„Klares Votum für Klimaschutz und Verkehrswende“ – Grüne freuen sich über zwei zusätzliche Sitze

Die Eppelheimer Grünen freuen sich über das grandiose Wahlergebnis und den enormen Zuspruch in der Eppelheimer Bevölkerung. „Wir haben einen Erdrutschsieg errungen. Mit 31 Prozent und nunmehr sieben Sitzen sind wir erstmals stärkste Fraktion. Unser Dank gilt den vielen engagierten Wahlkämpfern und den Kandidierenden, die mit viel Elan und Begeisterung zu diesem tollen Ergebnis beigetragen haben. Jetzt können wir verstärkt daran arbeiten, unsere Stadt ökologischer, sozialer und lebenswerter zu machen“, erklärt Grünensprecherin Isabel Moreira da Silva. „Wir bedanken uns bei allen Wählerinnen und Wählern. Das ist ein großer Vertrauensbeweis in unsere bisherige Arbeit, aber auch ein ebenso großer Vertrauensvorschuss für die zukünftige Fraktion“, interpretiert Balling-Gündling das Ergebnis. Die Fraktionssprecherin holte erneut die meisten Stimmen für die Grünen. „Das Wahlergebnis bedeutet für uns hohe Verpflichtung. Es ist ein klares Votum für mehr Klima- und Naturschutz, eine Verkehrswende und den sozialen Zusammenhalt unserer Stadtgesellschaft.“

„Mit unserem Programm und der überzeugenden Liste haben wir auch viele Neuwähler gewonnen“, erklärt Stadtrat Martin Gramm. „Besonders freut uns, dass alle Kandidatinnen und Kandidaten auf der Liste starke Stimmenergebnisse geholt haben.“ Marc Böhmann, neu im künftigen Gemeinderat, unterstreicht den großen grünen Teamspirit in den letzten Monaten: “Wir haben im Wahlkampf mit unseren Themen viele Wählerinnen und Wähler erreichen könnten“. Auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen freut sich Claudia Grau-Bojunga, ebenfalls frischgewählt: „Wir wollen gemeinsam im Sinne der Wählerinnen und Wähler Lösungen für eine gute Zukunft in Eppelheim finden.“ Positiv werten die Grünen auch den gestiegenen Frauenanteil im Lokalparlament. „Mit vier grünen Stadträtinnen stellen wir die Hälfte der Frauen im künftigen Rat “, so Isabel Moreira da Silva. Mit der 22-jährigen Studentin Nika Weiss wird die Fraktion zudem das jüngste Mitglied im Räterund stellen. „Wir sehen das als Auftrag, engagiert Politik für junge Menschen zu machen.“ (mehr …)

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„Verbesserung der Linie 22 sollte kostenneutral sein“ – Grüne befürworten kürzeren Takt an Sonn- und Feiertagen

„Wir begrüßen, dass eine Mehrheit des Gemeinderats unserem Antrag gefolgt ist, die Verhandlungen über eine Verbesserung der Linie 22 fortzuführen. Dies zeigt erste Früchte. Die Stadt Eppelheim unterstützt nun auch unseren Vorschlag nach einem kürzeren Takt an Sonn- und Feiertagen“, heißt es in einer Pressemitteilung der Grünen. Demnach ist jetzt angedacht, den Takt an Sonn- und Feiertagen auf 15 Minuten zu verkürzen. Indes kündigt sich bei der Kostenbeteiligung neuer Streit an. So belaufen sich die Kosten hierfür laut RNV auf 150.000 Euro. Sollte Eppelheim sich nicht daran beteiligen, würde nur der Stadtteil Pfaffengrund von einer Taktverdichtung profitieren. Die Grünen halten dagegen: „Eppelheim darf nicht abgehängt werden. Lösungen sollten gemeinsam und zum Nutzen aller gefunden werden.“

Deshalb haben die Eppelheimer Grünen jetzt beantragt, unter anderem eine möglichst kostenneutrale Lösung prüfen zu lassen. „Wenig frequentierte Takte an Samstagen könnten beispielsweise auf 20 Minuten verkürzt, dafür an Sonn- und Feiertagen zu bestimmten Zeiten erhöht werden. Ein 20-Minuten-Takt erscheint uns ausreichend“, heißt es in dem Antrag. „Die Lebensgewohnheiten haben sich geändert. Die aktuelle Vertaktung ist nicht mehr zeitgemäß. Von einer Verbesserung sollen natürlich auch die vielen Straßenbahnnutzer in Eppelheim profitieren. Am besten sind Lösungen, die die städtischen Kassen beider Städte möglichst nicht zusätzlich belasten.“ (mehr …)

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Grüne fordern deutlich mehr kommunalen Klimaschutz

„Während vor den Toren Eppelheims vom 22. bis 23. Mai 2019 die Weltgemeinschaft über Strategien zum Erreichen der Pariser Klimaziele debattiert, verpasst Eppelheim die eigenen Klimaziele – und keiner bekommt es mit“,  heißt es in einer Pressemitteilung der Grünen. Deshalb ist ihnen jetzt der Geduldsfaden geplatzt. Sie nehmen die Konferenz zum Anlass, gleich drei Anträge zu stellen. Sie wollen einen Sachstandsbericht zum Klimaschutzkonzept und den Zielen des Konvents der Bürgermeister, dem Eppelheim beigetreten ist. Klimaschutz soll zudem als übergeordnetes Ziel in die strategischen Ziele der Stadt Eppelheim aufgenommen, das städtische Umweltförderprogramm fortsetzt werden.

„Trotz mehrfacher Anfrage liegt dem Gemeinderat kein Bericht zum Klimaschutzkonzept vor“, kritisieren die Grünen. „Zudem gibt es Bestrebungen, das Umweltförderprogramm zu streichen. Obwohl in den Haushaltsberatungen zugesagt wurde, wurde das Thema bislang dem Gemeinderat nicht zur Entscheidung vorgelegt. Wir fragen uns: Findet Klimaschutz in Eppelheim überhaupt noch statt?“ (mehr …)

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„Die meisten wollen mehr Sicherheit“ – Grüne für Schritttempo in der Hauptstraße

Erklärten den Passanten das Konzept einer Begegnungszone: Ersi Xanthopoulos und Isabel Moreira da Silva (2.u.3.v.l); Foto: B90/Grüne

Die Hauptstraße stand im Mittelpunkt des Wahlinfo-Stands der Grünen am vergangenen Samstag. Unter dem Motto „Raum für alle“ stellten sie auf einer Infotafel am Wasserturmplatz ihr Programm für eine verkehrsberuhigte Hauptstraße vor. Hierzu konnten Interessierte Vorschläge und Anregungen machen. Gleichzeitig reagierten die Grünen damit auf den jüngsten Ratsbeschluss zur Hauptstraße. Demnach soll der Gleiskörper teilweise freigegeben, das Parken auf der Fahrbahn wieder erlaubt werden. Die Maßnahme sehen die Grünen kritisch. „Damit lösen wir das Chaos in unserer Ortsmitte nicht“, so die Sprecherin Isabel Moreira da Silva. Bestärkt sehen sich die Grünen von den vielen Besuchern, die vor allem zu Fuß und mit dem Rad unterwegs waren. „Die Autofahrer haben sich wieder mal durchgesetzt“, ärgerte sich eine ältere Frau. Eine junge Mutter mit Tretroller forderte mehr Tempokontrollen. Auch sie wünschte sich, mit ihren beiden Kindern sicher die Straße nutzen zu können. Das Fazit der Grünen: „Die meisten wollen vor allem mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer“.

Zwar soll laut Rathaus die Lösung nur vorläufig sein. Unsicher ist, was danach kommt. Hier werden die Grünen nun konkret: Sie schlagen für die zentrale Einkaufsstraße ihrer Stadt eine teilweise Verkehrsberuhigung vor: Zwischen Rathaus und Volksbank oder idealerweise zwischen Rathaus und Scheffelstraße soll Schritttempo gelten. Damit wollen die Grünen besonders den Bedürfnissen der schwächeren Verkehrsteilnehmer gerecht werden. Um Ausweichverkehr in der Blumenstraße zu vermeiden, soll zudem der Bereich am Hugo-Giese-Platz verkehrsberuhigt werden. Der Vorschlag stieß auf große Zustimmung bei den Passanten. (mehr …)

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ASV-Biotop: „Die Kosten für den Ausgleich hat die Stadt verursacht“

Die Fraktion der Grünen meldet sich nun in der Debatte um die Ausgleichsmaßnahmen für die Rodungen am ASV-Biotop zu Wort. „Wir sind sehr verwundert über die Rechtsauffassung mancher Ratskollegen. Hier werden Tatsachen verdreht, die nicht so stehen bleiben können“, reagiert Fraktionssprecherin Balling-Gündling auf die Berichterstattung der RNZ vom 16. Mai 2019. Demnach hätten die Grünen die Rodung den Naturschutzbehörden gemeldet, seien somit für die teuren Ausgleichsmaßnahmen verantwortlich.

Dagegen stellen die Grünen klar: „Nicht die Grünen, sondern der NABU hat die Rodungen den Naturschutzbehörden gemeldet. Die teuren Ausgleichsmaßnahmen hat die Stadt selbst verursacht, indem sie die Rodungen hat vornehmen lassen, ohne die übergeordneten Behörden einzuschalten. Wer einen Eingriff in ein gesetzlich geschütztes Biotop vornimmt, muss dies den Naturschutzbehörden im Vorfeld melden und für einen angemessenen Ausgleich sorgen. Hierfür ist ein Gutachten notwendig. Diese Kosten hätte die Stadt also in jeden Fall tragen müssen – und nicht, wie von CDU und Eppelheimer Liste immer vorgetragen, vermieden werden können, es sei denn, man beabsichtige, das Gesetz zu umgehen. (mehr …)

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Ostergrüße im Zeichen des Artenschutzes

Freuten sich über die gelungene Osteraktion (v.l.): Dorothea Birkholz, Isabel Moreira da Silva, Sandra Waßner, Christa Balling-Gündling, Christoph Girmond, Peter Pflästerer, Hubertus Mauss (hinten), Ann-Katrin Hönig, Marc Böhmann. Foto: B90/Grüne

„Bienenfreundliche Samen sind derzeit der Renner. Das freut uns, aber ganz besonders die Bienen und Insekten“, heißt es in einer Pressemitteilung des Grünen-Ortsverbands. Bunte Blühsamen verteilen die Ortsgrünen fast schon traditionell am Karsamstag. Doch aufgrund der großen Nachfrage waren die angekündigten Biosamen nicht erhältlich. Dafür gab es am diesjährigen Osterstand neben Ostereiern attraktive Preise rund um einen bienenfreundlichen Balkon und Garten zu gewinnen. Der Einladung zum Wasserturmplatz unter dem Motto „Grün wächst – Mitmachen und blühen lassen“ waren sodann viele Interessierte gefolgt. „Die Eier waren in kürzester Zeit vergriffen“, freut sich Grünensprecherin Isabel Moreira da Silva.
Neben dem Ostergruß gab es natürlich auch viel Information und Gesprächsstoff rund um die Kommunalwahl. Bei strahlendem Sonnenschein verteilten die Kandidatinnen und Kandidaten das frischgedruckte Programm, standen für Fragen zur Verfügung. Das Anliegen der Grünen anlässlich der Osteraktion: „Wir wollen auf die bedrohten Arten aufmerksam machen. Gerade im dicht bebauten Eppelheim muss man der Natur mehr Raum geben. Deshalb setzen wir uns für eine vielfältige und intakte Natur ein. Pestizide und andere Bienenkiller wollen wir nicht auf öffentlichen Grünflächen“, so Spitzenkandidatin Christa Balling-Gündling. Und Kandidat Peter Pflästerer wusste zu berichten: „Schon kleine Kinder wissen heute: Ohne Bienen gibt es keine Birnen und Äpfel – sie garantieren unsere Lebensgrundlage.“ Auch gegen den zunehmenden Trend zu immer mehr Steingärten wollten die Grünen ein Zeichen setzen. (mehr …)

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Einladung zum grünen Osterstand

 

Unter dem Motto „Grün wächst – Mitmachen und blühen lassen“ lädt der Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen zu seinem traditionellen Osterstand am Samstag, 20. April 2019, von 9 bis 12 Uhr, an den Wasserturmplatz ein. Neben grünen Ostereiern gibt es Wildblumensamen und Tipps für einen insektenfreundlichen Garten und Balkon. Unter den Besuchern werden um 11.30 Uhr ein gepflanzter bienenfreundlicher Balkonkasten und Blumensamenpakete verlost. Zudem gibt es Gelegenheit, sich über das grüne Programm zur Kommunalwahl zu informieren und mit den Kandidatinnen und Kandidaten ins Gespräch zu kommen.
Mit der Aktion machen die Grünen auf die bedrohten Arten aufmerksam. „Artenschutz geht uns alle an“, sagt Grünensprecherin Isabel Moreira da Silva. „Fast alle Kulturpflanzen werden von Insekten bestäubt – sie garantieren unsere Lebensgrundlage. Insbesondere Wildbienen und Schmetterlinge sind stark gefährdet. Doch jeder kann etwas für den Artenschutz tun. Vielfältige Blühflächen auf Balkonen, Terrassen und Gärten bieten nicht nur Nahrung für Biene und Co. Sie schaffen auch ein gutes Klima und verschönern unsere Stadt.“

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