Natur & Umwelt

Eppelheimer Grüne demonstrieren gegen Gen-Kartoffel in Mannheim

„Der Dickste Konzern hat die dümmsten Kartoffeln“, mit diesem provokanten Spruch protestierten am vorvergangenen Donnerstag zahlreiche Demonstranten in Mannheim gegen die Zulassung der Gen-Kartoffel Amflora des Chemieriesen BASF, der an diesem Tag seine Hauptversammlung im Rosengarten abhielt. Dem Aufruf des Vereins „Gentechnikfreies Europa“ waren Vertreter mehrerer Organisationen und Verbände gefolgt. Mit von der Partie: Mitglieder des Arbeitskreises Naturschutz der Eppelheimer Grünen. Mit einer Wagenladung Bio-Kartoffeln und großen Spruchbändern machten die Demonstranten ihren Protest deutlich. Gleichzeitig wiesen sie auf die unkalkulierbaren Gefahren von Amflora hin. (mehr …)

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Veranstaltungsreihe zum Internationalen Jahr der Artenvielfalt 2010

2006 erklärte die Uno das Jahr 2010 zum Internationalen Jahr der Artenvielfalt – einerseits mit dem Ziel, Rechenschaft darüber abzulegen, ob deren Rückgang in den vergangenen Jahren aufgehalten werden konnte. Andererseits soll in diesem besonderen Jahr das Bewusstsein der Öffentlichkeit für die Erhaltung der Biodiversität gestärkt werden. Den Aufruf der Uno nimmt der neu gegründete „Arbeitskreis Natur + Naherholung“ des Ortsverbandes Bündnis’90/DIE GRÜNEN zum Anlass, auch vor Ort auf die Artenvielfalt und den Schutz der heimischen Natur und Landschaft aufmerksam zu machen. Unter dem Motto „Eppelheims Natur erleben und erhalten“ startet der Arbeitskreis deshalb eine Reihe von Veranstaltungen und Exkursionen. Neben vogel- und naturkundlichen Führungen sind Vorträge und Infostände geplant. (mehr …)

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Atomkraftwerke abschalten: Menschenkette in Biblis am 24. April

„Keine Verlängerung der Laufzeiten und sofortige Stilllegung der Uraltmeiler Biblis und Neckarwestheim “ – das war die einhellige Meinung der versammelten Kreisgrünen am vergangenen Donnerstag in Schwetzingen. Kreisrätin Christa Balling-Gündling führte aus, dass die Atomenergie vom Steuerzahler bisher mit ca. 250 Milliarden Euro subventioniert wurde. Nach wie vor gebe es kein sicheres Endlager. Neueste Enthüllungen über die Standortsuche in den 70er Jahren hätten gezeigt, dass der Standort Gorleben nicht nach Sicherheitskriterien ausgesucht wurde, sondern eine rein politische Entscheidung war. Auch zeige das „Absaufen“ des mit schwach bis mittelradioaktiven Mülls gefüllte Lager Asse, dass der Steuerzahler wieder einmal mit mehr als 1 Milliarde Euro für die Räumung des Lagers aufkommen müsse. (mehr …)

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Junge Grüne setzten Zeichen gegen Atomkraft

Björn Budig, Jürgen Trittin, Dominik Robker (v.l.n.r.)

Björn Budig, Jürgen Trittin, Dominik Robker (v.l.n.r.)

Am vierten Juli trotzen rund Tausend junge wie alte Menschen der glühenden Sonne um in Neckarwestheim friedlich gegen Atomkraft und für eine vernünftige Energiewende zu demonstrieren. Mit dabei waren neben Grünen-Spitzenkandidat Jürgen Trittin, Fraktionschef Fritz Kuhn und der frisch gebackenen Europaabgeordneten Franziska Brantner auch unsere jungen, eppelheimer Neuzugänge Björn Budig und Dominik Robker.

 Die Demonstranten setzten erfolgreich ein Zeichen gegen eine veraltete, gefährliche und teure Technologie, die Mensch und Umwelt nachhaltig schadet und lediglich den vier Stromriesen Milliardengewinne verschafft – auf Kosten der Steuerzahler. Das Unfallrisiko ist immer vorhanden, wie auch der kürzliche Vorfall im AKW Krümmel zeigt. Allein im Block I des Kraftwerks Neckarwestheim ist es bereits zu über 400 Störfällen gekommen.  Die prominenten Redner verdeutlichten jedoch nicht nur die Risiken, sondern zeigten auch Alternativen auf. Zugleich riefen sie auf, selbst aktiv zu werden und beispielsweise im eigenen Haushalt auf Öko-Strom umzusteigen. (mehr …)

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Gewerbegebiet Süd: inkonsequent und nicht nachhaltig

„Planung aus der Mottenkiste“

Mit der Ausweisung des Gewerbegebiets Süd befasste sich der Ortsverband von Bündnis’90/Die Grünen bei seiner jüngsten Zusammenkunft. Als inkonsequent und nicht nachhaltig bezeichneten hierbei die Grünen-Stadträte die derzeitige Siedlungspolitik der Stadt. So soll eine Fläche von ca. 15 Hektar zur Bebauung freigegeben werden, obwohl Fa. Wild derzeit keine Erweiterungspläne hat. „Es ist vielmehr davon auszugehen, dass kurzfristig neues Gewerbe im Süden angesiedelt werden soll – mit allen Konsequenzen für die Umwelt und die Anwohner. Denn steht erst einmal ein rechtsgültiger Bebauungsplan, kann jeder dort im Rahmen der Festsetzungen ansiedeln. Die Folgen sind erhöhtes Verkehrsaufkommen, mehr Lärm und eine verstärkte Zersiedlung der Landschaft“, so die Grünen-Fraktion. (mehr …)

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Wärmedämmung alter Gebäude

Stadt gibt Zuschuss – jetzt Gelder beantragen!
Eppelheim beschreitet immer mehr grüne Wege. Nach der Aufstockung des Umweltfördertopfes in diesem Jahr und dem „überfälligen“ Beitritt zur KliBa, der Klimaschutz und Energie-Beratungsagentur Heidelberg-Nachbargemeinden, als wichtigem Schritt zu einer Hinwen-dung zu mehr Klimaschutz vor Ort stimmte der Gemeinderat nun auch einer Erweiterung des lokalen Umweltförderprogramms zu. Auf Antrag der Grünen Fraktion wurde die Bezuschussung von Dämmmaßnahmen in das Programm aufgenommen. (mehr …)

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Brunnen verunreinigt – Eppelheimer Grüne erstatten Strafanzeige

Die Fraktionsvorsitzende der Eppelheimer Grünen, Christa Balling-Gündling, erstattete am 5.12.05 mit Unterstützung der grünen Fraktion Strafanzeige wegen Gefährdung der öffentlichen Wasserversorgung und anderer Umweltdelikte. Diese Maßnahme sei nach Auffassung der Eppelheimer Grünen erforderlich geworden, nachdem bereits Ende 2004 bei einer Routineuntersuchung der Landesanstalt für Umweltschutz im Wasser des Förderbrunnen 2 das Unkrautvernichtungsmittel Bentazon in unzulässiger Höhe nachgewiesen worden war und der Brunnen hierauf abgeschaltet werden musste. Demnach betrug der gemessene Wert 0,39 Mykrogramm/Liter. Gesetzlich zulässig seien lediglich 0,10 Mykrogramm/Liter. (mehr …)

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