: Während die Kommunen im Umland aktiv an Lärmaktionsplänen und der Einführung von Tempo 30 arbeiten, hinkt Eppelheim dem Zeitgeist hinterher. Zwar wurde 2014 für die Hauptstraße ein Lärmaktionplan gestartet, andere stark befahrene Straßen wie die Rudolf-Wild-Straße blieben jedoch außen vor.“

Für die Grünen nicht nachvollziehbar, denn die problematische Verkehrssituation in der Kreisstraße sei seit langem bekannt. (mehr …)

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Ehrenamt wieder angemessen würdigen

In einem Antrag hat die Fraktion der Grünen die Wiedereinführung der Ehrung engagierter Menschen aus Eppelheim gefordert. „Ein aktives Gemeindeleben braucht ehrenamtlich engagierte Menschen, die sich für die Allgemeinheit einsetzen. Die besondere Bedeutung dieses Engagements soll daher in einem angemessenen Rahmen regelmäßig öffentlich gewürdigt werden“, heißt es in dem Antrag. Wie die Stadtverwaltung nun bestätigte, soll diese Würdigung nun im Rahmen des Neujahrsempfangs stattfinden. „Wir freuen uns, dass die Stadtverwaltung den Vorschlag aufgegriffen hat“, so die Grünen.

Besondere Würdigung soll darüber hinaus die Arbeit der ehrenamtlich Engagierten in der Flüchtlingshilfe erhalten. Die Grünen: „In Eppelheim hat sich eine Reihe von Bürgerinnen und Bürgern in besonderem Maße in der Flüchtlingshilfe zum Wohl der Allgemeinheit und der Stadt engagiert. Die Stadt hat in vielerlei Hinsicht von deren Arbeit profitiert, z.B bei der Beschaffung von Wohnungen, der Arbeitssuche oder Behördengängen. Das hohe Engagement der Helferinnen und Helfer in der Flüchtlingsarbeit wurde jedoch bislang in keiner Weise gewürdigt.“ Deshalb schlägt die Fraktion vor, zu einem Kennlernabend einzuladen, bei dem sich Bürgerinnen und Bürger, Ehrenamtliche und Flüchtlinge begegnen können. „Dies wäre auch ein geeigneter Rahmen, die Arbeit der Ehrenamtlichen hervorzuheben und gleichzeitig eventuelle Berührungsängste zwischen der Bevölkerung und Flüchtlingen abzubauen“, heißt es in dem Antrag.

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Lärmmessungen und effizientes Lkw-Leitsystem: Grüne stellen Antrag auf Entlastung der Rudolf-Wild-Straße

„Was passiert mit den Lkw? Warum fahren die Laster immer noch durch den Ort?“, hatten die Grünen schon 2013 angefragt. Fünf Jahre später fällt das Resümee ernüchternd aus. „Die bisherigen Maßnahmen greifen kaum oder nur wenig. Denn der Schwerlastverkehr nimmt innerorts stetig zu“, so die Fraktion der Grünen. Hinzu kommen die nächtlichen Pendler zum Gewerbegebiet im Süden, Raser, Poser und getunten Motorräder. Besonders gebeutelt sind hiervon die Anwohner zwischen Blumen- und Peter-Böhm-Straße. In der engen Häuserschlucht erreicht der Lärmpegel Spitzenwerte. Ein gesundes Wohnen und Schlafen ist hier kaum möglich. Aber auch die Anwohner der übrigen Rudolf-Wild-Straße stöhnen.

Deshalb beantragte die Grüne Fraktion Lärmmessungen in dieser Kreisstraße und ein effizientes Lkw-Leitsystem für die Betriebe ADM/Wild und Sisi im Süden. Das Ziel: Die schweren 30-Toner sollen aus der Ortsmitte raus, in der Rudolf-Wild-Straße durchgängig Tempo 30 eingeführt werden.

Hintergrund: Wie Anwohner berichten, fahren derzeit zu jeder Tages- und Nachtzeit verstärkt 30-Tonner in beide Richtungen durch die Kreisstraße und die Wohngebiete. Schon Anfang des Jahres hatte die Fraktion angefragt, warum die Lkw-Verbote nicht greifen. So habe der Anlieferverkehr in das Gewerbegebiet Süd deutlich zugenommen, es fehlten Wartebuchten und Wendemöglichkeiten. Fahrer, die nach 20 Uhr oder wegen Auslastung an der Pforte abgewiesen würden, könnten mangels Wendemöglichkeit nur stadteinwärts fahren, irrten dann durch die Stadt. Einige suchten sich einen Schlafplatz auf öffentlichen Plätzen und Straßen, belasteten dadurch die Wohngebiete und die städtische Infrastruktur.  (mehr …)

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