Soziales

Projekt Integration – Grüne wirken mit

Beitrag in „Eppelheimer Nachrichten“ von Stadträtin Isabel Moreira da Silva

Isabel Moreira da Silva

Vor vielen Jahren sagte einmal ein ausländischer Mitbürger bei einer Veranstaltung in Eppelheim, bei der es um Integration ging: „Wie sollen wir schwimmen lernen, wenn es kein Wasser gibt“. Dieser Satz hat sich mir eingebrannt. Denn er bringt die Herausforderung der Integration auf den Punkt: Integration ist kein Selbstläufer. Es braucht Anstrengung auf beiden Seiten. Zugewanderte müssen die Bereitschaft mitbringen, schwimmen zu lernen. Die aufnehmende Gesellschaft muss ihrerseits dafür sorgen, dass genügend Wasser da ist. Konkret gesprochen: Es braucht Angebote, um die Sprache zu lernen, sich zu begegnen und gegenseitig kennenzulernen, in Dialog zu treten und mitzugestalten, aber auch Grenzen aufzuzeigen. Nur so schafft man ein gutes Miteinander.

Genau hier setzt das neue Projekt der Stadt Eppelheim „Integration durch bürgerschaftliches Engagement und Zivilgesellschaft“ an. Es geht darum, das Engagement von Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte wertzuschätzen und sie in die Gestaltung der Integrationsarbeit und das Zusammenleben in unserer Stadt einzubeziehen. Vor allem die vielen Migrantinnen und Migranten, die schon lange bei uns leben, können ihre Erfahrungen einbringen. Und die Stadt kann hierfür die nötigen Strukturen schaffen. Das kann vieles sein: ein Ort der vielfältigen Begegnung, ein Netzwerk für Ehrenamtliche, ein Migrationsbeirat. (mehr …)

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Ehrenamt wieder angemessen würdigen

In einem Antrag hat die Fraktion der Grünen die Wiedereinführung der Ehrung engagierter Menschen aus Eppelheim gefordert. „Ein aktives Gemeindeleben braucht ehrenamtlich engagierte Menschen, die sich für die Allgemeinheit einsetzen. Die besondere Bedeutung dieses Engagements soll daher in einem angemessenen Rahmen regelmäßig öffentlich gewürdigt werden“, heißt es in dem Antrag. Wie die Stadtverwaltung nun bestätigte, soll diese Würdigung nun im Rahmen des Neujahrsempfangs stattfinden. „Wir freuen uns, dass die Stadtverwaltung den Vorschlag aufgegriffen hat“, so die Grünen.

Besondere Würdigung soll darüber hinaus die Arbeit der ehrenamtlich Engagierten in der Flüchtlingshilfe erhalten. Die Grünen: „In Eppelheim hat sich eine Reihe von Bürgerinnen und Bürgern in besonderem Maße in der Flüchtlingshilfe zum Wohl der Allgemeinheit und der Stadt engagiert. Die Stadt hat in vielerlei Hinsicht von deren Arbeit profitiert, z.B bei der Beschaffung von Wohnungen, der Arbeitssuche oder Behördengängen. Das hohe Engagement der Helferinnen und Helfer in der Flüchtlingsarbeit wurde jedoch bislang in keiner Weise gewürdigt.“ Deshalb schlägt die Fraktion vor, zu einem Kennlernabend einzuladen, bei dem sich Bürgerinnen und Bürger, Ehrenamtliche und Flüchtlinge begegnen können. „Dies wäre auch ein geeigneter Rahmen, die Arbeit der Ehrenamtlichen hervorzuheben und gleichzeitig eventuelle Berührungsängste zwischen der Bevölkerung und Flüchtlingen abzubauen“, heißt es in dem Antrag.

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„Flucht – und Fluchtursachen“ – MdB Dr. Franziska Brantner referierte beim grünen Ortsverband

Das momentan alles beherrschende Thema ist nach wie vor die Flüchtlingskrise. Trotz der winterlichen Temperaturen machen sich weiterhin viele Menschen auf den gefährlichen Weg nach Europa, um vor Krieg und Gewalt zu fliehen. Aus diesem Grund sei an dieser Stelle nachträglich von der Veranstaltung „Flucht und Fluchtursachen“ mit Franziska Brantner, MdB, berichtet.

Bereits im Herbst vergangenen Jahres hatten die Grünen Eppelheim zu diesem Thema die Vorsitzende des Bundestagsunterausschusses für zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und vernetztes Handeln eingeladen. Zu Beginn der Veranstaltung erklärte Brantner, Fluchtursachen müssten bekämpft werden – nicht weil die Menschen hier nicht willkommen seien, sondern weil auch sie natürlich lieber sicher in ihrer Heimat leben wollten. Brantner beleuchtete zwei große Themenkomplexe: zum einen das Versagen der internationalen Staatengemeinschaft in der Bewältigung der Syrienkrise, zum anderen die Verantwortung europäischer und deutscher Politik für Fluchtursachen. (mehr …)

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Grüne informierten über Flüchtlingsunterkünfte

„Die größten Probleme haben die Flüchtlinge“
Zirka 150 Flüchtlinge sollen in einer geplanten Asylbewerberunterkunft in Eppelheim unterkommen. Obwohl noch nicht da, sorgen die Neuankömmlinge bereits jetzt für Verunsicherung, laufen Anwohner Sturm. Ein Grund mehr, das Thema auf die Tagesordnung der jüngsten Mitgliederversammlung zu nehmen. Zu Gast bei der Veranstaltung: der Koordinator des Asyl-Arbeitskreises Schwetzingen Manfred Both.

„Der Kreis sucht händeringend Unterkünfte. Der Flüchtlingszustrom reißt nicht ab. Allein in diesem Jahr wird der Rhein-Neckar-Kreis bis zu 3500 Flüchtlingen aufnehmen. Zusätzliche 1000 Plätze fehlen bis Jahresende. Die Kommunen stehen vor einer Herkulesaufgabe. Auch Eppelheim wird Flüchtlinge aufnehmen müssen“, berichtete Kreisrätin und Fraktionsvorsitzende Christa Balling-Gündling. Das ehemalige Bürogebäude im Gewerbegebiet, in dem der Kreis ab August eine vorübergehende Unterkunft plant, sei zwar nicht ideal, aber besser als eine Unterbringung in Zelten oder Hallen. Um die Situation in den Unterkünften zu verbessern, habe der Kreis 31 zusätzliche Stellen für die Betreuung geschaffen. Balling-Gündling: „In Eppelheim wird ein Sozialarbeiter täglich unter der Woche vor Ort sein.“ (mehr …)

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Ökologisches mit Sozialem verbinden

Grüne unterstützen Aktion „Korken für Kork“ – Sammelstelle in Eppelheim

Nicht nur ökologische und soziale Ziele politisch vertreten, sondern auch entsprechend handeln – aus diesem Gedanken heraus entschlossen sich die Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen des Kreisverbands Hardt, mit der Sammlung von Korken zugunsten der Aktion „Korken für Kork“ im vergangenen Sommer zu beginnen. (mehr …)

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Behindertenpolitik: Hessischer MdL referiert in der Stadtbibliothek

Behinderung ist kein individuelles Merkmal, sondern vor allem eine gesellschaftliche Zuschreibung!
Anlässlich des Europäischen Jahres der Menschen mit Behinderung (EJMB) hatte der Ortsverbandes von Bündnis‘90/DIE GRÜNEN zu einem Vortrag über die Gleichstellung von Behinderten auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene eingeladen. In der gut besuchten Veranstaltung erhielten die Teilnehmer einen spannenden Einblick in Entstehung und Umsetzungsmöglichkeiten zum Gleichstellungsgesetz für Behinderte (BGG). Dr. Andreas Jürgens MdL referierte anschaulich und anhand zahlreicher Beispiele über die Möglichkeiten des Gesetzes zur Schaffung einer barrierefreien Umwelt. (mehr …)

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